Pressemeldungen der Stadt Schwäbisch Gmünd

Oktober
27
2006
Verborgene Schätze des Gmünder Museums kommen ins Licht

Schwäbisch Gmünd (sv) Das Museum im Prediger erfährt gegenwärtig eine merkliche Erneuerung – nachdem künftig auch die bislang den Wechselausstellungen vorbehaltenen Räume im 2. Obergeschoss für die ständige Ausstellung genutzt werden können. Museumsleiterin Dr. Gabriele Holthuis führte am Mittwoch den Gemeinderat durch die Abteilungen und Kabinette im dritten Obergeschoss, in denen künftig Bestände des Museums von der Geologie über die Vor- und Frühgeschichte, die Zeit der Kelten und vor allem der Römer und sodann die Stadtgeschichte ge-zeigt werden wie auch Bereiche der Sammlungen von Gold- und Silber – darunter der Münsterschatz und Kunst und Kultur des Mittelalters bis ins 17. Jahrhundert.

Schwäbisch Gmünd (sv) Das Museum im Prediger erfährt gegenwärtig eine merkliche Erneuerung - nachdem künftig auch die bislang den Wechselausstellungen vorbehaltenen Räume im 2. Obergeschoss für die ständige Ausstellung genutzt werden können. Museumsleiterin Dr. Gabriele Holthuis führte am Mittwoch den Gemeinderat durch die Abteilungen und Kabinette im dritten Obergeschoss, in denen künftig Bestände des Museums von der Geologie über die Vor- und Frühgeschichte, die Zeit der Kelten und vor allem der Römer und sodann die Stadtgeschichte gezeigt werden wie auch Bereiche der Sammlungen von Gold- und Silber - darunter der Münsterschatz und Kunst und Kultur des Mittelalters bis ins 17. Jahrhundert.
 
Während die Neugestaltung des künftig nach der Erklärung des Limes zum Weltkulturerbe gewichtigen Bereichs der Römerzeit in Schwäbisch Gmünd noch nicht mit voller Kraft vorangetrieben werden kann, da die Gespräche über verschiedene Leihgaben noch Zeit brauchen, sind die Arbeiten für die Bereiche der Gold- und Silberschmiedekunst des Mittelalters bis hin zur Barockzeit weit vorangeschritten.. Ein neues Glanzlicht - und doch aus Erhaltungsgründen geschützt vor allzu großer Helligkeit - sind die Schenkungen, die das Museum von dem Sammler und Mäzen Dr. Fritz Eberhard erhalten hat: darunter sind insbesondere Holzschnitte von Martin Schongauer, Albrecht Dürer, Hans Baldung Grien und einem Meister, dessen Name nicht bekannt ist, der aber der in Schwäbisch Gmünd geborene Jerg Rathgeb sein könnte.
 
Abschließend warfen die Mitglieder des Gemeinderates einen Blick in die nördlichen Räume des ersten Obergeschosses, die seit 1994 für die Volkshochschule mit leichten Gipskartonständerwänden in Einzelräume aufgeteilt worden waren und in denen nun für die künftigen Wechselausstellungen die früheren großen Raumfolgen wiederhergestellt werden, wie sie über zwei Jahrzehnte hin für die Stadtbibliothek bestanden. Hier soll im kommenden Jahr eine erste überregional bemerkenswerte Ausstellung gezeigt werden.

 
 

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