Als nach einer Feier im Musikpark B29 ein 21-jähriger nicht nach Hause kam, verständigten die Eltern die Polizei. Da die Temperaturen weit unter dem Gefrierpunkt waren, machte sich die Rettungshundestaffel der Polizei sowie ein Hubschrauber auf Vermisstensuche. Um das Bachbett der Rems nahe der Diskothek abzusuchen, wurde die Feuerwehr hinzugezogen. Jeglicher Erfolg blieb aus.
Der Junge Mann meldete sich in den Mittagsstunden selbst bei der Polzei. Er war über Nacht bei Freunden gewesen.
Glück im Unglück hatte ein Gleitschirmpilot in Waldstetten. Als beim Ffliegen am Starthang sein Schirm einklappte, kam er ins Trudeln und stürzte ins angrenzende Waldstück. Er blieb unverletzt in den Baumkronen hängen. Herbei eilende Piloten alarmierten Feuerwehr und Rettungsdienst. Diese konnten den Piloten mit Hilfe der Schiebeleiter retten.
Bei Rangierarbeiten in der Speditionshalle kippte ein 1000-Liter-Behälter mit ätzender Elektrolytflüssigkeit um. Nur etwa 150 Liter liefen aus, da der Gabelstaplerfahrer gut reagierte und den Behälter auf den Kopf stellte, sodass die Leckstelle oben war.
Die Feuerwehr Schwäbisch Gmünd war mit dem kompletten Gefahrgutzug, unterstützt durch die Feuerwehr Bettringen, vor Ort. Nach genauer Stoffermittlung wurde die Flüssigkeit unter Vollschutz mit Bindemittel gebunden und entsorgt.
Ein Mitarbeiter, der beim Unfall in der Nähe stand, wurde vorsorglich ins Krankenhaus gebracht. Ihm fehlte aber zum Glück nichts.
Am Sonntagmorgen brachen bislang unbekannte Täter in die Metzgerei Feifel ein. Da sie nur geringe Beute machen konnten, legten sie Feuer. Vorbeifahrende Autofahrer bemerkten den Rauch aus dem Erdgeschoss und alarmierten die Feuerwehr, die schnell vor Ort war und den Brandschaden sehr gering halten konnten. Durch die Rauchentwicklung und somit verbundene Rußablagerungen muß die Metzgerei für längere Zeit geschlossen bleiben.
In den Abendstunden von "Helloween" zogen Kinder durch die Gassen von Gmünd und entzündeten Feuerwerkskörper. So auch Wunderkerzen, die sie beim ehemaligen Fahrrad Debler auf die dortige Dachterrasse warfen. Dort lagernder Müll fing sofort Feuer. Durch die reichhaltige Nahrung, griff das Feuer rasch umsich. Erste Löschmaßnahmen durch Nahbarn schlugen fehl. Sie alarmierten die Feuerwehr. Auf der Anfahrt war schon eine große Rauchsäule sichtbar, worrauf auf Grund der engen Bebauung in der Altstadt der zweite Löschzug hinzugezogen wurde. Mit Hilfe von den beiden Drehleitern konnte das Feuer schnell gelöscht werden. Der Brandschaden begrenzte sich auf die Dachterrasse.
Gegen 9.00Uhr bemerkten Nachbarn Feuer aus dem Wohnhaus in der Ortsmitte von Untergröningen. Beim Eintreffen der Feuerwehr stand der Dachstuhl breits in Flammen. So wurde zur Verstärkung die Feuerwehr Schwäbisch Gmünd mit der Drehleiter angefordert. Durch einen geziehlten Angriff über die Drehleiter mittels Wendestrahlrohr konnte der Schaden jedoch lediglich nur noch begrenzt werden. Der komplette Dachstuhl fiel dem Feuer zum Opfer.
Gegen 13.20 Uhr bemerkte ein Nachbar dicke Rauchschwaden aus dem Dachstuhl des Bezirksamtes Lindach in der Schloßstraße der darauf sofort die Feuerwehr alarmierte. Das Feuer, das im Dachgeschoss ausgebrochen war, fand in den dort eingelagerten Beständen des Schulmuseums reichlich Nahrung.
Die Abteilung Lindach die nur wenige Minuten nach der Alarmierung mit dem LF 8 und einem MTW vor Ort war konnte mit Unterstützung eines Löschzuges der Innenstadt das Feuer schnell unter Kontrolle bringen und ein ausdehnen auf den gesamten Dachstuhl verhindern. Die Kripo hat die Ermittlungen bezüglich der Brandursache aufgenommen.
