Pressemeldungen der Stadt Schwäbisch Gmünd

März
01
2007
Internationaler Frauentag 2007

Schwäbisch Gmünd (sv) Um den internationalen Frauentag 2007 - am 08 März – haben die Frauen in und um Schwäbisch Gmünd wieder ein vielfältiges und ansprechendes Angebot vorbe-reitet. Ein Auftakt war bereits am 28.2. 2007 bei den Gesprächen am Vormittag, als Frauenbeauf-tragte Elke Heer "Vom Lächeln der Monalisa und den lustigen Weibern" sprach. Das gesamte Programm mit fünfzehn Veranstaltungen liegt im Rathaus und in den Bürgerbüros aus.

Schwäbisch Gmünd (sv) Um den internationalen Frauentag 2007 - am 08 März - haben die Frauen in und um Schwäbisch Gmünd wieder ein vielfältiges und ansprechendes Angebot vorbereitet. Ein Auftakt war bereits am 28.2. 2007 bei den Gesprächen am Vormittag, als Frauenbeauftragte Elke Heer “Vom Lächeln der Monalisa und den lustigen Weibern“ sprach. Das gesamte Programm mit fünfzehn Veranstaltungen liegt im Rathaus und in den Bürgerbüros aus.Der Weltgebetstag der Frauen, wird in diesem Jahr heute, am Freitag, 2. März in den einzelnen Kirchegemeinden gefeiert. Die Liturgie stammt in diesem Jahr von Frauen aus Paraguay.
Bei drei Türkisch-Kochkursen am 7.3., 12.3. und am 19.3.2007 kann Integration auf angenehme Weise erlebt und gepflegt werden: Mit den Frauen des Yunus-Emre-Kulturfördervereins werden leckere türkische Menus zubereitet. Die Frauenbegegnungen zwischen christlichen und muslimischen Frauen werden am Freitag, 16. März um 19.00 Uhr in der Ditib-Moschee fortgeführt mit Informationen über die Religionen. Im Zentrum der Aufmerksamkeit stehen an diesem Abend Jesus und Mohammed. Persönliche Begegnungen und kulinarische Genüsse runden den Abend ab.
Witzig wird es am Mittwoch, 7. März, wenn im Café Spielplatz Dagmar Schönleber und Katinka Buddenkotte ihre Leseshow „Wüst’n’Rot präsentieren. Es gibt unglaubliche Geschichten des Alltags und aus der Familie, denn kein Blödsinn ist den beiden fremd.
Zum Frauentag selbst, dem 08.03., wird um 19.00 Uhr im LEICHT-Küchenstudio die Ausstellung „Schürzenwechsel“ eröffnet. Wer Schürzen bisher nur als unscheinbares Kleidungsstück zum Gebrauch in der Küche sah, wird in der Ausstellung „Schürzenwechsel“ viel Neues über das geheime Innen- und Außenleben der Schürzen erfahren. Im Wandel der Zeiten hat die Schürze Aussehen und Funktionen immer wieder geändert - vom Lendenschurz bis zur trendy Bistro-Schürze. Dass die Schürze weitgehend in die Garderobe von Frauen integriert wurde, mag daran liegen, dass die Küche jahrelang der Arbeitsort der Frauen war. Die Ausstellung zeigt Schürzen in allen Variationen. Dabei sind Alltagsschürzen, Sonntagsschürzen, Schürzen aus dem Handarbeitsunterricht und Berufsschürzen. Texte ergänzen die Objekte. In Verbindung mit dieser Ausstellung ist ein besonderes Ereignis vorgesehen. Die ehrenamtlich tätigen Frauen sollen eine besondere Wertschätzung erfahren: Prominente Männer aus Schwäbisch Gmünd, unter ihren Oberbürgermeister Leidig und die Bürgermeister Frieser und Dr. Bläse kochen daher am Montag, 12. 3. 2007 ab 19.00 Uhr für ehrenamtlich tätige Frauen. (Für diesen Abend ist eine Anmeldung im Frauenbüro unter der Telefonnummer: 603-1610 erforderlich).Die Spitalmühle bietet drei Erzählcafés zu Kleidungsstücken - Schürzen, Kopfbedeckungen und Unterwäsche - im Umfeld des Frauentages. Das ökumenische Frauencafé und der SecondHandMarkt des Deutschen Hausfrauenbundes öffnen am Samstag, 10. März ihre Pforten im Prediger. Auch die Also ist mit lia, dem Frauenprojekt mit einer löwenstarken Aktion an diesem Tag dabei. Leckere Kuchen und Schönes aus zweiter Hand sind neben vielem anderem gute Gründe an diesem Samstag in den Prediger zu gehen. und dies alles für einen guten Zweck Der Internationale Frauentag wird in Deutschland seit 1911 begangen und gefeiert. Ziel ist, die Verwirklichung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern voranzutreiben. Ging es in den Anfangszeiten des Frauentags um das Erlangen des Frauenwahlrechts, so standen in den 70er Jahren der Paragraph 218 und das Thema Sicherheit für Frauen im Mittelpunkt. Auch im Jahr 2007 gibt es noch genug blinde Flecken in der Gesellschaft, wo die Gleichberechtigung nicht verwirklicht ist. Volle Menschenrechte für Frauen in den Kernbereichen körperlicher Integrität und Selbstbestimmung und die gleichberechtigte Absicherung des Lebensunterhalts - das ist nicht wirklich erreicht. Es gibt immer noch strukturelle Diskriminierungen. Die ökonomische und arbeitsmarktpolitische Situation für Frauen hat sich weiter verschärft, und die gegen Frauen gerichteten Gewaltakte (Vergewaltigung, sexueller Missbrauch, Körperverletzung in der Ehe) zeigen keine sinkende Tendenz. Erfolge wurden in den letzten Jahren erreicht mit der Einführung des Platzverweisverfahrens und mit Reformen im rechtlichen Bereich.

 
 

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