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Naziangriff auf Abschiedsfeier einer Schulklasse

Am Samstagabend, den 29.07.06 stellte die JKI der 11. Klasse des Hans-Baldung- Gymnasiums das Jugendzentrum Esperanza frei zur Verfügung um eine Abschiedsparty für einen rumänischen Austauschschüler und Freund zu veranstalten, der das Schuljahr 2005/2006 über die 11. Klasse des HBG’s besuchte. Der Abend verlief super und ohne Probleme bis um 4:05 Uhr. Zu der Zeit wollten die Schüler und Schülerinnen das Esperanza abschließen. Sie hatten auch schon das Licht bis auf einen Scheinwerfer ausgemacht, als plötzlich 2, bis jetzt noch unbekannte, Männer das Esperanza betraten. Man konnte sie leicht durch ihre Glatzen und Pitbull Germany T-Shirts als Neonazis erkennen. Sie verlangten schroff Zigaretten, darauf antwortete ein Schüler „draußen ist ein Automat“, die Nazis reagierten darauf gar nicht und begannen rumzupöbeln und zogen sich ihre mit Sand gefüllten Schlägerhandschuhen an. Die Schüler und Schülerinnen der 11. Klasse bekamen Angst. Nachdem die Nazis nach längerem Einschüchtern dann aufgehört haben die Schüler und Schülerinnen anzupöbeln, forderten sie wieder nach Zigaretten. Ein Schüler zeigte ihnen dann den Automaten auf der Straße draußen und rannte dann geistesgegenwärtig hinter die Tür und schloss diese hinter sich zu, dabei sah er das draußen noch 5 weitere Männer standen. Nachdem sich die Schüler der Klasse 11 des HBG’s noch mal versicherten, dass alle Türen des Esperanzas verschlossen waren, versteckten sich die Schüler und Schülerinnen aus Angst vor den Männern im Keller des Esperanzas und versuchten die Polizei anzurufen. Zuerst kamen sie bei der Polizeidirektion in Aalen raus, der sie den gesamten Fall schilderten. Ihnen wurde gesagt, sie sollen doch bitte die Polizeistation in Schwäbisch Gmünd anrufen, gaben ihnen eine Telefon Nummer, anstatt sie weiter zu verbinden, auf dem Handy des einen Schülers war kein Geld mehr darauf so musste unter extremer Angst erst ein neues gesucht werden mit dem dann die Gmünder Polizei informiert werden konnte und es verstrich wertvolle Zeit. Von ihrem Verstecken im Keller aus hörten sie dann wie die Nazis draußen im Hof randalierten, Sachen umstießen, an den Türen zerrten und schlugen. Gegen 4.15 Uhr hörten sie dann Scheiben klirren. Die Männer hatten mit einem Stein eine große Scheibe des Esperanzas eingeworfen. Die Schüler und Schülerinnen hatten panische Angst.
Danach war dann Ruhe. Und 15 min später kam dann auch die Polizei an.
Die Männer waren verschwunden.
Alles in allem kann man sich fragen, ob ein Austauschschüler so aus Deutschland verabschiedet werden soll, wo Nazis ungestört randalieren können und die Polizei so gut wie nichts dagegen macht und man erst viele Versuche braucht um überhaupt die richtige Polizeistelle zu finden, die sich dann auch noch sehr viel Zeit lassen um zum Tatort zu fahren. Und: um die Schüler und Schülerinnen des HBG’s dann auch noch zu fragen, ob sie das selber waren.
Wir hoffen, dass das nicht der bleibende Eindruck von Deutschland ist, den der Austauschschüler mit zu sich nach Hause nach Rumänien mitnimmt!
Wegen diesem Vorfall und etliche andren ist nach der Sommerpause jeden Mittwoch ab 19 Uhr ein Alternatives Cafe wo sich alle melden können die Vorfälle mit Neonazis erlebt haben oder davon mitbekommen haben, natürlich ist bei diesen Cafes auch für Musik gesorgt, damit rechtsextreme Gewalt nicht zum Alltag wird!

 
 

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