In den frühen Morgenstunden brach aus ungeklärten Gründen ein Feuer im 1. OG eines Mehrfamilienhaus aus. Eine Bewohnerin konnte sich noch selbst über das Treppenhaus in Sicherheit bringen. Den beiden Mitbewohnern war der Fluchtweg durch das Feuer abgeschnitten. Sie wurden durch die Feuerwehr über die Steckleiter gerettet. Durch die offen stehende Wohnnungstür konnte sich der Rauch sehr schnell über das gesamte Treppenhaus ausbreiten. Ein weiterer Bewohner im Dachgeschoss musste mittels Brandfluchthaube durch einen Atemschutztrupp gerettet werden. Durch die unmittelbar vor dem Haus liegende Tunnelbaustelle waren die Rettungs- und Löscharbeiten stark behindert. Das Feuer selbst konnte rasch gelöscht werden und das gesamte Gebäude mit einer Druckbelüftung schnell entraucht werden.
Brandursache vermutlich ein Defekt an der elektrischen Anlage.
Vorbeifahrende Autofahrer bemerkten einen jungen Mann am Fenster im Dachgeschoss der um Hilfe schrie. Sie versuchten ihm unverzüglich zu helfen, mussten jedoch an der Wohnungstüre stoppen, da dicker Rauch und Feuer aus der Wohnung drang. Die alarmierte Feuerwehr war nur wenige Minuten später mit dem kompletten Löschzug vor Ort. Der über den Treppenraum vorgehende Atemschutztrupp und ein zweiter Rettungstrupp der über die Drehleiter in die brennende Wohnung einstieg fanden den Mann vor seinem Bett liegend auf und brachten ihn unverzüglich ins Freie wobei der anwesende Notarzt nur noch den Tod feststellen konnte.
Durch die starke Rauch- und Wärmeentwicklung wurde die komplette Wohnung in Mitleidenschaft gezogen. Der Feuerwehr gelang es den Schaden auf die Dachgeschosswohnung zu beschränken so das die Bewohner anschliesend wieder unversehrt in ihre Wohnungen zurück kehren konnten .
Brandursache ist noch ungeklärt.
Kurz nach 19.00Uhr wurde die Feuerwehr zu einem Wohnungsbrand in der Buchstraße gerufen. Beim Einschalten ihres Fernsehapparates bemerkte die Bewohnerin eine Rauchwolcke hinter dem Gerät. Sie alarmierte daraufhin unverzüglich die Feuerwehr. Das Feuer fand in dem Einbauschrank genügend Nahrung und hatte sich beim Eintreffen der Feuerwehr bereits auf das komplette Mobiliar ausgebreitet. Mit einem Innenangriff konnte der Brand rasch unter Kontrolle gebracht werden. Durch den Einsatz des Rauchvorhanges konnten die Mitbewohner über das Treppenhaus in Sicherheit gebracht werden. Auslöser war nach Ermittlungen der Polizei ein implodierter Fernseher.
Auf einer Probefahrt bemerkte der Fahrer eines Testfahrzeugs Rauchschwaden aus dem Amaturenbrett. Der darauhin sein Fahrzeug sofort am Straßenrand abstellte und Löschversuche unternahm. Nachdem dieser Versuch nicht zum Erfolg führte, alarmierte er die Feuerwehr. Bei deren Eintreffen brannte bereits der komplette Innenraum. Mit dem Kleinschaumrohr konnte der Brand rasch gelöscht werden. Am Fahrzeug entstand Totalschaden.
Die Feuerwehr wurde gegen 7.40 Uhr in die Raiffeisenstraße im Stadtteil Herlikofen gerufen. Beim Eintreffen der Feuerwehr standen bereits zwei Zimmer im Dachgeschosses im Vollbrand. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich noch beide Bewohnerinnen in dem Haus. Sie wurden den Helfern der DRK-Ortsgruppe Herlikofen zur Erstversorgung übergeben. Eine der beiden Frauen musste mit einer leichten Rauchgasverletzung durch den Rettungsdienst behgandelt werden. Die zweite Bewohnerin musste mit Brandverletzungen und einer starken Rauchgasvergiftung mit dem RTW zur stationären Behandlung in die Stauferklinik eingeliefert werden. Ein Trupp unter PA im Innenangriff sowie ein weiterer Angriffstrupp über die Steckleiter konnte den Brand rasch unter Kontrolle bringen und den Schaden dadurch nur auf die beiden Zimmer begrenzen. Brandursache war ein technischer Defekt an einem Nachtspeicherofen.
