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Menashe Kadisham: 2003 in der Galerie im Prediger
Menashe Kadishman

Menashe Kadishman. Eretz Moledet Motherland

 13. Juli – 23. November 2003

Seine Malereien, metallenen Skulpturen und Installationen werden weltweit präsentiert und hoch geachtet – aus dem reichen Œuvre von Menashe Kadishman präsentiert die Ausstellung eine Rauminstallation, bestehend aus 127 klein- und mittelformatigen Eisenskulpturen: Unter dem Titel "Eretz Moledet Motherland" wird zum ersten Mal überhaupt auch eine Werkgruppe gezeigt, die seit zwei Jahrzehnten die Thematik des heute 71-jährigen Bildhauers mitbestimmt – die Figur des Esels. Eine Großskulptur auf dem Gmünder Johannisplatz erweitert die Präsentation; die Stahlskulptur mit dem Motiv einer über einem Grabstein trauernden Frau ruft zugleich die Bestimmung des Platzes in Erinnerung, der in vorstaufischer Zeit als Begräbnisstätte gedient hat.

Menashe Kadishman ist Zeichner, Maler und Bildhauer. 1932 in Tel Aviv geboren, gehört er heute zu den bedeutendsten Künstlern Israels und zu den international maßgeblichen Vertretern der modernen Skulptur der Gegenwart. Ausstellungen in seiner Heimat, in den USA, in Japan, China und Thailand, aber auch in vielen europäischen Ländern dokumentieren seine internationale Anerkennung. Teilnah-men an mehreren Biennalen von Venedig und an der Documenta in Kassel bezeugen seine innovative Kraft und beeinflussten bedeutende Künstler der nachfolgenden Generationen. Aufsehen erregt hat Kadishman jüngst in Deutschland mit der Installation "Shalechet" (hebräisch für „gefallenes Laub“) im Jüdischen Museum Berlin (1997 – 2000): 10.000 unregelmäßig runde Eisenscheiben, in die Gesichter mit zum Schrei aufgerissenen Mündern geschnitten sind.

 
 

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Museum und Galerie im Prediger

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