Pressemeldungen der Stadt Schwäbisch Gmünd

Oktober
15
2015
Oberbürgermeister Richard Arnold empfängt Primator der Stadt Brünn

Am Donnerstag, 15. Oktober, empfing Oberbürgermeister Richard Arnold den Primator der Stadt Brünn, Petr Vok?ál, im Rathaus. Nach dem Eintrag ins Goldene Buch besuchte die Delegation die Stationen in Schwäbisch Gmünd, die an die Verbindung nach Brünn erinnern...

Schwäbisch Gmünd (sv). Der Schwäbisch Gmünder Gemeinderat hat am 30.7.1953 beschlossen, die Patenschaft der Stadt Brünn zu übernehmen und dem Heimatverband der Brünner in der Bundesrepublik Deutschland, BRUNA e.V. beizutreten. Aufgrund dieser Verbindung empfing Oberbürgermeister Richard Arnold am Donnerstag, 15. Oktober, den Oberbürgermeister der Stadt Brünn, Petr Vok?ál. „Unsere Stadt ist eng mit Brünn verbunden – genauer gesagt: mit den Brünnern, die Ende Mai 1945 aus ihrer Heimatstadt vertrieben wurden“ so Oberbürgermeister Richard Arnold. Unser gemeinsamer Wunsch ist, dass sich solche Ereignisse nicht wiederholen und wir unbelastet an einer friedlichen Zukunft arbeiten können.

Im Vorfeld des 70. Jahrestages der Vertreibung der deutschen Bevölkerung hat die Stadt Brünn unter der Federführung von Petr Vok?ál eine „Deklaration der Versöhnung und der gemeinsamen Zukunft“ verabschiedet. In der Erklärung entschuldigt sich die Stadt für die gewaltsame Vertreibung der deutschen Bürger aus Brünn vor 70 Jahren, dem sogenannten Brünner Todesmarsch. Der Primator der Stadt Brünn möchte mit der Deklaration zeigen, dass die Historie nicht vergessen ist und gemeinsam in die Zukunft geschaut werden soll. Auch der Bundesvorsitzender der BRUNA, Dr. Rudolf Landrock, sieht in Schwäbisch Gmünd stets einen treuen Freund und Förderer und freut sich, dass das Tor zu einer Versöhnung endlich geöffnet wurde.

Weitere Teilnehmer an den Festlichkeiten waren Vertreter der Stadt Brünn und der BRUNA, der Deutscher Kulturverein Region Brünn, Vertreter der Ackermann-Gemeinde Rottenburg-Stuttgart, Vertreter des AK Erinnerungskultur, Vertreter des Gemeinderates und des Jugendgemeinderates und viele mehr.


 
 

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