Rinderbacher Torturm
Der viergeschossige Schalenturm - an der im Mittelalter bis 1802 südöstlichen Altstadtgrenze der Reichsstadt Schwäbisch Gmünd - wird urkundlich erstmals in den Jahren 1401, 1409 und 1421 erwähnt. Die Erbauungszeit in der jetzigen Form ist im Zeitraum von 1418-1420 erfolgt. Im Jahr 1601 wird ein Torhaus und eine steinerne Brücke von Stadtbaumeister Caspar Vogt dazu erbaut. Beschädigungen durch Kanonenkugeln im Schmalkaldischen Krieg durch sächsische und hessische Truppen im November 1546 am Ostteil des Turmes sind bei der letzten Außeninstandsetzung um 1960 "ohne Verständnis für Geschichtsnarben" - wenn auch in anderen Steinfarbe- zugemauert worden.