Pressemeldungen der Stadt Schwäbisch Gmünd

Februar
19
2008
Schwäbisch Gmünder Bildungsprojekte auf der Didacta

Die Didacta ist die größte Bildungsfachmesse Europas, der wichtigste Termin der Branche und zugleich die bedeutendste Weiterbildungsveranstaltung für alle, die Verantwortung im Bildungsbereich tragen.

Die Didacta ist die größte Bildungsfachmesse Europas, der wichtigste Termin der Branche und zugleich die bedeutendste Weiterbildungsveranstaltung für alle, die Verantwortung im Bildungsbereich tragen.Im Rahmen dieser Messe haben sich die drei Kommunalen Landesverbände (Landkreistag, Städtetag und Gemeindetag Baden Württemberg) entschieden, erstmals am Mittwoch, 20.02.2008 einen eintägigen "Bildungskongress"  durchzuführen. Unter dem Motto "Vernetzt denken und handeln - Was Bildung braucht" haben die Veranstalter für den Kongressvormittag Redner, Diskutanten und Referenten für den fachlichen Input sowie die Vorstellung von Best-Practice-Beispielen der Landkreise, Städte und Gemeinden an Messeständen am Kongressnachmittag vorgesehen.

Oberbürgermeister Wolfgang Leidig ist stolz darauf, dass die Stadt Schwäbisch Gmünd - vertreten durch Bürgermeister Dr. Joachim Bläse, Karin Schüttler und Eveline Rack vom Schul- und Sportamt beim Bildungskongress der Kommunalen Landesverbände aus dem Gesamt-Projekt "Startchancen für ihre Kinder" vier Teilbereiche präsentiert:

1.  Übergang Kindergarten - Grundschule
Die Kooperation Kindergarten - Grundschulen soll durch Qualitätsmerkmale beschrieben und auf der Grundlage eines einheitlichen Beobachtungsbogens auf einen gemeinsamen Standard gebracht werden.

2.  Projekt Naseweis - Interesse wecken für Naturwissenschaften im Kindergarten
Dieses Kooperationsprojekt der Stadt Schwäbisch Gmünd mit der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd dient vorrangig der Schaffung neuer Erfahrungsfelder im naturwissenschaftlichen Bereich für Kinder im Kindergartenalter. Zu diesem Zweck führen Studierende gemeinsam mit den Eltern und den Fachkräften der Einrichtungen Wissenschaftstage für Kinder durch. Nach der Durchführung erhalten die Eltern eine Ausarbeitung der Experimente, um diese und andere dann zu hause selbst durchführen zu können.

3.  Kinder in Bewegung
Eine Initiative der Stadt Schwäbisch Gmünd für eine grundlegende Bewegungserziehung in Kindergarten und (Vor-) Schule. Dabei wird einerseits ein eigenständiges Profil für die Bewegungserziehung in der Kindergartenarbeit begründet, andererseits werden die Brücken zum Sportunterricht der Grundschulen sowie zu den Angeboten der Sportvereine geschlagen.

4.  Erziehungspartnerschaften
Die Konzentration des Bildungs- und Erziehungsanspruchs macht es erforderlich, dass Eltern und Fachkräfte sich über Art und Ziel einig sind. Dieser erhöhte Abstimmungsbedarf braucht Rahmenbedingungen und Grundlagen. Aufgabe einer eigens dafür gegründeten Arbeitsgruppe ist, die Ergebnisse in allgemeine und individuelle Standards aufzuteilen. Diese Standards sollen nach Abschluss der Einführungsphase allen Kindertageseinrichtungen im Stadtgebiet als Ausgangsinformation für die Erarbeitung eines eigenen Modells der Erziehungspartnerschaft zur Verfügung stehen.
  Am Messestand des Landesverbands der Musikschulen Baden-Württembergs wird sich die Musikschule Schwäbisch Gmünd mit dem Projekt "Musikschule im Kindergarten" vorstellen, das ebenfalls Bestandteil der "Startchancen für Kinder" ist. Das Projekt sieht vor, dass die Musikschule eine Fachkraft entsendet, die gemeinsam mit den Kindern und dem pädagogischen Personal in den Kindertageseinrichtungen Übungsstunden absolviert. Die Stunden sind so angelegt, dass direkt mit den Kindern gearbeitet wird, die Lehrinhalte sich jedoch verstärkt an die Erzieher/innen richten.

Von der Robert-Bosch-Stiftung wurde das Schwäbisch Gmünder LISA-Projekt zur Präsentation innerhalb des Kongresses ausgewählt. Silvia Schneck-Volland, Geschäftsführerin der SBP GmbH und Karin Schüttler, Leiterin des städtischen Schul- und Sportamtes werden um 15 Uhr das von der Stiftung geförderte Projekt zur Verbesserung der Ausbildungschancen für junge Migranten durch Kommunale Netzwerke vorstellen. "Was macht Waldemar bei LISA?" - so lautet der Titel der Präsentation, die die Bedeutung von Netzwerken zur beruflichen Integration und die konkrete praktische Arbeit zum Übergang Schule - Beruf für junge Spätaussiedler darstellt.
   
Mit diesen Projektvorstellungen unterstreicht die Stadt Schwäbisch Gmünd einmal mehr ihre vielfältigen Bemühungen um die Themen Bildung, Familienfreundlichkeit und Integration.
Die Bildungsmesse im Rahmen der Didacta in der neuen Messe Stuttgart bietet die ideale Plattform, um ein großes Fachpublikum zu erreichen und sich gleichzeitig mit den Landkreisen, Städten und Gemeinden auszutauschen.
 
 

Mit einem Stern * gekennzeichnete Felder bitte unbedingt ausfüllen.


Datenschutz