Pressemeldungen der Stadt Schwäbisch Gmünd

März
24
2007
Ideen- und Realisierungswettbewerb für Landesgartenschau 2014 entschieden

Schwäbisch Gmünd (sv) Der landschaftsarchitektonische, städtebauliche Ideen- und Realisierungswettbewerb für die Landesgartenschau 2014 in Schwäbisch Gmünd ist entschieden. Der erste Preis wurde dem Vorschlag der Berliner und Wiener Architektengruppe hutterreimann+cejka Landschaftsarchitekten und A_lab architekten Jens Schmahl gegeben. Ausgelobt in dem Wettbewerb waren 5 Preise mit einer Gesamtsumme von 82.000 Euro sowie ein Betrag von 18.000 Euro für Ankäufe von Wettbewerbsarbeiten. Entsprechend wurden vier weitere Preise vergeben sowie 3 Ankäufe beschlossen.

Schwäbisch Gmünd (sv) Der landschaftsarchitektonische, städtebauliche Ideen- und Realisierungswettbewerb für die Landesgartenschau 2014 in Schwäbisch Gmünd ist entschieden. Der erste Preis wurde dem Vorschlag der Berliner und Wiener Architektengruppe hutterreimann+cejka Landschaftsarchitekten und A_lab architekten Jens Schmahl gegeben. Ausgelobt in dem Wettbewerb waren 5 Preise mit einer Gesamtsumme von 82.000 Euro sowie ein Betrag von 18.000 Euro für Ankäufe von Wettbewerbsarbeiten. Entsprechend wurden vier weitere Preise vergeben sowie 3 Ankäufe beschlossen.
 
Die insgesamt 17 Juroren (7 Fachpreisrichter, sechs Sachpreisrichter sowie je zwei ständig anwesende stellvertretende Fach- und Sachpreisrichter) haben am 23. und 24. März die eingereichten 29 Wettbewerbsbeiträge im Gebäude des früheren Kaufhauses Horten/Kaufhof geprüft und bewertet. Zudem nahmen drei Sachverständige ohne Stimmrecht an den Beratungen der Jury teil. Die Wettbewerbsteil- nehmer haben ihre Büros vor allem in Deutschland. doch hat sich auch ein Büro beteiligt, das in Italien ansässig ist.
 
Die Jury musste sich - so die Vorsitzende, Professor  Donata Valentin (Wesseling), in die vielfältigen Entwürfe "hineinbeißen", da die Ansätze dieser Entwürfe untereinander auch grundsätzlich anderer Natur waren. Der mit dem ersten Preis ausgezeichnete Entwurf sieht im Mündungsbereich des Josefsbachs in die Rems eine größere Wasserfläche vor, die jeweils anders gefasst ist. Von der Stadt her mit Terrassen in Stein, vom Park her mit Gartenterrassen. Der Josefsbach wird - wie in den anderen Entwürfen - um bis zu 3,50 Meter angehoben. Die bisherige Brücke über die Rems im Zuge der Bahnhofstraße soll zu einer Kaffeeterrasse umgestaltet werden. Zwischen Bahnhof und dem vorhandenen Stadtgarten soll eine Parkerweiterung erfolgen. Das da vorgesehene Hotel wird in diesem Entwurf im Westen der verfügbaren Fläche angesiedelt. Die Promenade entlang des Josefsbachs wird beibehalten. Dabei wird der Weg immer wieder zu begrünten Plätzen  - auch mit Spielmöglichkeiten - aufgeweitet. Von dort führen dann Wege in die Stadt hinein, die in der Zeit der Landesgartenschau vielfältig mit Blumen und Grün gestaltet werden soll. Zum Josefsbach hin gibt es vom Panoramaweg immer wieder kleinere Abstiege. Dort wird ein Weg entlang des Baches geführt, der auch an den Brücken nicht verlassen werden muss. Im Güterbahnhofbereich sind im Westen für die Gartenschauzeit Parkplätze vorgesehen, danach folgen dann Flächen für Blumen- und sonstige bei der Gartenschau nötige Ausstellungshallen.
 
Der Entwurf für Schwäbisch Gmünd sei - so die Juryvorsitzende - am ehesten mit dem Konzept vergleichbar, das bei der Landesgartenschau im bayrischen Memmingen verwirklicht worden sei. "In Baden-Württemberg hat es eine solche Aufgabe wie in Schwäbisch Gmünd noch nie gegeben", sagte als Vertreter des den Wettbewerb mit auslobenden Landes, Gartenbaudirektor Erich Hermann vom Ministerium für Ernährung und den ländlichen Raum, und fügte an "das aber wird die Gartenschau der Zukunft".
 
Wie Professor Donata Valentien bei der Vorstellung der ausgezeichneten Arbeiten hervorhob, empfiehlt das Preisgericht dem Gemeinderat der Stadt Schwäbisch Gmünd die weitere Entwicklung der Landesgartenschau auf der Grundlage der Vorschläge der mit dem ersten Preis ausgezeichneten Gruppe vornehmen zu lassen. ""Ecke für Ecke muss der Vorschlag noch durchgearbeitet werden" sagte die Jury-Vorsitzende, doch das sei immer so. Auf eine Frage zum Zeitablauf sagte Professor Valentien, "man muss sehr schnell loslegen, da viele Dinge im Detail geklärt werden müssen.
 
Oberbürgermeister Wolfgang Leidig zeigte sich mit den Verlauf der Jury-Beratungen sehr zufrieden. Es sei in sehr guter Atmosphäre zusammengearbeitet worden. Die Fachjuroren hätten an die Sachpreisrichter viele wertvolle Hinweise gegeben. Vom Ergebnis war der Oberbürgermeister sehr angetan.
 
Für die Gartenschau sind Aufwendung von 3 bis 4 Mio Euro vorgesehen. Dazu kommen Aufwendungen für den Bau und den Rückbau von Straßen, um Themen der Stadtsanierung und den Wasserbau. Dafür wird die Stadt jeweils gesonderte Anträge zur Mitfinanzierung an das Land stellen, so wie dies zuvor die anderen Landesgartenschau-Orte auch getan haben.
 
Die eingereichten und nun von der Jury bewerteten Vorschläge für eine Gestaltung der Landesgartenschau werden am Montag, 26.03. ab 20.00 Uhr der Bevölkerung erstmals vorgestellt. Die Pläne können dann in den kommenden Wochen bis Dienstag 10 April an Werktagen von 11.00  bis 19.00Uhr  und Samstag und Sonntag von 11.00  bis 17.00 Uhr besichtigt werden. Führungen, bei denen die Pläne erläutert werden, sind Dienstag und Donnerstag von 12 bis 14 Uhr und Samstag und Sonntag und Feiertag von 11 bis 13 Uhr vorgesehen. Verschiedene Gruppen - etwa die Anwohner des Gartenschaugeländes oder Mitglieder der Agenda-Arbeitskreise - werden zu besonderen Führungen eingeladen.  
 
 

 
 

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