Herzlich willkommen zur Spielzeit 2011/2012

Alles neu macht der Mai: Getreu diesem Motto stellt das Gmünder Kulturbüro das Theater- und Musiktheater-Programm für die Spielzeit 2011/2012 vor. Von Verdis „La Traviata“ bis zum Ballett-Gala mit der Akademie des Tanzes Mannheim, von Kleists „Michael Kohlhaas“ bis zu Ibsens „Stützen der Gesellschaft“ – ein an kulturellen Highlights reiches Programm wartet auf sein Publikum, das von erstklassigen Ensembles und Bühnen mal anregend unterhalten, mal verzaubert, immer aber begeistert wird. Gespielt wird im Congress-Centrum Stadtgarten. Auskosten lassen sich die Veranstaltungen am besten, einfachsten und günstigsten im Abonnement, das ab sofort noch attraktiver wird.

Fünfmal große Emotionen aus Oper, Operette und Ballett
Je zwei Opern- und Ballett-Abende sowie eine Operette entfachen in der Musiktheater-Reihe 2011/2012 große Emotionen, Musikgenuss und Tanzästhetik pur. Gleich zum Auftakt spielt das Theater Pforzheim am 13. Oktober die „schönste Oper aller Zeiten“ – Giuseppe Verdis „La Traviata“ wurde unlängst vom Publikum dazu gekürt. Nach Verdis emotionsgeladenem Musikdrama erfahren Tanz und Musik eine innige Verbindung: Das Ballett der Tatarischen Staatsoper Kasan tanzt „Peer Gynt“ auf die zauberhafte Musik von Edvard Grieg (30. November). Melodien wie „Dein ist mein ganzes Herz“ oder „Immer nur lächeln“ sind bis heute Ohrwürmer und machten Franz Lehárs 1929 uraufgeführte Operette „Das Land des Lächelns“ unsterblich. Das Operettentheater Salzburg spielt das berühmte Werk gleich zu Beginn des Neuen Jahres (19. Januar). „Auf in den Kampf, Torero!“ heißt es am 17. März: Zwei Machos und eine starke Frau, dazu mitreißende Rhythmen und hinreißende Melodien sind der emotions- und spannungsgeladene Mix für Georges Bizets Erfolgsoper „Carmen“, die mit dem Theater Pforzheim zu erleben ist. Tanzästhetik vom Feinsten garantiert schließlich die von Birgit Keil geleitete Akademie des Tanzes Mannheim, welche die Musiktheater-Reihe am 28. April beschließt.

Fünfmal ergreifende Theater-Momente
In fünf Schauspiel-Produktionen tauchen spielfreudige Ensembles ein in alte und neue Bühnenwerke – und schaffen daraus ergreifende Momente, wie sie nur im Theater entstehen können. Den Beginn macht die Badische Landesbühne Bruchsal: Mit „Michael Kohlhaas“ von Heinrich von Kleist wird am 5. Oktober ein Stück über Gerechtigkeit von ungeheurer Zeitlosigkeit geboten. Wie geschaffen für Interpretationen durch das Theater ist Cervantes’ „Don Quijote“: Dem Mann von la Mancha und unsterblichen Anti-Helden der Weltliteratur widmet sich das Theater Lindenhof am 22. November (Regie und Musik: Heiner Kondschak). Voll wunderbarer Musik ist der Theaterkrimi „Amadeus“ von Peter Shaffer, den die Württembergische Landesbühne Esslingen zum Start ins Neue Jahr auf die Bühne bringt (11. Januar). Auf dem schmalen Grat zwischen scharfzüngiger Ironisierung, politischer Korrektheit und ernsthafter Auseinandersetzung mit der Güterverteilung in einer globalisierten Welt balanciert Ingrid Lausunds Satire „Benefiz – Jeder rettet einen Afrikaner“, die das Landestheater Tübingen aufgeführt – und die zugleich einem guten Zweck dient: ein Teil des Erlöses soll an ein Schulprojekt in Afrika gespendet werden, für das sich die Autorin einsetzt (2. März). Mit Henrik Ibsens großem Gesellschaftsdrama „Die Stützen der Gesellschaft“ aus dem Jahr 1877 beendet das Landestheater Tübingen die Saison am 19. April.

Spielstätte /Informationen
Alle Aufführungen finden im Congress-Centrum Stadtgarten Schwäbisch Gmünd statt und beginnen jeweils um 20 Uhr. Abonnements sind erhältlich beim Kulturbüro Schwäbisch Gmünd, Waisenhausgasse 1-3, Telefon (07171) 603-4118, E-Mail: kulturbuero@schwaebisch-gmuend.de. Einzelkarten und das neue Spielzeit-Heft gibt es ab sofort beim i-Punkt Schwäbisch Gmünd, Telefon (07171) 603-4250 – oder hier im pdf-Format zum Herunterladen.


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