Pressemeldungen der Stadt Schwäbisch Gmünd

Januar
18
2016
Hans-Christoph Rademann erhält den Preis der Europäischen Kirchenmusik 2016

Schwäbisch Gmünd (sv) - Der vielseitige, weltweit anerkannte Dirigent und Chorklangspezialist Hans-Christoph Rademann erhält den Preis der Europäischen Kirchenmusik 2016...

Die Stadt Schwäbisch Gmünd ehrt ihn mit dieser Auszeichnung für seine Leidenschaft der Aufführung und Wiederentdeckung Alter Musik wie für seine großen Verdienste um die lebendige Vermittlung zeitgenössischer geistlicher Musik. Zum Auftakt des Festivals Europäische Kirchenmusik (15. Juli bis 7. August) wird Oberbürgermeister Richard Arnold den Preis am Samstag, 16. Juli, im Heilig-Kreuz-Münster verleihen. Zuvor erklingen im Festkonzert mit der Gächinger Kantorei und dem Bach-Collegium Stuttgart zwei Magnificat-Vertonungen von Johann Sebastian und Carl Philipp Emanuel Bach unter der Leitung des Preisträgers.

Der Preis der Europäischen Kirchenmusik ist mit 5.000 Euro dotiert. Seit 1999 zeichnet er hochrangige Interpreten und Komponisten für wegweisende Leistungen im Bereich der Geistlichen Musik aus. Zu den bisherigen Preisträgerinnen und Preisträgern gehören die Komponisten Petr Eben, Sofia Gubaidulina, Klaus Huber, Younghi Pagh-Paan, Arvo Pärt, Krzysztof Penderecki, Dieter Schnebel, Sir John Tavener und Hans Zender. Zu den Geehrten gehören weiterhin die Dirigenten Frieder Bernius, Marcus Creed, Eric Ericson und Helmuth Rilling, der Organist Daniel Roth, Kammersänger Peter Schreier, der Musikwissenschaftler, Dirigent und Komponist Clytus Gottwald und der Thomanerchor Leipzig. In diesem Jahr wird der Preis zum 18. Mal verliehen.

„Eine Botschaft vermitteln …“
Die Menschen überall auf der Welt berühren – das steht für die komplexe künstlerische Arbeit des Dirigenten Hans-Christoph Rademann. Seine Interpretationen Alter wie Neuer Musik gehen in die Tiefe, denn nur „ehrliche Musik kann niemals langweilig werden“. Wenn sich der Künstler Werken nähert, möchte er vor allem musikantisch und intensiv den Klang transportieren. „Den Ausdruck dieser Kompositionen zu verstehen, ist oftmals schwer, man muss mitunter mit aller Energie, die man hat, einen Ausdruck erzeugen, der unerklärbar ist. Das ist doch ungeheuer interessant“, erläutert Hans-Christoph Rademann. Wo es nur möglich ist, versucht er vom Wort auszugehen: „Die einfache Frage, was eigentlich gesungen wird, macht es oft viel einfacher, ein Werk zu erfassen, einen unverwechselbaren Klang zu finden und eine Botschaft zu vermitteln.“ Als Gründer und Leiter des Dresdner Kammerchors, Chefdirigent des NDR Chors, Chefdirigent des RIAS Kammerchors Berlin und Leiter der Internationalen Bachakademie Stuttgart setzt Hans-Christoph Rademann diese Ideen mit großem Erfolg um.

Hans-Christoph Rademann, 1965 in Dresden geboren, pflegt ein ungemein breites künstlerisches Repertoire. Früh wurde er von der großen mitteldeutschen Kantoren- und Musiktradition geprägt. Er war Schüler im traditionsreichen Kreuzgymnasium, Mitglied des berühmten Kreuzchors, der in diesem Jahr sein 800-jähriges Bestehen feiert, und studierte an der Musikhochschule Dresden Chor- und Orchesterdirigieren. Bereits während seines Studiums gründete er den heute international angesehenen Dresdner Kammerchor, der aktuell für seine Neuaufnahme des Gesamtwerks von Heinrich Schütz gefeiert wird. Er formte das Ensemble zu einem ausdrucksstarken Klangkörper, der 2006 mit Bachs „Weihnachtsoratorium“ erstmals zu Gast war beim Festival Europäische Kirchenmusik. In derselben Festspielsaison übernahm Hans-Christoph Rademann für den erkrankten Dirigenten Ralf Otto die Leitung des Bachchors Mainz, der mit Händels Oratorium „Jephta“ eine denkwürdige Aufführung gestaltete.

