Schwäbisch Gmünd, 2017

Ausstellungen und Veranstaltungen

Mai
10
2017
Mittwoch, 10. Mai 2017 bis Sonntag, 25. Juni 2017, Labor im Chor im Prediger, Galerie und Forum für Angewandte Kunst
Ausstellung: Walter Giers zum 80. Geburtstag

Am 10. Mai wäre Walter Giers 80 Jahre alt geworden. Als Hommage an den 2016 verstorbenen Licht-, Klang- und Medienkünstler zeigt die Ausstellung ausgewählte Arbeiten aus seinem Schaffen. Walter Giers gilt als Pionier der so genannten „electronic art“. Als einer der ersten deutschen Künstler baute er in den 1960er Jahren elektronische Bauteile in Kunstwerke ein. Sie erzeugen Lichteffekte und Klänge – und wollen vor allem eines: den Betrachter im wahrsten Wortsinne ansprechen, wie das Objekt "Hände – Hommage an Heinrich Klotz" aus dem Jahr 2003, das bei Berührung einen Stromkreis schließt und so Geräusche entstehen lässt. Für sein Schaffen erhielt Walter Giers den Kulturpreis Baden-Württemberg. Seine Werke finden sich in renommierten Sammlungen, wie der Daimler Art Collection, der Sammlung Marli Hoppe-Ritter und der Sammlung des ZKM.
Walter Giers wurde am 10. Mai 1937 in Mannweiler (Rheinland-Pfalz) geboren. Ab 1955 machte er Jazzmusik. 1959 begann er das Studium an der Staatlichen Höheren Fachschule für Edelmetallgewerbe, der heutigen Hochschule für Gestaltung, das er 1963 mit Diplom abschloss. Zunächst arbeitet er als Industriedesigner, bevor er 1969 erstmals Kunstobjekte ausstellte. 1992–93 lehrte er an der Staatlichen Hochschule für Gestaltung Karlsruhe. Bis zu seinem Tod am 3. April 2016 lebte und arbeitete er in Schwäbisch Gmünd.
Walter Giers beginnt 1969 mit dem Bau von ersten zweckfreien Objekten aus elektronischen Bauteilen. Durch Anfassen und das Bedienen von Schaltelementen kann der Betrachter in spielerischer Kommunikation dynamische Prozesse in Gang bringen. 1973 gibt Giers die taktilen Komponenten bei seinen Objekten auf und beginnt, Zufallsgeneratoren zu integrieren. Die Werke entfalten ein Eigenleben, indem sie Impulse von Licht, Tönen oder Bewegung aus ihrer Umwelt aufnehmen und – gesteuert von Zufallsgeneratoren – in optische oder akustische Formationen umsetzen. Zahlreiche lyrisch-meditative Licht-Klang-Skulpturen sollen Assoziationen bei den Betrachtenden auslösen. Leuchtfeld-Arbeiten gliedern große Räume, und Geräusch-Objekte wirken in teilweise aggressiver Weise mit ihren akustischen Effekten in den Ausstellungsraum hinein. Alle Arbeiten von Walter Giers verbinden einen klar konstruktiven äußeren Aufbau mit einer komplexen Technik. Sie treten über optische oder akustische Reaktionen in Dialog mit ihrem Publikum.

Öffnungszeiten
Di, Mi, Fr 14–17, Do 14–19, Sa, So und Feiertage 11–17 Uhr. Pfingstmontag wie feiertags. Montags geschlossen.

Veranstaltungsort:

Labor im Chor im Prediger
Galerie und Forum für Angewandte Kunst
Bocksgasse
73525 Schwäbisch Gmünd
munz-keramik@t-online.de
www.labor-im-chor.de

Veranstalter:

Labor im Chor im Prediger
Galerie und Forum für Angewandte Kunst
Bocksgasse
73525 Schwäbisch Gmünd
munz-keramik@t-online.de
www.labor-im-chor.de
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Veranstalter:

Stadtverwaltung Schwäbisch Gmünd
Museum und Galerie im Prediger
Johannisplatz 3
73525 Schwäbisch Gmünd
Telefon: 07171 603-4130
museum@schwaebisch-gmuend.de
www.museum-galerie-fabrik.de
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Preise:
Eintritt frei

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