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Robert Bosch Stiftung

LISA- Eltern im Gespräch

Eltern sind die wichtigsten Unterstützer Ihrer Kinder bei der Berufswahl!

Ein intensiver Austausch mit Eltern zum Thema Übergang Schule-Beruf stand im Mittelpunkt des Gesprächabends zu dem die Agentur für Arbeit, die Initiative „Aussiedler helfen Aussiedler“ und die SBP Eltern von Spätaussiedlerkindern eingeladen hatten. Seit September 2007 gibt es ein spezielles Angebot für jugendliche Spätaussiedler zur Unterstützung beim Übergang Schule-Beruf, das von der Robert-Bosch-Stiftung gefördert wird (LISA – Lokale Initiative zur Integration jugendlicher Spätaussiedler in Ausbildung und Beruf). Dieses Projekt wird an vier Hauptschulen in Schwäbisch Gmünd, der Friedensschule, der Rauchbeinschule, der Uhlandschule und der Mozartschule durchgeführt.

Wenn Eltern die wichtigsten Berater und Unterstützer ihrer Kinder bei der Berufswahl sind, dann ist es unerlässlich, dass sie selbst über Berufswege und Berufsmöglich-keiten gut informiert sind bzw. dass sie wissen, wo sie sich Unterstützung und Beratung holen können. Dies gilt in besonderem Maße für Eltern, die das hiesige Schulsystem aus eigener Erfahrung nicht kennen. So war es ein besonderes Anliegen der Initiatorinnen, die Eltern zu informieren aber auch zum Nachfragen und Diskutieren zu motivieren. Annette Pfefferle, die Berufsberaterin der Agentur für Arbeit stellte unser Schulsystem und mögliche Übergänge in den Beruf oder in weiter führende Schulen vor. Sie erläuterte die Voraussetzungen für einzelne Berufe und zeigt auf über welche Wege oder Umwege, man zum gewünschten Berufsziel kommen kann. Silvia Schneck-Volland, die Geschäftsführerin der SBP GmbH diskutierte mit den Eltern die Unterstützung, die sie ihren Kindern auf dem Weg ins Berufsleben geben können. Elvira Hartmann und Nelli Joos von der Initiative Aussiedler helfen Aussiedler übersetzten teilweise simultan. Vorbereitet hatten sie Unterlagen in russischer Sprache. So konnten die Eltern Informationsmaterial auch in ihrer Muttersprache mit nach Haus nehmen konnten.

Eltern und Schüler fragten nach, diskutierten lebhaft über die Berufswünsche, schilderten die bisherigen Erlebnisse und Erfahrungen bei der Ausbildungsplatz- bzw. der Praktikumsplatzsuche und hatten am Ende des Abend wichtige neue Informationen erhalten. Fazit aller: Ausbildungsplatzsuche ist ein langwieriger Prozess, der den Einsatz aller braucht und der ohne Eltern nur schwer gelingen kann.

 
 

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