




1. Juni - 12. Oktober 2008
Schmuck war und ist in Schwäbisch Gmünd zuhause. Dies unterstreicht die Sonderausstellung „20 Jahre Stiftung Gold- und Silberschmiedekunst. Gmünder Schmuck heute“, die vom 1. Juni bis zum 12. Oktober in der Silberwarenfabrik Ott-Pauser zu sehen ist.
Die Ausstellung nimmt das 20-jährige Jubiläum der Stiftung Gold- und Silberschmiedekunst in Schwäbisch Gmünd zum Anlass, das Gmünder Edelmetallgewerbe in seiner Dichte und hohen Qualität umfassend zu präsentieren.
Zu sehen sind dazu rund 170 aktuelle Arbeiten von 50 in Schwäbisch Gmünd tätigen Schmuckgestaltern. Darüber hinaus geben etwa 40 Schmuckobjekte, die in den zurückliegenden Jahren von der Stiftung und dem Museum im Prediger erworben wurden, ein Bild von der erfolgreichen und vielfältigen Arbeit der Stiftung in den beiden zurückliegenden Jahrzehnten. Damit bietet die Ausstellung nicht nur einen einmaligen Blick auf das Gold- und Silberschmiedegewerbe in Schwäbisch Gmünd. Darüber hinaus vergegenwärtigen die ausgestellten Stücke neben neuesten Tendenzen in der Schmuckkunst auch Traditionen der Schmuckbearbeitung.
Dokumentiert wird diese umfassende Schau in einem Katalog, der sowohl die Geschichte der Stiftung beschreibt als auch die Arbeiten aller teilnehmenden Schmuckgestalter abbildet (168 Seiten, 18 Euro).
Eröffnung
Die Ausstellung wird am Sonntag, 1. Juni, um 17 Uhr vom Vorsitzenden der Stiftung Gold- und Silberschmiedekunst, Oberbürgermeister Wolfgang Leidig, eröffnet. Zur Ausstellung spricht der Vorsitzende des Gmünder Museumsvereins, Ulrich Fischer, der als Vorstandsmitglied des Edelmetallverbandes lange Jahre die Geschicke der Stiftung verantwortlich mit gestaltet hat.
Mit dem eigens für die Eröffnung komponierten Stück „The magic of silver“ sorgt Bob Downes auf einer Querflöte aus Sterlingsilber für einen ganz besonderen musikalischen Akzent.
Kurze Chronik der Stiftung Gold- und Silberschmiedekunst
Die Stiftung Gold- und Silberschmiedekunst wurde 1988 von der Stadt, dem Edelmetallverband e.V., der Gold- und Silberschmiedeinnung und der Kreissparkasse Ostalb gegründet. Zweck der Stiftung ist die Förderung der Gold-und Silberschmiedekunst, vor allem durch Nachwuchsförderung in einem Gewerbe, das in Schwäbisch Gmünd eine jahrhundertealte Tradition hat:
Bereits 1372 wird der erste Gmünder Goldschmied urkundlich erwähnt. Heute gibt es in Schwäbisch Gmünd mehr als 50 Gold- und Silberschmiede und Schmuckgestalter – und dazu noch über 20 Manufakturen und Fabriken. In den zurückliegenden zwanzig Jahren sind die Stiftungsziele vor allem durch Ausstellungen, die Vergabe von Stipendien, die Förderung der Bildungseinrichtungen, die Organisation von hochkarätigen Vorträgen und die Pflege internationaler Beziehungen umgesetzt und erhalten worden.
Die Gmünder Stiftung ist auch die erste Institution in Deutschland, die das 1988 initiierte Projekt des Stadtgoldschmiedes mit nachhaltigem Erfolg ins Leben gerufen hat. Eine weitere wichtige Aufgabe war außerdem die Ausrichtung internationaler Schmuckwettbewerbe.
Öffnungszeiten
Dienstag, Mittwoch, Freitag 14-17 Uhr, Donnerstag 14-19 Uhr, Samstag und Sonntag 11-17 Uhr, montags geschlossen, an Feiertagen 11-17 Uhr.
Führungen
Führungen zur Ausstellung gibt es am Donnerstag, 10. Juli, um 18 Uhr und nach Vereinbarung, Telefon 07171 38910.