Pressemeldungen der Stadt Schwäbisch Gmünd

November
30
2015
Der Kartenvorverkauf für das Stauferfestival 2016 beginnt

Der Kartenvorverkauf beginnt am Samstag, 5. Dezember, ab 9 Uhr, im i-Punkt, Marktplatz 37/1...

Schwäbisch Gmünd (sv). Ab Samstag, den 5. Dezember, ist es soweit: der Kartenvorverkauf für das Stauferfestival beginnt. Den Start macht zunächst der Verkauf im i-Punkt am unteren Marktplatz. Ab 9 Uhr sind hier die Karten erhältlich. Nachgeschoben wird dann um 12 Uhr der Ticketvorverkauf über das Internet. Unter www.stauferfestival.de können die Benutzer zu jeder Veranstaltung ihre Tickets platzgenau buchen.

Das Stauferfestival im nächsten Jahr wirft seine Schatten voraus. Sowohl für das Freilichttheaterstück „Die Staufersaga“ als auch für das abschließende Schwörtagswochenende sind ab Samstag, den 5. Dezember, Karten im Vorverkauf erhältlich. Highlight ist dabei ohne Zweifel das Schauspiel „Die Staufersaga“. Prachtvolle Gewänder, ein beeindruckendes Bühnenbild und eine außergewöhnliche und spektakuläre Inszenierung zeigen die Urväter des Landes Baden-Württemberg, dessen Wappentier, der Löwe noch heute das Wappen des Landes ziert. Acht Aufführungen stehen dabei zur Auswahl:

Freitag, 24.06.2016, 20.30 Uhr Premiere, Samstag, 25.06.2016, Dienstag, 28.06.2016, Mittwoch 29.06.2016, Freitag, 01.07.2016, Samstag, 02.07.2016, Dienstag, 05.07.2016, Freitag, 08.07.2016.

Bei allen Veranstaltungen stehen auf dem Johannisplatz jeweils circa 2.300 Sitzplätze zur Verfügung. Die Preiskategorien gliedern sich in 25 Euro/ 30 Euro und 35 Euro jeweils zuzüglich zehn Prozent Vorverkaufsgebühr, wobei alle Plätze eine optimale Sicht auf die beeindruckende Bühne vor der Taufkirche der Staufer, der Johanniskirche bieten. Die unterschiedlichen Preise sind lediglich in der Entfernung zur Bühne begründet. Beginn der Aufführungen wird jeweils um 20.30 Uhr sein. Die aktuellen Planungen sehen das Ende für circa 23.30 Uhr vor. Das Stück besteht aus dem Prolog und neun Szenen und berichtet vom Aufstieg und Fall der Staufer, von Friedrich von Büren bis zum letzten Staufer Konradin, dessen Besuch am 28.12.1266 in Schwäbisch Gmünd sich im nächsten Jahr zum 750. Mal jährt. Gespielt wird das Stück unter der Leitung von Regisseurin Kathrin Bechstein, die bereits 2012 an der Seite vom leider verstorbenen Stephan-Kirchenbauer-Arnold Regie geführt hat. Auch in 2016 ist damit die Aufsicht und die Koordinierung von 1483 Auftretenden verbunden und stellt damit eines der größten Theaterprojekte in Deutschland dar. Die Aufführungen der Staufersaga werden zudem ein neues Erlebnis für die Zuschauer bieten. Neue Techniken und Effekte, die in 2012 noch nicht zum Einsatz kamen, werden die Besucher stärker mit ins Geschehen der Geschichte zur Stauferdynastie einbeziehen. Kathrin Bechstein hat hierzu einige Ideen aufgenommen, die aufgrund der Kürze der Zeit in 2012 noch nicht berücksichtigt werden konnten. Für Zuschauer, die das Stück bereits 2012 gesehen haben, ergeben sich dadurch neue, sehenswerte Aspekte, die einen erneuten Besuch lohnenswert machen. Die Werbung für den Kartenverkauf läuft schon seit einigen Tagen auf Hochtouren. Neben Plakaten und Bannern wird die Werbung auch vom Verein Staufersaga unterstützt. Die zweite Vorsitzende Gundi Mertens hat dazu eigene Flyer fertigen lassen, die unter anderem am Weihnachtsmarkt verteilt werden. Sie hat aber auch die Mitglieder dafür gewinnen können, mit staufischen Persönlichkeiten wie Barbarossa, Friedrich II. oder Heinrich VI. auf dem Weihnachtsmarkt direkt die Leute auf die Auf-führungen im Jahr 2016 aufmerksam zu machen.

