RSS (wirklich einfache Verbreitung)

Die Technik RSS (Really Simple Syndication, häufig auch Rich Site Summary oder RDF Site Summary) ermöglicht es, Inhalte einer Webseite zu abonnieren und sie sogar in andere Webseiten zu integrieren.

Im Gegensatz zu HTML-Seiten sind RSS-Dateien sehr logisch und ohne aufwändige Design- und Layout-Elemente aufgebaut. So können RSS-Daten plattformunabhängig gelesen und weiterverarbeitet werden.

Aktuelle Informationen, so genannte Feeds, werden auf den Computer (oder Handy, iPod, Spielkonsole, usw.) eines Nutzers übertragen. Hierdurch muss nicht immer die jeweilige Webseite geladen werden, sondern der Nutzer kann viele Inhalte verschiedener Seiten zeitsparend überblicken, ohne diese mitsamt Grafiken und Bannern direkt besuchen zu müssen.

Wie können diese Inhalte angezeigt werden?

  • Die Technik ist bereits in Browsern der neueren Generation integriert: Firefox zeigt mit einem viereckigen orangen Icon in der Befehlszeile an, wenn auf einer Webseite ein Feed verfügbar ist. Man kann ihn durch Anklicken abonnieren, er wird zusammen mit den Bookmarks abgelegt. Der InternetExplorer 7 ist ebenfalls in der Lage Feeds anzuzeigen. Opera hat sogar einen integrierten Feed-Reader.
  • Eine weitere Lösung -die den Vorteil mitbringt auf verschiedenen Computer, bzw. Betriebsystemen genutzt werden zu können- sind personalisierbare "Startseiten": Man kann sich z.B. bei Google, Yahoo, Pageflakes oder Netvibes eigene "Startseiten" zusammenstellen. Hier können auch Feeds eingebunden werden.
  • Mit einem RSS-Reader können die Inhalte auf einem lokalen System angezeigt werden (viele Reader sind kostenlos erhältlich, wie z.B. der FeedReader.

Mehr informationen zum Thema RSS bei Wikipedia.

Mehr zu Anwendungen und Nutzungsmöglichkeiten unter: www.techfacts.net