Pressemeldungen der Stadt Schwäbisch Gmünd

Dezember
04
2015
Neues Förderprogramm zum Thema Einbruchschutz

Private Eigentümer und Mieter können Zuschüsse für Maßnahmen zur Sicherung gegen Wohnungs- und Hauseinbrüche in Anspruch nehmen...

Schwäbisch Gmünd (sv). Die Stadtverwaltung Schwäbisch Gmünd weist im Rahmen der Aktion sicheres Gmünd auf ein neues Förderprogramm zum Einbruchschutz hin. Ab sofort können private Eigentümer und Mieter Zuschüsse für Maßnahmen zur Sicherung gegen Wohnungs- und Hauseinbrüche in Anspruch nehmen. Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit stellt hierfür in den Jahren 2015 bis 2017 jährlich 10 Millionen Euro zur Verfügung.

Wer wird gefördert?
Gefördert werden können:
Zum einen private Wohnungseigentümerinnen und Wohnungseigentümer von selbst genutzten oder vermieteten Ein- und Zweifamilienhäusern mit maximal zwei Wohneinheiten sowie von Eigentumswohnungen in Wohnungseigentümergemeinschaften bei Vorhaben am Sondereigentum sowie Mieterinnen und Mieter, die in eine bestehende Wohnimmobilie investieren

Was wird gefördert?
• Einbau und Nachrüstung einbruchhemmender Haus- und Wohnungseingangstüren (zum Beispiel Türspione, Mehrfachverriegelungssysteme mit Sperrbügel, Einsteckschlösser, Gegensprechanlagen)
• Einbau von Nachrüstsystemen für Fenster (zum Beispiel : Pilzkopfverriegelungen, drehgehemmte Fenstergriffe)
• Einbau einbruchhemmender Gitter und Rollläden
• Einbau von Einbruchs- und Überfallmeldeanlagen (zum Beispiel: Kamerasysteme, Personenerkennung an Haus und Wohnungstüren, intelligente Türschlösser mit personalisiertem Zutrittsrecht)
• Baugebundene Assistenzsysteme (zum Beispiel: Bild-, Gegensprechanlagen, baugebundene Not- und Rufsysteme, Bewegungsmelder)

Wie und in welchem Umfang wird gefördert?
• Die Förderung erfolgt durch einen Zuschuss, welcher sich auf 10 Prozent der Investitionssumme beläuft
• Wer seine Wohneinheit oder sein Haus gegen Einbruch sichern möchte, erhält je nach Höhe der Investitionskosten Zuschüsse von mindestens 200 Euro bis maximal 1.500 Euro. Die Investitionskosten müssen daher bei einer zehn Prozent Förderung mindestens 2.000 Euro betragen. Investitionen werden bis maximal 15.000 Euro bezuschusst.
• Wer seine Wohneinheit zusätzlich auch altersgerecht umbauen möchte, kann einen Zuschuss je nach Höhe der Investitionskosten von mindestens 200 Euro bis maximal 5.000 Euro, beziehungsweise 6.250 Euro (für den Förderstandard „altersgerechtes Haus“) beantragen.
• Bei allen Maßnahmen sind sowohl Materialkosten als auch Handwerkerleistungen förderfähig, Voraussetzung ist, dass die Durchführung durch ein Fachunternehmen des Handwerks erfolgt.
• Zuschüsse können mit den Programmen zur energetischen Gebäudesanierung kombiniert werden, zum Beispiel bei einem notwendigen Austausch der Fenster
• Der Antrag muss vor Beginn des Umbaus direkt bei der KfW gestellt werden.

Weitere Informationen:
• zum neuen Förderprogramm: www.kfw.de/einbruchschutz
• zum Thema Einbruchschutz: Hans-Jürgen Landgraf, Kriminalpolizeiliche Beratungsstelle des Polizeipräsidiums Aalen, Tel.: 07361/5800
• zur Kommunalen Kriminalprävention/Aktion sicheres Gmünd: Rabea Haug, Rechts- und Ordnungsamt der Stadtverwaltung Schwäbisch Gmünd, Tel.: 07171/603-3270.


 
 

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