Pressemeldungen der Stadt Schwäbisch Gmünd

Dezember
18
2015
Durchführung einer Quartiersanalyse für ein Quartiershaus

Warum überhaupt eine Quartiersanalyse?...

Schwäbisch Gmünd (sv). Der Erste Bürgermeister Dr. Joachim Bläse, Direktor Jürgen Kunze von der Stiftung Haus Lindenhof und die Leiterin des Generationentreffs Spitalmühle Renate Wahl rufen die Bürgerinnen und Bürger der Innenstadt auf, den Bürgerbefragungsbogen der voraussichtlich am Montag, 21. Dezember, an alle Haushalte in der Kernstadt versendet wird, ausgefüllt in den dafür aufgestellten Boxen in den Apotheken einzuwerfen. Man kann aktiv mitwirken, so Bürgermeister Bläse beim Pressegespräch am Freitag, 18. Dezember, beim Entstehungsprozess des Quartiersprojekts in der Innenstadt. Die bisherigen Quartiere Süd-, Ost-, und Weststadt sind bereits eine nicht mehr wegzudenkende Einrichtung mit zentraler Anlaufstelle für die Bürgerinnen und Bürger. Und nun soll dies auch für die Kernstadt entstehen, dafür bedarf es aber eine konkrete Bedarfsermittlung. Um die Bedarfe der Bürgerinnen und Bürger der Stadtmitte von Schwäbisch Gmünd zu erfahren sind die Ergebnisse eine Quartiersanalyse von großer Bedeutung. Aufgrund der Ergebnisse einer Quartiersanalyse können gezielte Handlungsoptionen für die Bürgerinnen und Bürger der Stadtmitte von Schwäbisch Gmünd in Kooperation mit der Kommune und anderer Akteure des Quartiers in die Wege geleitet werden.

Die Räumlichkeiten des Spital zum Heiligen Geist in Kooperation mit dem Generationentreff Spitalmühle der Kommune lassen sich auch Bedarfe der unterschiedlichsten Generationen und Nationalitäten organisieren. Die Einbeziehung der örtlichen Infrastruktur, der ansässigen Träger und Institutionen soll ein umfangreiches Versorgungsnetz, das sich an den Bedürfnissen der Bürgerinnen und Bürger orientiert, gewährleisten. Das Zentrum der Stadtteilarbeit in der Altstadt wird dann das Spital zum Heiligen Geist bilden. Denn dort gibt es schon ein Pflegeheim mit Tagespflege, Seniorenwohnungen und den Mobilen Dienst der Stiftung sowie in unmittelbarer Nachbarschaft den städtischen Generationentreff Spitalmühle. Das bietet die Chance das Wohnquartier in der Kernstadt aus der Sicht alter und pflegebedürftiger Menschen und der Menschen mit Handicaps mitzugestalten und versorgungsnahe Dienste aufzubauen. So will man die Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger der verschiedenen Quartiere durch ein großes Netzwerk verbessern. Dies soll durch ein Zusammenspiel von professionellen Anbietern, der vorhandenen Infrastruktur, mit Ehrenamtlichen und mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern gelingen.

Das Spital zum Heiligen Geist soll zu einem Quartiershaus entwickelt werden. Dort wird dann eine Quartiersmanagerin oder ein Quartiersmanager ein gut funktionierendes Netzwerk aufbauen und die Entwicklung des Quartiers unterstützen, so dass alle Menschen dort gut zusammenleben, sich Zuhause fühlen und alt werden können. In diese Arbeit werden Bürgerinnen und Bürger des Quartiers mit eingebunden, denn sie sollen sich mit ihrem Stadtteil identifizieren und ihn aktiv mitgestalten können.

Bildunterschrift von links:
Erster Bürgermeister Dr. Joachim Bläse, Katja Koppelmann (Projektmitarbeiter Quartiersprojekt Stadtmitte), Janine Mach (Projektmitarbeiterin - Stiftung Haus Lindenhof), Direktor Jürgen Kunze (Stiftung Haus Lindenhof) und Leiterin des Generationentreff Spitalmühle Renate Wahl.

 
 

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