Pressemeldungen der Stadt Schwäbisch Gmünd

Dezember
25
2015
Nach mutmaßlichem Brandanschlag: Gmünder setzen Zeichen an der geplanten Unterkunft

Über 300 Menschen setzten am Freitagabend vor der im Bau befindlichen neuen Flüchtlingsunterkunft in Schwäbisch Gmünd ein Zeichen gegen den mutmaßlichen Brandanschlag in der Christnacht...

Schwäbisch Gmünd (sv). Die über 300 Bürgerinnen und Bürger hatten sich am Freitagabend um 19 Uhr spontan nach Aufrufen in den sozialen Medien vor dem Rohbau der neuen Flüchtlingsunterkunft auf dem Hardt versammelt, um über alle Parteigrenzen hinweg ein Signal für Menschlichkeit, Offenheit und Toleranz zu setzen. Am frühen Freitagmorgen hatte es dort an einem der neuen Gebäude gebrannt; die Polizei geht nach ersten Ermittlungen von Brandstiftung aus. Im neuen Gebäudekomplex sollen im Frühjahr nächsten Jahres rund 120 Flüchtlinge untergebracht werden. Da der Brand glücklicherweise schnell entdeckt wurde, hielt sich der Schaden am Bau in Grenzen.
Mit deutlichen Worten wandten sich Redner über die Parteigrenzen hinaus gegen Fremdenfeindlichkeit, Ausgrenzung und Intoleranz - die „feige Tat“ sei ein Angriff auf die Demokratie, so Oberbürgermeister Richard Arnold. Die gesamte Stadt und die gesamte Gesellschaft müssten sich deutlich gegen diese Entwicklung stellen. Bei der Mahnwache dabei waren unter anderem Vertreter aller Parteien, Stadträte, Kirchenvertreter wie die evangelische Dekanin Ursula Richter und Vertreter von Vereinen, Gruppen und Einrichtungen.
 
 

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