Streichinstrumente

Schwäbisch Gmünd, 2013

In früheren Jahrhunderten waren zahlreiche unterschiedlichen Streichinstrumente (Fidel, Lira oder Gambe) üblich, heute sind nur noch vier Typen übrig: Violine oder Geige als hohe Sopranstimme, Viola oder Bratsche als Altstimme, Violoncello (kurz Cello) und Kontrabass (kurz Bass) bilden mit Tenor- und Bassstimme das tiefe Fundament.

In Größe und Tonumfang sind sie sehr unterschiedlich, doch haben sie etwas gemeinsam: ihre Saiten werden mit einem Bogen gestrichen. Geige und Bratsche ruhen dabei auf der linken Schulter, Cello (mit einem Stachel) und Bass (mit einem Dorn) stehen auf dem Boden.

Streichinstrumente sind ein wichtiger Teil des Symphonie- und Opernorchesters. Auch in Kammerensembles mit unterschiedlicher Größe und Zusammensetzung spielen sie eine bedeutende Rolle. Und nicht zuletzt sind sie auch in Folk-, Rock- und Jazzgruppen zu hören.

Bereits ganz kleine Kinder können mit dem Unterricht auf einem Streichinstrument beginnen. Sicher ist die Minigeige (1/16-Geige) viel kleiner als der kleinste Kontrabass, obwohl auch das größte Streichinstrument in einer erstaunlichen Bandbreite unterschiedlich kleiner und großer Basstypen (Bassetto) gebaut wird.

So ist auch auf dem Kontrabass ein früher Beginn im Grundschulalter möglich. Die kleinste Bratsche ist ein bisschen größer als die Mini-Geige und das entsprechende Cello natürlich noch ein bisschen größer als die Bratsche.
Wichtig ist, dass das Instrument zur Größe des Kindes passt. Kleine Kinder beginnen mit einem kleinen Instrument. Wenn sie wachsen, wechseln sie zum nächst passenden Instrument - genauso wie man es mit Kleidern und Schuhen macht.

Die Musikschule verleiht Instrumente in unterschiedlicher Größe. Für den Einstieg in den Unterricht bietet die Musikschule verschiedene Unterrichtsmodelle an: Einzelunterricht, Partnerunterricht (zwei Schüler gemeinsam) und Klassenunterricht (Schüler einer Schulklasse lernen gemeinsam unterschiedliche Streichinstrumente). Nach Möglichkeit werden die Wünsche der Interessenten berücksichtigt.

Schon bald nach Unterrichtsbeginn ist das gemeinsame Musizieren in Spielgruppen möglich. Auch die Teilnahme in Ensembles wie den „Stadtmusikanten“, „Stadtstreichern“ und dem Orchester der Musikschule ist erstrebenswert, weil Streichinstrumente in der Gruppe gespielt sehr viel Freude machen.

In der Musikschule, aber auch außerhalb, haben die Schülerinnen und Schüler viele Möglichkeiten, vor Publikum zu spielen, um das Erlernte vielen Menschen zu zeigen.

 

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