Pressemeldungen der Stadt Schwäbisch Gmünd

Dezember
03
2007
Für einige Senioren: etwas Geld statt eines Vespers

Schwäbisch Gmünd (sv) Etwas Gutes hinterlassen wollten Rosa Häberle und Rosa Wieland, die 1981 und 1982 verstorben sind, nachkommenden Senioren. Sie vermachten ihre Vermögen – 228.000 Mark und 180.000 Mark – jeweils der Stadt. In einem der Testamente hatte die Erblasserin – wie dies auch aus früheren Jahrhunderten immer wieder überliefert wurde - gebeten, bedürftigen Senioren jede Woche ein Vesper und ein Viertel Wein zukommen zu lassen. Testamentsvollstrecker und die Stadt entschieden sich dann jedoch dafür, nicht das Erbschaftskapital nach und nach zu verbrauchen, sondern die Erträge stetig Jahr für Jahr bedürftigen Senioren zukommen zu lassen, da so den Menschen mehr gedient sei.

Schwäbisch Gmünd (sv)  Etwas Gutes hinterlassen wollten Rosa Häberle und Rosa Wieland, die 1981 und 1982 verstorben sind, nachkommenden Senioren. Sie vermachten ihre Vermögen - 228.000 Mark und 180.000 Mark - jeweils der Stadt. In einem der Testamente hatte die Erblasserin - wie dies auch aus früheren Jahrhunderten immer wieder überliefert wurde - gebeten, bedürftigen Senioren jede Woche ein Vesper und ein Viertel Wein zukommen zu lassen. Testamentsvollstrecker und die Stadt entschieden sich dann jedoch  dafür, nicht das Erbschaftskapital nach und nach zu verbrauchen, sondern die Erträge stetig Jahr für Jahr bedürftigen Senioren zukommen zu lassen, da so den Menschen mehr gedient sei.
In diesem Jahr können - trotz niedriger Zinsen in den letzten Jahren - Erträge von insgesamt 6.794,79 Euro verteilt werden. Oberbürgermeister Wolfgang Leidig nutzte die Übergabe der Gelder in diesem Jahr zu einem Besuch im Johannes Brenz-Haus des Evangelischen Vereins. Dort wie in verschiedenen anderen Häusern wohnen ältere Mitbürger, die eine Zuwendung aus den Erträgen des Vermögens der vor einem Vierteljahrhundert Verstorbenen erhalten.
Oberbürgermeister Leidig dankte den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Johannes-Brenz-Hauses für deren Arbeit im Interesse der dort betreuten, oft pflegebedürftigen Senioren und würdigte damit zugleich auch die Arbeit aller Pflegekräfte, die in Heimen wie in der Hauspflege das Leben der Pflegebedürftigen begeleiten.
 
 

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