Pressemeldungen der Stadt Schwäbisch Gmünd

November
21
2007
Kinderspielstadt Turbulenzia war wieder „der Renner“

Schwäbisch Gmünd (sv) – "Turbulenzia ist mega-super!“, .so das Urteil von 90 Jungen und Mädchen zur Kinderspielstadt Turbulenzia im Schwäbisch Gmünder Jugendhaus. In den diesjährigen Herbstferien, vom 29. Oktober bis 2. November öffnete Turbulenzia zum vierten Mal seine Tore und damit verwandelten sage und schreibe 90 Jungs und Mädels zwischen 8 und 13 Jahren und zusätzliche 30 ehren- und hauptamtliche Betreuerinnen und Betreuer das Gmünder Jugendhaus in eine Stadt von und für Kinder."

Schwäbisch Gmünd (sv) - "Turbulenzia ist mega-super!", .so das Urteil von 90 Jungen und Mädchen zur Kinderspielstadt Turbulenzia im Schwäbisch Gmünder Jugendhaus. In den diesjährigen Herbstferien, vom 29. Oktober bis 2. November öffnete Turbulenzia zum vierten Mal seine Tore und damit verwandelten sage und schreibe 90 Jungs und Mädels zwischen 8 und 13 Jahren und zusätzliche 30 ehren- und hauptamtliche Betreuerinnen und Betreuer das Gmünder Jugendhaus in eine Stadt von und für Kinder.

In den verschiedensten Arbeitsbereichen aus dem Dienstleistungs- und Produktionsbereich bis hin zur eigenen Stadtverwaltung waren die Kinder als Arbeiter und Angestellte eingesetzt und organisierten die Stadt Turbulenzia nach eigenen Ideen, Wünschen und Bedürfnissen. Gleichwohl mit beherzter und engagierter Unterstützung der "Erwachsenen".
Neben dem Arbeiten wurde für die teilnehmenden Kinder ein Programm zum Mitmachen angeboten. So etwa ein Erste-Hilfe-Kurs, angeboten von Julia Keibl vom Malteser Hilfsdienst e. V. Hierbei wurde das richtige Handeln im Notfall, am Unfallort oder bei einem Betriebsunfall, geübt. Die Kinder konnten sich gegenseitig verbinden, die stabile Seitenlage wurde erprobt und alle Kinder bekamen zusätzliche Informationen darüber, welche Notrufnummer bei einem eintretenden Notfall die richtige ist.

Robert Kleiner von der WT-Schule Aalen//Schwäbisch Gmünd kam an einem Nachmittag in die Kinderspielstadt und bot einen Schnupperkurs in WT (Wing-Tsun), einer Selbstverteidigungsart, an. Hier ging es in erster Linie darum, wie sich Kinder vor Übergriffen schützen können. Richtiges Reagieren im Ernstfall wurde eingeübt, Szenen, die Kindern im Alltag passieren können, wurden nachgespielt. Zum Beispiel wurde mit den Kindern besprochen, was sie tun können, wenn ein Fahrzeug sich ihnen langsam von hinten nähert und plötzlich anhält. Einfache Übungen aus dem Wing-Tsun wurden erlernt.
Beim Stadtfest am Donnerstag der Turbulenzia-Woche, als alle Eltern und Geschwister in die Spielstadt eingeladen wurden, demonstrierten die WT-Lehrer, ihre Schüler und die Kinder das Erlernte, die tags zuvor am Schnupper-Kurs teilgenommen hatten. Gemeinsam mit seinen Partnern demonstrierte Robert Kleiner die Grundtechniken des WT und ihre Wirkung bei einem tatsächlichen Angriff.

Rückblickend erwiesen sich Betreuerinnen und Betreuer als äußerst engagiert und motiviert und rissen mit ihrer Begeisterung die Kinder in einen Spielstadtbann, der einzigartig war. Die Kinder waren stets mit Eifer und Ernst bei der Sache und identifizierten sich mit dem Angebot Kinderspielstadt in voll und ganz. Sie machten Turbulenzia wirklich zu ihrer eigenen Stadt. Die Rückmeldungen durch Eltern und Kinder waren durchweg positiv. So manch eine oder einer hätte sich am liebsten gleich am letzten Tag für das nächste Jahr angemeldet.

Eine sehr erfreuliche Bilanz ist auf die Nachwuchsbetreuer zu ziehen: Zwei ehemalige "Bürger" haben in diesem Jahr bereits als "Hivis", also als Hilfsbetreuer, teilgenommen. Und die Hivi-Liste für das Jahr 2008 wächst heute schon in die Länge. Auch die erwachsenen ehrenamtlichen Betreuer haben bereits signalisiert, dass man im nächsten Jahr sehr gerne wieder mit ihnen rechnen dürfe. Großer Dank gilt allen Turbulenzia-Kids und einen noch größerer Dank allen ehren- und hauptamtlichen Betreuern, die vor, während und nach der Kinderspielstadt Turbulenzia 2007 vollen Einsatz gebracht haben und sich über alle Maßen hinaus für die Kinder in der Spielstadt eingesetzt haben.


 
 

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