Gitarre

Schwäbisch Gmünd, 2013

Die Gitarre ist nach wie vor eines der gefragtesten und vielseitigsten Instrumente. Ob Klassik, Jazz, Folklore, Pop oder Rock: alle diese Stilbereiche sind ohne die Gitarre nur schwer vorstellbar, die sowohl solistisch als auch als Begleitinstrument eingesetzt wird.
Die Gitarre gehört zur Familie der Zupfinstrumente und kann auf eine lange Tradition zurück blicken (Abbildungen von gitarrenähnlichen Instrumente findet z.B. man schon in den ägyptischen Pyramiden oder auf altbabylonischen Steinreliefs).

Grundsätzlich unterscheidet man die Gitarre mit Nylonsaiten (klassische oder auch spanische Gitarre) und mit Stahlsaiten (akustische oder Westerngitarre).

Gitarren sind -ähnlich wie Streichinstrumente- in verschiedenen Größenabstufungen erhältlich, so dass auch ein früher Beginn ab dem ca. sechsten Lebensjahr möglich ist.

Der Unterricht geht auf die Interessen der Schülerinnen und Schüler ein: gerade für Kinder ist ein Beginn mit der „klassischen“ Gitarre und dem kombinierten Melodie- und Akkordspiel sinnvoll. Wenn man die Grundtechniken beherrscht (ca. zwei Jahre) hat man eine gute Basis für andere Stilrichtungen (Flamenco, Folk, Blues, Jazz). Ebenso ist spätestens ab dem dritten Unterrichtsjahr das Mitspielen im Gitarrenensemble möglich.

Jugendliche und Erwachsene können auch mit der Rhythmus- oder Schlaggitarre beginnen („Griffe“) und ihr Können je nach Interesse individuell weiterentwickeln.

Anfänger beginnen in der Regel in Kleingruppen (2-4 Schüler) und setzen ihre Ausbildung normalerweise im Einzelunterricht fort. Auf Wunsch ist natürlich auch für Anfänger Einzelunterricht möglich.

E-Gitarre

Die E-Gitarre wird vorwiegend in der Rock,- Pop- und Jazzmusik als Akkord- und Melodieinstrument eingesetzt. Ihr Siegeszug als populäres Instrument begann schon in den 50-er Jahren mit Elvis Presley, Chuck Berry, den Beatles und vielen anderen Bands. Auch heute sind die meisten Stilrichtungen in der Pop-, Rock-, und Jazzmusik ohne die E-Gitarre nur schwer vorstellbar! Da diese Musikrichtungen nicht unbedingt als „kindgemäß“ anzusehen sind, ist ein Unterrichtsbeginn ab ca. 12 Jahren sinnvoll.

Solospiel, Akkorde, Begleittechniken und Improvisationen sind wichtiger Bestandteile des Unterrichts. Die typischen Stücke werden unter Anleitung des Lehrers hauptsächlich nach Gehör, aber auch nach Noten- und Tabulaturvorlagen gelernt.

E-Bass

Der E-Bass ist ein „klassisches“ Band-Instrument. Auf Grund der Abmessungen und des Gewichts des Instruments ist ein Unterrichtsbeginn ab ca. 12 Jahren sinnvoll.

Der E-Bass ist schon lange aus dem Schattendasein eines reinen Begleitinstrumentes herausgetreten und zu einem wichtigen Instrument geworden. Speziell in der Pop-, Rock-, und Jazzmusik schafft er zusammen mit dem Schlagzeug die rhythmische und harmonische Grundlage. Moderne Bassisten/innen müssen neue Spieltechniken beherrschen und druckvoll und dynamisch spielen können.

Mit dem E-Bass ist ein relativ schneller Einstieg in eine Band möglich. Zudem sind Bassisten sehr gefragte Mitspieler!

Harfe

Die Harfe ist eines der ältesten Instrumente überhaupt. Durch ihren warmen und bewegenden Klang und ihre vornehme, einem Engelsflügel gleichende Form, verzaubert sie seit Jahrtausenden die Menschen. In allen Kulturkreisen hat die Harfe Ihren festen Platz.


Anfänger können mit kleinen Hakenharfen, auch keltischen Harfen genannt, schon nach wenigen Unterrichtsstunden wohlklingende Musik spielen. Ein gutes Einsteiger-Modell ist neu ab ca. 2.200,00 EUR zu bekommen, kann dann je nach Alter und Können 4 bis 5 Jahre gespielt und meistens gebraucht auch wieder gut verkauft werden. Genauso gut kann man auch ein gebrauchtes Instrument ab vielleicht 1.500,00 EUR bekommen. Wenn man nicht die Ambitionen hat auf die (wesentlich teurere) Pedalharfe umzusteigen, kann das Instrument auch noch von Jugendlichen und Erwachsenen gespielt werden. Anfangsalter: ab 6 Jahren

Mandoline

Die Mandoline gehört zur Familie der Lauteninstrumente und erlebte ihre Blütezeit in der Epoche des Barock. Georg Friedrich Händel und Antonio Vivaldi komponierten für sie, Vivaldi schrieb zudem mehrere Solo-Konzerte für Mandoline und Orchester, die sich heute noch gerne aufgeführt werden.

Die Mandoline hat 4 Saitenpaare („Chöre“), die im Einklang gestimmt werden. Die Stimmung entspricht der der Violine. Zum Anschlagen der Saiten verwendet man ein Plättchen (Plektrum).

Die Mandoline ist seit dem 19. Jahrhundert in der südeuropäischen Musik weit verbreitet. So gibt es dort heute noch zahlreiche Mandolinenorchester, die besonders folkloristische Musik und auch Opern-Potpourris zu ihrem Repertoire zählen.

Der Beginn auf der Mandoline ist ab 6 Jahren möglich. Größe des Instruments, Tonlage und die geringen Abstände auf dem Griffbrett kommen Kindern sehr entgegen. Für Fortgeschrittene gibt es die Möglichkeit, im Ensemble mitzuwirken.




Die Musikschule bietet für Schülerinnen und Schüler aller Ausbildungsstufen zahlreiche Auftrittsmöglichkeiten an: Elternabende, das SchwörhausPodium, Konzerte in Seniorenheimen und sozialen Einrichtungen, Musikschulkonzerte, Teilnahme an Wettbewerben, Mitwirkung im Ensemble oder in der Rock/Jazz/Big-Band etc.