Schwäbisch Gmünd, 2013

Antibes Juan-les-Pins, Frankreich

Antibes Juan-les-Pins, Frankreich

Im Jahr 1976 beschlossen die Stadt Antibes und die Stadt Schwäbisch Gmünd die Partnerschaft. Antibes liegt an Mittelmeer zwischen Nizza und Cannes und zählt 74120 Einwohner (2010). Griechische Seeleute gründeten dort um 400 v. Chr. in einer windgeschützten Bucht - einer idealen Etappe auf den langen Überfahrten zwischen Korsika und Massalia (Marseille) - eine Handelsniederlassung. Sie nannten sie Antipolis, "die gegenüberliegende Stadt" - von Korsika ausgesehen.

In römischer Zeit war Antipolis eine wichtige Station auf dem Weg nach Gallien. Sie prägte ihr eigenes Geld, baute Tempel, Bäder, Wasserleitungen, einen Triumphbogen und ausgedehnte Verteidigungsanlagen. Im 2. Jahrhundert n. Chr. wird die Stadt Bischofssitz und nennt sich Antiboul, ein Name, der im Laufe der Zeit zu Antibes wird.

Im Mittelalter kam die Stadt in den Besitz der aus Genua stammenden Familie Grimaldi. Heinrich IV. erwarb sie dann wieder von den Grimaldis. Seit dem 14. Jahrhundert waren sich die Könige Frankreichs der militärischen Bedeutung Antibes bewusst. Jede Regierung trug zur Verbesserung der Befestigungen bei, die von Vauban fertiggestellt wurde. 1794 war Bonaparte mit der Sicherung der Küste betraut und wohnte in Antibes.

Als einzige von Stadtmauern umgebene Stadt der Küste hat Antibes sein Kulturgut und seine Authentizität bewahrt: Das Grimaldi-Schloß wurde Picasso-Museum. Im Jahr 1946 arbeitete Picasso 6 Monate lang "wie ein Besessener" im Schloß von Antibes. Als er die Stadt verlässt, vermachte er ihr alles was er geschaffen hat: Riesengemälde, Zeichnungen, Skizzen und 150 Keramiken. Heute birgt das Museum auch noch weitere Werke: Sammlungen von Nicolas de Stael, Miró, Hartung, Modigliani, Léger, Richier etc.

Weitere Sehenswürdigkeiten sind das Fort Carré aus dem 16. Jahrhundert, die Altstadt mit ihrem provenzalischen Markt und den malerischen Gassen, das Archäologische Museum (Bastion St. André, von Vauban erbaut), die Kathedrale, das Turm-Museum im Tour Gilli, das Musée Peynet, wo die Werke des berühmten "Zeichners der Verliebten" zu sehen sind und viele weitere Attraktionen. Antibes-Juan-les-Pins ist neben der Stadt Picassos auch die Stadt des Jazz, die Stadt der Lebensfreunde (nach dem Bild Picassos "Joie de Vivre"), die Welthauptstadt der Rosen und zahlreicher Festspiele. Das Cap d´Antibes (Halbinsel von Antibes) ist ein weiterer Anziehungspunkt: Luxusvillen und Luxushotels (das Hótel du Cap wird zu den schönsten Hotels der Welt gezählt) sind umgeben von wunderbaren Parkanlagen wie etwa dem Thuret-Park, einem vier Hektar großen botanischen Garten. Antibes-Juan-les-Pins besitzt einen der größten Küstenabschnitte Frankreichs, mit kleinen Buchten, felsigen Böschungen und prächtigen, feinsandigen Stränden und insgesamt fünf Häfen. Der Hafen von Antibes (Port Vauban) zählt zu den größten Jachthäfen Europas.

Die Stadt Antibes und ihre schöne Umgebung sowie das angenehme Klima und das besondere Licht haben auf viele Maler und Schriftsteller eine besondere Anziehungskraft ausgeübt: wie z. B. auf Nikos Kazantzaki, der mit " Alexis Sorbas" unsterblich wurde oder auch auf Victor Hugo. Er schrieb über Antibes: "Tout ici rayonne, tout fleurit, tout chante"-"Hier strahlt alles, alles blüht und singt."

www.antibesjuanlespins.com

NICE-MATIN
Agence d'Antibes Juan-les-Pins
Place Guynemer
F-06600 Antibes
FRANKREICH
Telefon:0033492904050
www.nicematin.fr

Tourist-Informationen erhalten Sie beim:
Office de Tourisme & Congrès
11, place de Gaulle
B.P. 37 - 06601 Antibes Cedex
FRANKREICH
Telefon 00334-97231111
Telefax 00334-97231112
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