Darüber hinaus arbeitet er mit führenden Chören und Ensembles der internationalen Konzertszene: Von 1999 bis 2004 war er Chefdirigent des NDR Chors, von 2007 bis 2015 Chefdirigent des RIAS Kammerchors. Mit diesem Spitzenensemble und der Akademie für Alte Musik Berlin wusste Hans-Christoph Rademann 2010 das Publikum des Festivals Europäische Kirchenmusik mit Claudio Monteverdis „Marienvesper“ sowie mit einem Meisterkurs Chorleitung ein weiteres Mal zu begeistern. Regelmäßige Gastdirigate führten ihn zum Collegium Vocale Gent, Freiburger Barockorchester, Concerto Köln und zur Sächsischen Staatskapelle Dresden.

Im Sommer 2013 wurde Hans-Christoph Rademann zum Akademieleiter der Internationalen Bachakademie Stuttgart berufen. Seine erste CD-Einspielung mit der Gächinger Kantorei erschien im Juni 2015 und präsentiert eine neue Lesart von Johann Sebastian Bachs „h-Moll-Messe“. Sie fand bei Presse und Publikum großen Anklang. Für seine künstlerische Arbeit ist Hans-Christoph Rademann mit bedeutenden Preisen und Ehrungen ausgezeichnet worden, darunter die Johann-Walter-Plakette des Sächsischen Musikrats (2014), die Sächsische Verfassungsmedaille (2008) und der Förder- sowie der Kunstpreis der Landeshauptstadt Dresden (1994 bzw. 2014). Weitere bedeutende Preise erhielt er für seine zahlreichen CD-Aufnahmen. Hans-Christoph Rademann ist Professor für Chorleitung an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber in Dresden. Außerdem ist er Intendant vom Musikfest Erzgebirge und „Botschafter des Erzgebirges“.Die Stadt Schwäbisch Gmünd ehrt ihn mit dieser Auszeichnung für seine Leidenschaft der Aufführung und Wiederentdeckung Alter Musik wie für seine großen Verdienste um die lebendige Vermittlung zeitgenössischer geistlicher Musik. Zum Auftakt des Festivals Europäische Kirchenmusik (15. Juli bis 7. August) wird Oberbürgermeister Richard Arnold den Preis am Samstag, 16. Juli, im Heilig-Kreuz-Münster verleihen. Zuvor erklingen im Festkonzert mit der Gächinger Kantorei und dem Bach-Collegium Stuttgart zwei Magnificat-Vertonungen von Johann Sebastian und Carl Philipp Emanuel Bach unter der Leitung des Preisträgers.

Der Preis der Europäischen Kirchenmusik ist mit 5.000 Euro dotiert. Seit 1999 zeichnet er hochrangige Interpreten und Komponisten für wegweisende Leistungen im Bereich der Geistlichen Musik aus. Zu den bisherigen Preisträgerinnen und Preisträgern gehören die Komponisten Petr Eben, Sofia Gubaidulina, Klaus Huber, Younghi Pagh-Paan, Arvo Pärt, Krzysztof Penderecki, Dieter Schnebel, Sir John Tavener und Hans Zender. Zu den Geehrten gehören weiterhin die Dirigenten Frieder Bernius, Marcus Creed, Eric Ericson und Helmuth Rilling, der Organist Daniel Roth, Kammersänger Peter Schreier, der Musikwissenschaftler, Dirigent und Komponist Clytus Gottwald und der Thomanerchor Leipzig. In diesem Jahr wird der Preis zum 18. Mal verliehen.

