Von Schwäbisch Gmünd führt die Straße der Staufer auf den Rechberg zu. Auf der höheren der beiden Kuppen des Berges befindet sich die Wallfahrtskirche Hohenrechberg, auf der niedrigeren die Ruine Hohenrechberg.
Die zum Ende des 12. Jahrhunderts erstmals erwähnte Burg bildete zur Stauferzeit einen wichtigen Teil des Befestigungsringes, der sich um die Burg Hohenstaufen zog. Wie viele andere staufische Burgen wurde sie nach dem Vorbild des salomonischen Tempels in Jerusalem in der Buckelquader-Bauweise erbaut. Auf diese Weise sollte der weltliche wie auch der geistliche Herrschaftsanspruch dokumentiert werden. Nachdem die Burg allen Kriegen trotzte, brannte sie 1865 nach einem Blitzschlag nieder.
Die 1686 erbaute Wallfahrtskirche St. Maria befindet sich auf der Bergkuppe des Rechbergs. Sie bildet mit der Ruine zusammen ein harmonisches Ensemble aus Landschaft, Historie und Kunst. Zweifelsohne begeistert der herrliche Ausblick, der sich dem Besucher bietet. Neben der Kirche ermöglicht eine Gaststätte eine Einkehr für Wanderer und Besucher.
Parkplätze sind am Fuß des Berges in Rechberg vorhanden. Für den Aufstieg zu Fuß über eine gut ausgebaute Straße muss ca. 20 Minuten Zeit gerechnet werden. Für gehbehinderte Konzertbesucher wird ein Shuttle-Bus eingerichtet.