Pressemeldungen der Stadt Schwäbisch Gmünd

Dezember
24
2015
Weihnachtsgrüße

Weihnachtsgrüße an die Gmünderinnen und Gmünder, Leserinnen und Leser sowie an die Freunde unserer schönen Stadt...

Liebe Gmünderinnen, liebe Gmünder,
liebe Leserinnen, liebe Leser,
liebe Freunde unserer schönen Stadt,

in der ältesten Stauferstadt hatte man ja eigentlich gedacht, dass es im Jahr nach der Landesgartenschau, nach dem großen Stadtumbau, nach dem Stadtjubiläum und den vielen Aktivitäten der vergangenen Jahre ein klein wenig Luft gibt, um Durchzuatmen und die Arbeit und das Erreichte zu festigen und weiterzuführen. Es wurde vieles bewegt in Schwäbisch Gmünd; nun galt es in diesem Jahr das Versprechen einer möglichst großen Nachhaltigkeit einzulösen und all diese Bemühungen nicht als Strohfeuer verpuffen zu lassen, sondern langfristig für die Zukunft zu sichern. Daran haben wir mit großem Engagement gearbeitet; die hohen Standards, die wir in den vergangenen Jahren in Gmünd gesetzt haben, müssen gepflegt und weitergeführt werden – sowohl in der Kernstadt, gerade aber auch in den Stadtteilen.
Hinzu kommen nun freilich neue, weitere Herausforderungen, die uns im Jahr 2015 stark gefordert haben. Ich nenne an dieser Stelle vor allem die offene und herzliche Aufnahme vieler Menschen aus den Kriegs- und Krisengebieten dieser Welt. Mit unserem „Gmünder Weg“ haben wir hier sicherlich mutige und engagierte Entscheidungen getroffen – immer den Blick darauf gerichtet, dass es hier um Schicksale, um Menschen, um den Blick auf die einzelne Person geht. Viele von ihnen sind diesen Weg an der Seite dieser Menschen offenherzig mitgegangen und haben dabei Zeichen gesetzt. Herzlichen Dank dafür. Ich durfte diesen „Gmünder Weg“ in diesem Jahr an vielen Stellen in der Öffentlichkeit und in den Medien erläutern und dafür werben. Und ich habe dafür auch viel Lob und Zustimmung erhalten. Freilich: Ich stand dabei nur stellvertretend für die vielen Helferinnen und Helfer, die ohne groß zu fragen oder Grundsatzdiskussionen zu führen einfach angepackt haben, um Menschen in Not ein Dach über dem Kopf und eine sichere Bleibe und neue Heimat zu schenken. Das Lob und der Dank der Betroffenen für diese Hilfe gelten zuerst ihnen allen.

Auch im nächsten Jahr werden wir weiter den Blick auf die Schwächeren unserer Gesellschaft richten: bei der Unterkunft, bei der Teilhabe an unserer Gesellschaft und am Alltag, bei der Bildung, bei der Integration, dabei, wie wir die Talente und Fähigkeiten aller Menschen in unserer Stadt fördern und zur Geltung bringen können.
Das geht am besten, wenn man sich im Alltag begegnet. Bei der Arbeit. Im Verein. Oder auch bei einem gemeinsamen Projekt. Ein großes Gemeinschafts- und Bürgerprojekt wird im Jahr 2016 wieder die Aufführung der Staufer-Saga und das große Stauferfestival sein. Wir werden wieder viele tausend Gäste zu dieser einzigartigen Veranstaltung – zum Teil von weit her – begrüßen dürfen. Darüber hinaus wird im nächsten Jahr mit unserem aus Gmünd stammenden Maler Emanuel Leutze unsere Verbindung in die USA in den Fokus rücken. Und natürlich gibt es wieder viele Glanzlichter und Höhepunkte in unserem jährlichen Veranstaltungsreigen – vom Festival Europäische Kirchenmusik über den Gmünder Sommer bis zur Juvenale im Herbst. Ich lade Sie alle heute herzlich dazu ein.


Liebe Leserinnen, liebe Leser,
ich wünsche Ihnen, Ihren Familien und Ihren Freunden wundervolle Weihnachtstage und einen fröhlichen und vergnügten Start in ein gesundes, glückliches und spannendes Jahr 2016. Lassen Sie uns dabei nicht die Menschen vergessen, die in diesen Tagen alleine sind oder bei sich, in der Familie und im Freundeskreis mit einem schweren Schicksal zu kämpfen haben. Unsere Gedanken und die besten Wünsche sind auch bei ihnen.

Ihr Oberbürgermeister Richard Arnold

 
 

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