Die Bewohnerin war zum Glück nicht im Haus, als das Feuer am Sonntagnachmittag in der Küche ausbrach. Ein Nachbar hatte den Brand bemerkt und die Feuerwehr alarmiert, die nur wenige Minuten später mit einem Löschzug vor Ort war und den Brand in dem alten Fachwerkhaus rasch unter Kontrolle brachte. Durch die starke Rauchentwicklung wurde die gesamte Wohnung in Mitleidenchaft gezogen. Die Polizei vermutet als Brandursache einen technischen Defekt an einem Warmwasserboiler.
Kurz vor Mitternacht bemerkten Anwohner den Feuerschein im Stall- und Scheunengebäude an der Hans-Fein-Straße. Das Feuer hatte sich bereits im gesamten Dachraum ausgebreitet. Der Landwirt konnte gerade noch rechtzeitig die Tiere, fünf Kühe und eine Ziege, retten.
Die Flammen ergriffen rasch das komplette Gebäude. Die Abteilung Bargau war nur wenige Minuten nach der Alarmierung mit dem LF 10/6 vor Ort und konnte ein Übergreifen auf das unmittelbar daneben stehende Wohnhaus verhindern. Mit Unterstützung eines Löschzuges der Innenstadtabteilung konnten die insgesamt 50 Einsatzkräfte das Feuer nach rund 1/2 Stunde unter Kontrolle bringen. Gegen drei Uhr konnten sich die Kräfte der Innenstadt aus dem Einsatz herauslösen. Die Abteilung Bargau blieb bis in die frühen Morgenstunden vor Ort, um immer wieder aufflammende Glutnester abzulöschen. Als Brandursache ermittelte die Kripo einen technischen Defekt an der Elektroinstallation.
Der Brand war von einer Anwohnerin entdeckt worden, die durch den Lärm des Feuers aufwachte. Beim Eintreffen der Feuerwehren aus Schwäbisch Gmünd und Wetzgau, die mit insgesamt sieben Fahrzeugen im Einsatz waren, stand die Scheune bereits voll in Flammen, sodass nicht mehr verhindert werden konnte, dass in der Scheune untergestellte landwirtschaftliche Geräte ein Raub der Flammen wurden. Durch die vom Brand ausgehende Hitze wurden an angrenzenden Gebäuden mehrere Jalousien und Verglasungen beschädigt.
Zur Mittagszeit wurden wir zu einem Pkw-Brand auf den Rechberg alarmiert. Der Autofahrer bemerkte bei der Ortseinfahrt Rauch aus dem Motorraum. Nach öffnen der Motorhaube stand der Motorraum in Flammen. Durch schnelles eingreifen der Feuerwehr Rechberg, unterstützt durch ein Fahrzeug der Innenstadt, war das Feuer rasch gelöscht.
Um 2.22 Uhr ging bei den Feuerwehren in Leinzell und Schwäbisch Gmünd der Alarm ein: Feuer in einem Wohn- und Geschäftshaus an der Gmünder Straße in Leinzell. In dem zweigeschossigen Gebäude sind im Erdgeschoss ein Optikergeschäft und eine Bäckerei untergebracht, im ersten Stockwerk befinden sich zwei Wohnungen, das Dachgeschoss ist teilweise ausgebaut. Ein 23-jähriger Hausbewohner verständigte über Notruf die Polizei. Ein 37-jährige Wirt eines gegenüberliegenden Bistros, der ebenfalls das Feuer bemerkte, begab sich sofort in die Wohnung neben dem Brandherd und weckte die dortigen Mieter. Diese Bewohner, ein Ehepaar, deren 9-jähriger Sohn und ein zwei Monate alter Säugling konnten unverletzt aus dem Gebäude gerettet werden. Der beherzte Retter zog sich dabei eine leichte Rauchgasverletzung zu und wurde zur weiteren Behandlung in die Stauferklinik eingeliefert. Er konnte jedoch am Nachmittag wieder entlassen werden.
Die von dem 23-Jährigen und dessen 54-jähriger Mutter bewohnte Wohnung war zu diesem Zeitpunkt bereits voll vom Feuer erfasst. Beide Bewohner waren glücklicherweise zu diesem Zeitpunkt nicht im Haus.
