Pressemeldungen der Stadt Schwäbisch Gmünd

Oktober
30
2015
Gmünder spenden großzügig für bedürftige Familien in Antibes

Eine stolze Spendensumme geht an die Geschädigten der Unwetterkatastrophe in Antibes...

Schwäbisch Gmünd (sv). Die Gmünderinnen und Gmünder haben in den letzten Wochen für Geschädigte des Unwetters Anfang Oktober in Antibes einiges gespendet. Die Bilder und Nachrichten aus der französischen Partnerstadt hatten viele Bürger in Schwäbisch Gmünd betroffen gemacht. Oberbürgermeister Richard Arnold hielt engen Kontakt zur Stadtspitze in Antibes und bot Unterstützung an. Nach einer ersten Bilanz war klar, dass den Betroffenen am besten über das Rote Kreuz geholfen werden konnte. Die in Bargau lebende Antiberin Brigitte Nagel zögerte nicht lange und startete zusammen mit dem Verein Städtepartnerschaften und der Stadtverwaltung einen Spendenaufruf. Schon nach wenigen Tagen kamen bei einem Bildvortrag über die Reise des Vereins Städtepartnerschaften im Mai nach Antibes Spenden in Höhe von 200 Euro zustande, in den Wochen darauf spendeten die Gmünder insgesamt 1.485 Euro.

Das Geld kommt besonders bedürftigen Familien zugute, die bei dem Unwetter ihren gesamten Hausrat verloren haben und buchstäblich vor dem Nichts sitzen. Auch wenn die Solidarität und Hilfsbereitschaft vor Ort beispiellos war und immer noch ist, dauert es in der Regel doch sehr lange, bis Gelder freigegeben werden, um notwendige Alltagsgegenstände zu ersetzen. Die schnelle Hilfe über das Rote Kreuz ist daher oft die einzige Möglichkeit, um bald wieder zur Normalität zurückkehren zu können. Vom französischen Staatspräsident Fran?ois Hollande war das Unwetter als „Naturkatastrophe“ eingestuft worden, es wird aber wohl noch eine Zeit dauern, bis die Evaluierung der Schäden an privaten Haushalten abgeschlossen ist und die Versicherungen zahlen.

Bürgermeister Jean Leonetti bedankte sich in einem Schreiben an Oberbürgermeister Richard Arnold für die Solidarität der Gmünder Bürgerinnen und Bürger. Es sei „eine beispielslose Welle der Hilfsbereitschaft“ angelaufen, als „einige Einwohner in wenigen Stunden die Früchte eines ganzen Lebens verloren haben und nun mittellos dastehen“ schrieb Leonetti. Die Gmünder gehörten „zu denjenigen, die sofort ihre Unterstützung angeboten haben“, um der Partnerstadt zu helfen. „Dafür möchte ich Ihnen meinen herzlichen Dank aussprechen“.

Am 3. Oktober hatte ein schweres Unwetter große Zerstörung in Antibes und seinen Nachbarorten angerichtet. Die traurige Bilanz des Unwetters an der Côte d’Azur: zwanzig Tote sowie ein wohl in die dreifache Millionenhöhe gehender Sachschaden, der an privaten und öffentlichen Einrichtungen sowie an der Infrastruktur entstanden ist.

Bildunterschrift von links:
Brigitte Nagel (Städtepartnerschaftsverein), Katharina Aubele (Städtepartnerschaftsbeauftragte).

 
 

Mit einem Stern * gekennzeichnete Felder bitte unbedingt ausfüllen.


Datenschutz