Székesfehérvár
Székesfehérvár
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Székesfehérvár (Stuhlweißenburg), Ungarn

Der Reigen der Partnerstädte schließt sich mit Székesfehérvár, einer sehr alten ungarischen Stadt. Im Jahr 1991 gingen Székesfehérvár- oder "Alba Regia"- wie es in offiziellen Dokumenten genannt wird- und Schwäbisch Gmünd eine Partnerschaft ein.
Die Anfänge der Stadt gehen bis zur ungarischen Staatsgründung zurück. Den Grundstein der Stadt legte Großfürst Géza im Jahr 972 n. Chr., als er seine Residenz auf der vom Sümpfen umgebenen Insel (heutige Innenstadt) gründete. Sein Sohn, Stephan der Heilige, ließ eine der größten Kirchen des damaligen Europas bauen, und damit begann eine schnelle Entwicklung der Stadt. 500 Jahre lang war die Stadt Krönungsort für 37 ungarische Könige, und 15 Könige fanden hier ihre Ruhestätte.

1222 wurde die "Goldene Bulle", die erste ungarische Verfassung laut Überlieferung, in Székesfehérvár ausgerufen. Die Stadt ist kirchliches, kulturelles und staatliches Zentrum des mittelalterlichen Ungarns.Im Jahr 1543 gelangte Székesfehérvár in die Hände der Türken und wurde erst 145 Jahre danach befreit. Daraufhin wurde sie wieder freie, königliche Stadt (1703) und kurze Zeit später Bischofssitz. Von diesem Zeitpunkt an setzte eine starke Bautätigkeit im Barockstil ein, dessen Ergebnis heute der unter Denkmalschutz stehende Stadtkern ist.
Im 19. Jahrhundert war es Székesfehérvárs günstige Verkehrslage am Wege von Budapest zum Plattensee und weiter zur Adria, die zum wirtschaftlichen Aufschwung beitrug.

Székesfehérvár ist die siebtgrößte Stadt in Ungarn mit 120 000 Einwohnern. Vorherrschende Industriezweige der Stadt sind u. a. die Fahrzeugindustrie, die Elektronik sowie die Nahrungsmittelindustrie.

In unmittelbarer Nähe Székesfehérvárs befindet sich der Velence-See des Vertés-Gebirge und die Naturschutzgebiete Sárrét und Mézoföld, die ausgezeichnete Erholungsmöglichkeiten bietet. Das jahrhundertealte Wappen der Stadt Székesfehérvárs stellt ein offenes Tor dar, treffendes Symbol für die Weltoffenheit und die Gastfreundschaft unserer Partnerschaft.

www.szekesfehervar.hu

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