Inklusion
Eine Gmünder Besonderheit stellt die Aufführung am Dienstag, den 28. Juni 2016 dar. An diesem Tag konnte von den Organisatoren ein Team von Gebärdendolmetschern um Tina Rhomdani gewonnen werden, die in einem Block für circa 400 Sitzplätze das Stück für Hörbehinderte erlebbar machen. Damit nimmt das Stauferfestival erstmals das Thema Inklusion auf und setzt dieses auch dank der Inklusionsbeauftragten der Stadt Sandra Sanwald um. Das Thema Inklusion wird im Verein Staufersaga schon seit längerem praktiziert. Die Lebenshilfe ist mit einer Gruppe aktiv dabei. Sie werden als Gaukler in der Staufersaga mitspielen und damit auch Teil der großen Schar an Ehrenamtlichen, die sich für die Älteste Stauferstadt und dem Erhalt der Traditionen in unserer Stadt einsetzen. Ab dem 15. Dezember, ist zudem geplant, im Team der Geschäftsstelle Stauferfestival eine Stelle für Menschen mit Handicap zu schaffen. Die ersten Probearbeiter waren bereits da und haben das Team um Carmen Bäuml und Alexander Groll kennengelernt und tatkräftig unterstützt. Inklusion wird von der Geschäftsstelle somit in allen Dimensionen mit berücksichtigt: bei den Darstellern, dem Publikum und im Personal.

Sozialfonds
Nach dem Vorbild der Landesgartenschau haben die Organisatoren für sozial Benachteiligte einen Sonderfonds eingerichtet. Von jeder verkauften Eintrittskarte fließt ein Euro in diesen Fonds. Damit sollen Menschen unterstützt werden, für die der Erwerb der Karten zum regulären Preis nicht oder nur eingeschränkt möglich ist. Hiermit sind individuelle auf die jeweilige Lage des Interessenten angepasste Lösungen möglich. Verwaltet wird der Fonds von Bärbel Blaue vom Amt für Familie und Soziales.

Schwörtage
Den Abschluss des Stauferfestivals 2016 bilden am Samstag, den 9. und Sonntag, den 10. Juli 2016 die seit 1802 erstmals wieder stattfindenden Schwörtage. Hintergrund dieser Schwörtage ist der wiederkehrende Schwur der Bürgermeister, sich zum Wohle des Volkes einzusetzen und Schaden von der Stadt abzuwenden. An diesem Wochenende wird die komplette Innenstadt der Ältesten Stauferstadt ins Mittelalter eintauchen. Historische Marktstände, eine Armenspeisung, ein großes Stauferlager, Gaukler, Musikanten, ein Stauferzug mit über 2.000 Teilnehmern sowie ein Ritterturnier werden die Besucher in längst vergangene Zeiten entführen. Mittelpunkt werden dabei die erstmals stattfindenden Schwörspiele auf dem oberen Marktplatz sein, bei denen die elf Teilorte und die Kernstadt in einem fairen und unterhaltsamen Wettstreit in einer Art „Spiel ohne Grenzen“ gegeneinander antreten. Der Zugang zur Innenstadt ist dabei eintrittspflichtig, Kontrollstationen werden wie in 2012 mit Ehrenamtlichen besetzt. Die Preise gliedern sich wie folgt und beinhalten bereits die Vorverkaufsgebühr:
Tagesticket Erwachsene 9 Euro/Ermäßigte 5 Euro, Wochenendticket Erwachsene 14 Euro/Ermäßigte 7 Euro.

Ermäßigt sind dabei Kinder bis 18 Jahren, Schüler, Studenten und Menschen mit Behinderung ab 50 Prozent GdB. Wie in 2012 sind Kinder unter Schwertmaß (1,20 Meter) frei. Nachdem 2012 an diesem abschließenden Wochenende eine Vielzahl an Besuchern die Attraktionen sehen wollten, waren an den Einlasskontrollstellen lange Schlangen festzustellen. Die Organisatoren empfehlen daher, sich die Eintrittsbändchen bereits im Vorfeld zu kaufen und entsprechend anzulegen. Neben den Kassenhäuschen werden in 2016 zusätzliche Kontrollstellen eingerichtet, die für Bändchenträger dann sehr schnell zu passieren sind.

Bildunterschrift von links:
Carmen Bäuml (Koordinatorin) und Alexander Groll (Leiter) des Stauferfestivals, Kathrin Bechstein (Regisseurin der Staufersaga), Oberbürgermeister Richard Arnold, Gundi Mertens (stellvertretende Vorsitzende des Staufersaga-Vereins).

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