Pressemeldungen der Stadt Schwäbisch Gmünd

Oktober
17
2006
Mit kreativen Ideen für Beruf und Familie

"Mit kreativen Ideen für Beruf und Familie" wollen die Mitglieder der Arbeitsgruppe "Vereinbarkeit von Beruf und Familie" des Prozesses "Familien - aktives - attraktives Schwäbisch Gmünd" sowie weitere Teilnehmerinnen und Teilnehmer in dem oft als Spannungsfeld betrachteten Alltagsbereich für neue, wirkungsvolle Entwicklungen arbeiten. Ein hochkompetenter Teilnehmerkreis hat sich bei dem Workshop zu diesem Thema zusammengefunden mit Vertretern der Weleda, der GEK, der Canisius gGmbH, des Modehauses Röttele, der Stadtverwaltung, des Landkreises, des Mütterzentrums Heubach e.V., des Eltern-Zentrums Wippidu e.V., der Volkshochschule, Vertreterinnen des Gemeinderates und interessierten Bürgerinnen.

Nach den Hinführungsreferaten von Dr. Claudia Krumm-Mauermann von der GEK sowie von Roland Sturm, Personalleiter der Weleda AG, die in ihren Betrieben über umfangreiche Erfahrungen und Maßnahmen zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie verfügen, setzte eine sehr konstruktive Diskussion ein, die getragen war von vielen guten Ideen und geprägt durch die Kernaussage, dass Vereinbarkeit von Familie und Beruf nicht nur eine Frage der Kinderbetreuung sei. Dazu gehört noch viel mehr, und dazu gehören vor allem alle Generationen. Die Moderatorinnen der Veranstaltung, Angelika Henkel-Herzog, Sprecherin der Arbeitsgruppe im Familienprozess, sowie Jungunternehmerin Karin Prinz, konnten wertvolle Anregungen und Ideen sammeln und zusammenfassen, die in der Arbeitsgruppe des Familienprozesses nun umgesetzt werden sollen. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren sich einig, dass das Thema der Vereinbarkeit ein Prozess ist, der auf einem langen Weg aus festgefahrenen Strukturen der vergangenen Jahrzehnte sich vollziehen muss. Kommunikation mit den Beschäftigten in Mitarbeitergesprächen ist ein Weg, um die passenden Unterstützungsmassnahmen gemeinsam zu entwickeln. Genauso wichtig sind aber deutliche Signale aus den Führungsetagen der Unternehmen, dass familiäre Belange einfach dazugehören und nicht unerwünschte Störfälle sind. Besonders angesprochen wurde auch die mögliche Vorbildrolle der Stadtverwaltung, die sich in den kommenden Monaten sicher einer Bestandsaufnahme in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgruppe des Familienprozesses stellen wird. Die teilnehmenden Gemeinderätinnen gaben diesbezüglich bereits sehr deutliche Signale. Auch Oberbürgermeister Wolfgang Leidig, der mit seinem Grußwort die Bedeutung des Themas in der heutigen modernen Gesellschaft zum Ausdruck brachte, erklärte, dass dieses Thema für ihn in seiner Tätigkeit sehr wichtig ist und dass dafür auch Gelder bereitgestellt seien. Die Arbeitsgruppe "Vereinbarkeit von Beruf und Familie" wird sich der Herausforderung stellen und geeignete Methoden finden, um das Thema sehr breit bei allen Arbeitgebern, vom Handwerksbetrieb bis hin zu den größten Unternehmen, zu thematisieren. Auch eine Politik der kleinen Schritte führt letztendlich zum Erfolg. Dabei muss eines immer Berücksichtigung finden: der Mensch muss in seiner Gesamtpersönlichkeit wahrgenommen, ernst genommen werden, nicht nur als Arbeitnehmer oder Arbeitgeber, sondern in seinem gesamten persönlichen Umfeld und seinem kleinem oder auch größerem persönlichen "Netzwerk". So wird er zum Mittelpunkt aller Maßnahmen. Weitere Bürgerinnen und Bürger wollen zukünftig in dieser Arbeitsgruppe des Familienprozesses mitwirken - auch dies ein Ergebnis des Workshops.
 
 

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