Schwäbisch Gmünd, 2013

Sammlung

Das Museum im Prediger, 1876 als Kunstgewerbemuseum gegründet, kann auf eine über 130-jährige reiche Sammlungsgeschichte zurückblicken. Diese Geschichte und ein Bestand an gut 13.000 Werken aus den Bereichen der Kunst, des Schmucks und des Kunstgewerbes machen es zu einem der ältesten und größten Museen in Baden-Württemberg.

Das reiche Spektrum seines Bestandes verdankt das Museum im Prediger vor allem der großzügigen Schenkung der umfangreichen Privatsammlung des Fabrikanten Julius Erhard (1820–1898) aus dem Jahr 1890. Als Museumsgründung des ausgehenden 19. Jahrhunderts ist das Museum im Prediger damit selbst ein Stück Geschichte des bürgerlichen Jahrhunderts. Weitere Schenkungen und Ankäufe brachten in der Folge wertvolle Bereicherungen und Ergänzungen. Hauptakzente bilden der für Schwäbisch Gmünd traditionsreiche Bereich der Gold- und Silberwaren und die kirchliche Kunst. Malerei, Skulptur, Zeichnung und Druckgrafik der verschiedensten Epochen – u.a. von Albrecht Dürer und Hans Baldung Grien – akzentuieren den Sammlungsfundus. Zuhause ist das Museum seit 1973 im ehemaligen Dominikanerkloster "Prediger".

 

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