Pressemeldungen der Stadt Schwäbisch Gmünd

November
17
2015
Fachtag „Prävention und Bildung“ in Schwäbisch Gmünd

Das Polizeipräsidium Aalen und die Stadt Schwäbisch Gmünd laden am Mittwoch, 25. November, ab 14 Uhr im Schulzentrum Strümpfelbach zum zweiten Fachtag „Prävention und Bildung“ mit zahlreichen Vorträgen, Info-Ständen und einer Podiumsdiskussion ein...

Schwäbisch Gmünd (po/sv). „Prävention und Bildung“, dies sind zwei Schlüsselbegriffe für die Zukunftsperspektive junger Menschen. Sie stehen deshalb auch im Mittelpunkt des zweiten Präventionsfachtags im Ostalbkreis, der am Mittwoch, 25. November, ab 14 Uhr im Schulzentrum Strümpfelbach mit zahlreichen Vorträgen, Info-Ständen und einer Podiumsdiskussion vom Polizeipräsidium Aalen und der Stadt Schwäbisch Gmünd veranstaltet wird. Der Förderverein Aktion Sichere Stadt Schwäbisch Gmünd lädt im Rahmen dieses Fachtages ab 19 Uhr im Festsaal der Waldorfschule zu einem Festakt zum zehnten Jubiläum mit einem Vortrag des Juristen und Kriminologen Prof. Dr. Hans-Jürgen Kerner von der Universität Tübingen zum Thema „Jungen als Bildungsverlierer - Befunde aus der Forschung und präventive Folgeüberlegungen“ ein.
In zahlreichen Fachvorträgen, Diskussionsrunden und an vielen Info-Ständen werden die unterschiedlichen Aspekte des Themas „Prävention und Bildung“ aufgegriffen. Die Bandbreite reicht dabei von einem Markt der Möglichkeiten über Vorträge zu Cybermobbing, Salafismus, Neue Medien, Suchtvorbeugung, sexuellem Missbrauch, bis hin zur „Erlebniswelt Schulbus“, aktuelle illegale Drogen und „sicheres Smartphone“.

Eine Podiumsdiskussion von 14.30 Uhr bis 16 Uhr im Musiksaal des Scheffold-Gymnasiums beschäftigt sich dabei mit dem Thema „Verhaltensauffälligkeiten junger Menschen im öffentlichen Raum - Präventive und repressive Handlungsoptionen von Kommunen und Polizei“. Ordnungsstörungen, Lärmentwicklung, Alkoholkonsum, Vandalismus, Polizei- und Rettungsdiensteinsätze, insbesondere zur Nachtzeit und an Wochenenden, an attraktiven Plätzen und im Kontext von Veranstaltungen, Events- und Festen, werden seit mehreren Jahren von Kommunen, Anwohnerschaft und der Polizei als problematische Entwicklung wahrgenommen. Das Verhalten von jungen Menschen, insbesondere wenn es mit Gruppenbildung einhergeht, steht dabei unter besonders sensibler Beobachtung.
Forschungsergebnisse und die bisherigen Erfahrungen zeigen, dass Lösungsansätze und Handlungsstrategien in kommunale Gesamtstrategien eingebettet sein müssen.
Die Fachdiskussion beleuchtet dabei Faktoren, die für eine sachgerechte und realistische Analyse von Problemlagen in den Kommunen von besonderer Bedeutung sind. Hiervon ausgehend werden Erfolg versprechende Maßnahmen erörtert, wobei einem vernetzten bzw. gesamtkonzeptionellen Ansatz besondere Bedeutung zukommt. Schwerpunktmäßig geht es um Lösungen, die von den Kommunen und durch die Akteure vor Ort unter Einbeziehung der Bürgerschaft verwirklicht werden können.
Dabei kommt dem Zusammenwirken von Ordnungsverwaltung, Jugend- und Sozialarbeit sowie Polizei besondere Bedeutung zu, was sich auch in den neuen Herausforderungen bei der Kooperation von Polizeivollzugsdienst und Kommunalen Ordnungsdiensten, die in immer mehr Städten eingerichtet werden, wiederspiegelt.
Zu dieser Podiumsdiskussion gibt es ein Eingangsreferat von Prof. Dr. Hans-Jürgen Kerner; neben ihm sitzen im Anschluss Ministerialdirektor Dr. Herbert O. Zinell vom Innenministerium Baden-Württemberg, Bürgermeister Dr. Joachim Bläse von der Stadt Schwäbisch Gmünd, Polizeioberrat Klaus Auer, Leiter des Polizeireviers Fellbach, Dr. Meinhard Gruber, Referent Finanzen, Sicherheit und Ordnung in Aschaffenburg und Dr. Diana Willems vom Deutschen Jugendinstitut e.V. München auf dem Podium. Moderiert wird die Runde von Markus Herrmann, Amt für Medien und Kommunikation der Stadt Schwäbisch Gmünd.

Zum zweiten Fachtag „Prävention und Bildung“ kann sich jeder Interessierte noch bis Freitag, 20. November unter www.fachtag-praevention.de anmelden; dort gibt es auch weitere Informationen zum Programm und zur Veranstaltung selbst. Informationen gibt es auch beim Polizeipräsidium Aalen, Referat Prävention, Tel. 07361/580-128.

 
 

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