St. Salvator - Ein bezauberndes Kleinod
Gleich hinter dem Gmünder Bahnhof führt ein traditionsreicher Kreuzweg mit Bildstöcken sowie Kapellen mit lebensgroßen Figuren hinauf auf den St. Salvator. Das dortige Heiligtum, die St. Salvator Kapelle, schuf der Kirchenbaumeister Caspar Vogt nach 1617. Er baute dabei vorhandene Höhlen zu einer Unter- und Oberkapelle aus. Sehenswert ist in der Oberkapelle vor allem die aus dem Fels gehauene Ölberggrotte und ein kostbares Maria-Schmerzensbild von 1536. Solange Schwäbisch Gmünd freie Reichsstadt war, wurden die Prozessionen zur Kapelle hinauf von den Kapuzinern betreut.
Der Aufstieg auf den St. Salvator lohnt sich, denn für die Besucher eröffnet sich ein herrlicher Blick über die im Tal liegende Stauferstadt Schwäbisch Gmünd und die Drei Kaiserberge.
Literatur-Tipp: Münsterbauverein Schwäbisch Gmün (Hrsg.): St. Salvator in Schwäbisch Gmünd, Fischer Druck, 2006.
Das Heftchen ist u.a. im i-Punkt erhältlich.