„Wir haben sofort einen Außen- und Innenangriff gestartet“, sagte der Leinzeller Feuerwehrkommandant Wolfgang Fischer. Wenig später habe die Leinzeller Wehr Unterstützung von den Gmünder Kameraden erhalten. Durch einen geziehlten Innenangriff und durch teilweise öffnen des Daches über die Drehleiter, konnten wir den Brand relativ rasch unter Kontrolle bringen, so Kdt. Fischer.
So dachten es zumindest die Feuerwehrleute. Bei den anschließenden Nachlöscharbeiten kam es beim öffnen einer Zwischendecken zum Dachgeschoß zu einer Rauchgasdurchzündung, wie der Gmünder Stadtbrandmeister Manfred Haag erläuterte. die sich rasent schnell auf den gesamten Dachstuhl ausbreitete. Plötzlich sahen sich die Feuerwehrleute mit dem Vollbrand des gesamten Dachgeschosses konfrontiert. Sie forderten zur weiteren Unterstützung Atemschuztgeräteträger aus Iggingen und Göggingen sowie den GW-AS aus Aalen an. Um die Löschwasserversorgung sicherzustellen, wurde eine Versorgungsleitung von der Lein aufgebaut. Stundenlang hatten die Feuerwehrleute zu tun. Insgesamt waren 80 Feuerwehrleute, einige von ihnen bis in den Abend hinein im Einsatz. Die Ortsdurchfahrt musste zeitweise gesperrt werden, der Verkehr wurde umgeleitet.
Als Brandursache wird Brandstiftung nicht ausgeschlossen.
Spaziergänger entdeckten früh am Morgen den Brand und informierten die Feuerwehr. Die Lindacher und die Gmünder Feuerwehr waren mit einem Löschfahrzeug und zwei Tanklöschfahrzeugen im Einsatz. Da im Schuppen überwiegend Brennholz gelagert war, stand dieser, als die Feuerwehr eintraf, bereits in hellen Flammen. Ein übergreifen auf eine angrenzede Scheune konnte verhindert werden
Zwei Kinder sind in den Morgenstunden bei einem Zimmerbrand in der Honiggasse verletzt worden. Die vier und elf Jahre alten Kinder waren Polizeiangaben zufolge allein in der Wohnung eingeschlossen, als ein Fernsehgerät in Brand geriet. Sie konnten sich auf die angrenzende Stadtmauer retten, wo sie von der Feuerwehr mit der Drehleiter gerettet wurden. Das Feuer hatte sich auf das Inventar ausgebreitet, die Feuerwehr konnte den Brand jedoch schnell löschen. Die Kinder wurden vorsorglich zur Beobachtung ins Krankenhaus gebracht.
Der Brand war am Abend gegen 21.55 Uhr gemeldet worden. In Lindach in der Osterlängstraße, hinter der Freien Evangelischen Realschule, stand ein älterer, mit Welleternit gedeckter Holzunterstand für Wohnwagen in Flammen. In diesem Anbau befanden sich fünf Wohnwagen, welche bis auf einen fast vollständig ausbrannten. Außerdem wurde der Anbau fast vollständig zerstört. Die angrenzende Schule wurde an der Außenfassade nur leicht beschädigt. Die Feuerwehren von Schwäbisch Gmünd und Lindach waren mit insgesamt 45 Männern vor Ort und hatten den Brand schnell unter Kontrolle. Da eine Selbstentzündung ziemlich unwahrscheinlich ist, geht die Polizei von Brandstiftung aus.
In einem Gewächshaus an der Pfeilhalde flammte ein Mitarbeiter Unkraut mit einem Gasbrenner ab. Dadurch entzündeten sich zunächst unbemerkt dort abgelegte Kunststoffschläuche. Die wiederum setzten Kunststoffunterlagen auf den Tischen in Brand, die stark qualmend abbrannten. Durch die Hitze platzten zudem mehrere Glasscheiben, so dass Anwohner zunächst Explosionen meldeten. Die Feuerwehr hatte den Brand jedoch schnell unter Kontrolle. Ein 76-jähriger Mitarbeiter der Gärtnerei, der bei eigenen Löschbemühungen eine Rauchvergiftung erlitten hatte, musste in die Stauferklinik eingeliefert werden.
In den frühen Morgenstunden bemerkten Nachbarn starke Rauchentwicklung aus einer Dachwohnung. Sie konnten die Wohnungstüre zwar öffnen, aber wegen dem starken Rauch nicht hinein. Das schaffte erst die zwischenzeitlich eingetroffene Gmünder Feuerwehr unter schwerem Atemschutz. Die Feuerwehrleute retteten den Mann, der schwere Brandverletzungen erlitten hat. Die Polizei vermutet, dass der Mann wohl im Bett mit einer glimmenden Zigarette eingeschlafen ist.