„Eine Botschaft vermitteln …“
Die Menschen überall auf der Welt berühren – das steht für die komplexe künstlerische Arbeit des Dirigenten Hans-Christoph Rademann. Seine Interpretationen Alter wie Neuer Musik gehen in die Tiefe, denn nur „ehrliche Musik kann niemals langweilig werden“. Wenn sich der Künstler Werken nähert, möchte er vor allem musikantisch und intensiv den Klang transportieren. „Den Ausdruck dieser Kompositionen zu verstehen, ist oftmals schwer, man muss mitunter mit aller Energie, die man hat, einen Ausdruck erzeugen, der unerklärbar ist. Das ist doch ungeheuer interessant“, erläutert Hans-Christoph Rademann. Wo es nur möglich ist, versucht er vom Wort auszugehen: „Die einfache Frage, was eigentlich gesungen wird, macht es oft viel einfacher, ein Werk zu erfassen, einen unverwechselbaren Klang zu finden und eine Botschaft zu vermitteln.“ Als Gründer und Leiter des Dresdner Kammerchors, Chefdirigent des NDR Chors, Chefdirigent des RIAS Kammerchors Berlin und Leiter der Internationalen Bachakademie Stuttgart setzt Hans-Christoph Rademann diese Ideen mit großem Erfolg um.

Hans-Christoph Rademann, 1965 in Dresden geboren, pflegt ein ungemein breites künstlerisches Repertoire. Früh wurde er von der großen mitteldeutschen Kantoren- und Musiktradition geprägt. Er war Schüler im traditionsreichen Kreuzgymnasium, Mitglied des berühmten Kreuzchors, der in diesem Jahr sein 800-jähriges Bestehen feiert, und studierte an der Musikhochschule Dresden Chor- und Orchesterdirigieren. Bereits während seines Studiums gründete er den heute international angesehenen Dresdner Kammerchor, der aktuell für seine Neuaufnahme des Gesamtwerks von Heinrich Schütz gefeiert wird. Er formte das Ensemble zu einem ausdrucksstarken Klangkörper, der 2006 mit Bachs „Weihnachtsoratorium“ erstmals zu Gast war beim Festival Europäische Kirchenmusik. In derselben Festspielsaison übernahm Hans-Christoph Rademann für den erkrankten Dirigenten Ralf Otto die Leitung des Bachchors Mainz, der mit Händels Oratorium „Jephta“ eine denkwürdige Aufführung gestaltete.

Darüber hinaus arbeitet er mit führenden Chören und Ensembles der internationalen Konzertszene: Von 1999 bis 2004 war er Chefdirigent des NDR Chors, von 2007 bis 2015 Chefdirigent des RIAS Kammerchors. Mit diesem Spitzenensemble und der Akademie für Alte Musik Berlin wusste Hans-Christoph Rademann 2010 das Publikum des Festivals Europäische Kirchenmusik mit Claudio Monteverdis „Marienvesper“ sowie mit einem Meisterkurs Chorleitung ein weiteres Mal zu begeistern. Regelmäßige Gastdirigate führten ihn zum Collegium Vocale Gent, Freiburger Barockorchester, Concerto Köln und zur Sächsischen Staatskapelle Dresden.

Im Sommer 2013 wurde Hans-Christoph Rademann zum Akademieleiter der Internationalen Bachakademie Stuttgart berufen. Seine erste CD-Einspielung mit der Gächinger Kantorei erschien im Juni 2015 und präsentiert eine neue Lesart von Johann Sebastian Bachs „h-Moll-Messe“. Sie fand bei Presse und Publikum großen Anklang. Für seine künstlerische Arbeit ist Hans-Christoph Rademann mit bedeutenden Preisen und Ehrungen ausgezeichnet worden, darunter die Johann-Walter-Plakette des Sächsischen Musikrats (2014), die Sächsische Verfassungsmedaille (2008) und der Förder- sowie der Kunstpreis der Landeshauptstadt Dresden (1994 bzw. 2014). Weitere bedeutende Preise erhielt er für seine zahlreichen CD-Aufnahmen. Hans-Christoph Rademann ist Professor für Chorleitung an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber in Dresden. Außerdem ist er Intendant vom Musikfest Erzgebirge und „Botschafter des Erzgebirges“.


Weblinks:
www.schwaebisch-gmuend.de
 
 

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