Schwäbisch Gmünd, 2009

Fünfknopfturm

Der Turm markiert in der Reichsstadtzeit bis 1802 die westliche Stadtgrenze an der dortigen Stadtmauer. Der Typus des Turms selbst stammt aus dem Burgenbau des 12./13. Jahrhunderts: Die äußere Schale des Turmes bilden Buckelquadern mit Zangenlöchern, während große Teile des Innengerüsts und des Dachstuhls aus der Erbauungszeit von 1423-1425 stammen; die Dacherker dagegen aus dem späteren 16. Jahrhundert. Renovierungen erfolgten in den Jahren 1933 und 1960/70, der Einbau einer Trafostation 1959. Der Turm selbst war bis 1918 mit Brandwächtern besetzt und danach Wohnturm. Die Türmerwohnung war bis Juli 2003 privat vermietet. Seit Neuestem dient der Fünfknopfturm als Aussichtsturm für Besuchergruppen.

 

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