Pressemeldungen der Stadt Schwäbisch Gmünd

Februar
12
2008
Weiterer Schritt zu mehr Integration

Die Türkisch-Islamische Gemeinde Schwäbisch Gmünd e. V. und die Stadt wollen in Zukunft bei der Integration türkischstämmiger Migranten enger zusammenarbeiten. Hierzu wurde nun ein Aktionsbündnis zur künftigen Kooperation zwischen der Islamischen Gemeinde und der Stadt Schwäbisch Gmünd durch Oberbürgermeister Wolfgang Leidig und Ismail öztürk dem Vorstand der Türkisch-Islamischen Gemeinde vereinbart.

Die Türkisch-Islamische Gemeinde Schwäbisch Gmünd e. V. und die Stadt wollen in Zukunft bei der Integration türkischstämmiger Migranten enger zusammenarbeiten. Hierzu wurde nun ein Aktionsbündnis zur künftigen Kooperation zwischen der Islamischen Gemeinde und der Stadt Schwäbisch Gmünd durch Oberbürgermeister Wolfgang Leidig und Ismail Öztürk dem Vorstand der Türkisch-Islamischen Gemeinde vereinbart.

"Die Kooperation zwischen der Türkisch-Islamischen Gemeinde und der Stadt ist für die Integrationsarbeit in unserer Stadt von großer Bedeutung. Die Vereinbarung  stellt eine wichtige flankierende Maßnahme zum Umzug der Moschee dar. Das Thema Integration wird uns auch in Zukunft begleiten, weshalb eine enge Zusammenarbeit unerlässlich ist", erklärte Oberbürgermeister Wolfgang Leidig.
 
"Die Gemeinde möchte sich stärker als bislang in das gesellschaftliche Leben in Schwäbisch Gmünd einbringen und so die Integration besonders von türkischstämmigen Migranten unterstützen. Die muslimische Gemeinde öffnet sich mit dieser Zusammenarbeit nicht nur gegenüber der Gmünder Bevölkerung, sondern geht aktiv auf die Bürger zu", erläuterte Ismail Öztürk die Ziele des Vereins.

Das Integrationspapier regelt ein breites Spektrum der künftigen Integrationsarbeit:
Die Zusammenarbeit umfasst alle Bereiche des täglichen Lebens und bezieht sich u. a. auf Bildungs- und Erziehungsfragen, einschließlich Sprachförderung, aber auch die Kulturarbeit des Vereins soll intensiviert werden. Zudem wird eine Zusammenarbeit bei Themen der Stadtentwicklung sowie in wirtschaftlichen Bereichen angestrebt. Ebenso werden Fragen der Frauen- und Seniorenarbeit gemeinsam aufgegriffen und vorangetrieben.

"Die Bereitschaft beider Seiten, die Integration zu unterstützen und zu forcieren ist wichtig für den Dialog zwischen der Aufnahmegesellschaft und den Migranten. Nur gemeinsam kann Integration gelingen. Daran müssen beide Seiten mitwirken und bereit sein, " so Oberbürgermeister Wolfgang Leidig.
Dem Wunsch des Gemeinderats entsprechend wurde das Integrationspapier durch die Stadtverwaltung weiter entwickelt und heute von der Türkisch-Islamischen Gemeinde gegenzeichnet.
 
 
 

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