Ein Schüler bewahrt ein Selbstlaborat in seinem Zimmer im Wohnheim auf. Diese Meldung ging bei der Polizei ein. Nach diesem Hinweis der Schulleitung fuhren ein paar Polizisten zur Werrenwiesenstraße und begutachteten den Sprengsatz, der sich später als sehr gefährlich herausstellte. Den Sprengstoff hatte zuvor die Heimleiterin aus dem Zimmer des Schülers auf den Balkon gebracht, nicht wissend, was für einen gefährlichen Stoff sie in Händen trug. Die Polizisten informierten das Stuttgarter Landeskriminalamt und erhielten von dort die Anweisung, das Wohnheim und die umliegenden Gebäude zu räumen. Ein Sprengstoffeinsatzkommando machte sich sofort auf den Weg nach Schwäbisch Gmünd. Unterdessen evakuierten die Polizisten die rund 100 Schüler des Wohnheims. Diese wurden dort von 20 DRK-Mitarbeitern betreut.
Der sehr gefährliche Sprengstoff sei nicht "transport- und handhabungsfähig" gewesen, erklärt Rickmann. Deshalb nässten Experten des Sprengstoffkommandos die Bombe zunächst ein, damit sich keine Funken bilden. Dann brachte ein Spezialist, geschützt in einem Spezialanzug, den Sprengsatz durch den Keller nach draußen. Auf einer Rasenfläche neben dem Wohnheim hatten Helfer der Gmünder Feuerwehr bereits Sandsäcke zum Schutz aufgebaut. In dessen Mitte sprengten die Sondereinsatzkräfte die Bombe per Fernzündung. Die Kraft der Detonation verteilte die Sandsäcke in einem Umkreis von zehn Metern - jedoch in sicherer Entfernung zu den vielen Nachbarn, die den Einsatz auf der Straße beobachtet haben. Die insgesamt 21 Polizisten, 25 Feuerwehrleute und 35 Helfer des Deutschen Roten Kreuzes konnten verhindern, dass jemand zu Schaden kam.
Kurz nach vier Uhr bemerkten Nachbarn den Brand des landwirtschaftlichen Anwesen und alarmierten die Feuerwehr. Beim Eintreffen der Feuerwehr brannte das Stallgebäude lichterloh. Mit rund 70 Feuerwehrleuten aus Lindach, Wetzgau, Herlikofen und Gmünd bekämpfte man das Feuer und konnte somit die angrenzenden Wohn- häuser retten. Für das Stallgebäude mit angrenzender Scheune kam jede hilfe zu spät, sie brannte bis auf die Grundmauern nieder.
Auch drei Traktoren wurden ein Raub der Flammen.
Aus der Stallung konnte man noch ein Kalb retten, die restlichen 11 Rinder verendeten im Stall.
Aufgrund des Schadensumfanges dauerte der Einsatz noch bis spät in die Abendstunden. Zum ablöschen der Brandnester war der Einsatz eines Baggers erforderlich.
In den Abendstunden brach Feuer in einer leerstehende Scheune im Ortsteil Herdtlinsweiler aus. Die alarmierte Feuerwehr konnte schlimmeres verhindern und angrenzende Gebäude schützen. Nach öffnen des Dachstuhles und ablöschen der Brandnester war das Feuer aus. Warum und wie es zu dem Feuer kam ist noch unklar da in der Scheue keinerlei Zündquellen vorhanden sind.
In der Küche einer Wohnungen in einem Mehrfamilien- haus war es wegen überhitztem Fett in einer Pfanne zu einem Brand gekommen. Unglücklicherweise hatte ein 15-jähriges Mädchen versucht, die brennende Pfanne mit Wasser zu löschen. Das Mädchen und ihr Bruder erlitten leichte Rauchgasvergiftungen und wurden in die Klinik gebracht. Die Gmünder Feuerwehr war mit 21 Mann vor Ort. Der Einsatz eines Rauchvorhangs verhinderte, dass Qualm ins Treppenhaus gelangte.
Ein Nachbar bemerkte den Brand und verständigte den Inhaber, dieser konnte seine Familie und seine Tiere in Sicherheit bringen. Das Feuer brach aus bislang noch nicht völlig geklärter Ursache an einer Fräsmaschine aus. Die Feuerwehr hatte das Feuer rasch unter Kontrolle, jedoch ist der Schaden wegen der großen Hitze und der starken Rauchentwicklung immens.