Pressemeldungen der Stadt Schwäbisch Gmünd

April
29
2005
Frauen brauchen eine andere Medizin

- Im Mittelpunkt des 4. Gmünder Gesundheitstags am 30. April 2005 im Prediger stehen Themen zu den unterschiedlichen Vorstellungen von Gesundheit und zur unterschiedlichen medizinischen Versorgung von Frauen und Männern. In kompetenten Referaten wird herausgearbeitet, dass der angeblich so kleine Unterschied zwischen Frau und Mann in punkto Gesundheit doch größer ist als man(n) denkt.

Schwäbisch Gmünd - Im Mittelpunkt des 4. Gmünder Gesundheitstags am 30. April 2005 im Prediger stehen Themen zu den unterschiedlichen Vorstellungen von Gesundheit und zur unterschiedlichen medizinischen Versorgung von Frauen und Männern. In kompetenten Referaten wird herausgearbeitet, dass der angeblich so kleine Unterschied zwischen Frau und Mann in punkto Gesundheit doch größer ist als man(n) denkt. Die Stadt Schwäbisch Gmünd, die Gmünder ErsatzKasse GEK und die WELEDA AG haben einen großen Aufwand betrieben, den 4. Gesundheitstag zu einem echten Erlebnis zu machen.
 
Am Samstagmorgen um 9.45 beginnt das bunte Programm für fast alle Sinne. Kompetente und bekannte Referentinnen und Referenten wechseln sich stündlich mit aktuellen medizinischen Themen ab: Die Landesbeauftragte für Frauen im Lande Bremen, Diplom Psychologin Ulrike Hauffe wird erläutern, warum Frauen einen anderen Zugang zur Medizin haben und daher eine andere Medizin brauchen. Die Frauenärztin Dr. Friederike Perl aus Stuttgart wird Ratschläge für oder gegen die Mammografie als Vorsorgeuntersuchung zur Früherkennung von Brustkrebs geben und die Professorin Dr. Petra Kolip aus Bremen wird die Alternativen zur Hormontherapie in den Wechseljahren vorstellen - vor allem mit Bewegung und Ernährung.
 
Und die Männer? Auch sie werden Tipps für den Umgang mit ihrem Körper und ihrer Gesundheit bekommen - von dem Diplom-Psychologen Thomas Altgeld, der als Geschäftsführer der Landesvereinigung für Gesundheit in Niedersachsen tätig ist. Und dann gibt es die Themen für alle - für Jugendliche und Erwachsene. Dr. Hans Rudolph, ehemals Chefarzt für Gefäß- und Plastische Chirurgie, wird über ein brandaktuelles Thema sprechen, nämlich über Piercings und Tattoos und die Frage, ob dieser Körperschmuck immer so problemlos ist, wie er angeboten wird. Den Abschluss macht schließlich Professor Hademar Bankhofer, der allen, Frauen und Männern, Ernährungstipps für eine bessere Gesundheit gibt. Ein vielfältiges Programm, das für Jung und Alt interessante Themen anbietet.
 
Die Veranstalter werden personell vertreten sein durch den Oberbürgermeister der Stadt Schwäbisch Gmünd, Wolfgang Leidig, durch den Vorstandsvorsitzenden der Gmünder ErsatzKasse GEK, Dieter Hebel, und durch den Vorsitzenden der WELEDA Gruppenleitung, Mathieu van den Hoogenband. Neben den hochkarätigen Vorträgen warten auf dem Marktplatz der Gesundheit und Bewegung auf die Besucher Kostproben von ausgesuchten Naturprodukten und praktischen Tipps für gesunde Ernährung. Wer dann noch die eigenen Sinne oder Kräfte und die Geschicklichkeit testen will, ist zum Fühleparcour oder einer Tour durch den Hochseilgarten vor dem Prediger eingeladen.
 
Durch die Vortragsreihen führt Professor Dr. Gerd Glaeske von der Universität Bremen, der die wissenschaftliche Leitung des 4. Gmünder Gesundheitstags übernommen hat. Er lobt das vielseitige Programm, das nicht nur für Frauen und Männer, sondern auch für Jung und Alt interessante Beiträge bietet. Seine Empfehlung für alle Unentschlossenen: "Kommen sie und machen Sie mit  - Bewegung für Körper und Geist ist einer der ersten Schritte auf dem Weg zu einer besseren Gesundheit!"

 
 

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