Pressemeldungen der Stadt Schwäbisch Gmünd

März
17
2017
Ortschaftsrat Bettringen besichtigte voestalpine

Der Ortschaftsrat Bettringen schaute hinter die Kulissen von voestalpine...

Schwäbisch Gmünd (sv). Der Ortschaftsrat Bettringen bekam vor wenigen Tagen die Gelegenheit, bei voestalpine Automotive Components Schwäbisch Gmünd auf dem Gügling hinter die Kulissen zu schauen. Benno Rammelmüller, seit vielen Jahren für voestalpine in Schwäbisch Gmünd federführend verantwortlich, und sein Werksleiter Cornelius Fink begrüßten die Delegation unter der Leitung von Ortsvorsteherin Brigitte Weiß und dem Wirtschaftsbeauftragten Alexander Groll die Ortschaftsräte und stellten zunächst die Entwicklungen des Unternehmens vor.

Ausgehend von der Gründung 1954 als Firma Grau Werkzeugsysteme mit ihrem großen Know-how im Werkzeugbau über den Aufkauf durch das niederländische Unternehmen Polynorm 1999 bis zur Komplettübernahme durch den österreichischen Stahlproduzent voestalpine im Jahr 2002 hat der Standort auf dem Gügling spannende Phasen hinter sich. Mit der ebenfalls in 2002 entstandenen Idee des Presshärtens konnte am Standort Gügling der Mitarbeiterstand auf nahezu 700 verdoppelt werden. Im Werk werden Pressteile für Karosserien und Rahmen für fast alle namhaften Hersteller gefertigt. Vorteile der innovativen Produktion sind deutliche Gewichtsreduktionen bei den Bauteilen, ein umfassender Korrosionsschutz und die Möglichkeit, partielle Teile zu härten und damit auch die Fahrgastsicherheit zu erhöhen.

Neueste Entwicklungen ergeben sich aus einem gewonnenen Auftrag eines deutschen Sportwagenherstellers. Hierzu wurde mit Zustimmung des Ortschaftsrates weitere Flächen auf dem Gügling an die voestalpine Automotive Components Schwäbisch Gmünd verkauft, um in den nächsten Monaten eine Industriehalle für die Rohbaufertigung zu erstellen. Teil des Auftrages ist dabei auch die Fertigung von Teilen für die erste Elektrofahrzeugserie eines namhaften Herstellers. Gerade bei dem Thema Elektrofahrzeuge spielt das Thema Gewichtsreduktion eine wichtige Rolle. Das Werk in Schwäbisch Gmünd ist hier Innovationstreiber und wichtiger Entwicklungsstandort für die weltweiten Werke im Automotivesektor. Die Stadt Schwäbisch Gmünd hat frühzeitig dieses Thema erkannt und daher auch mit dem Technologiezentrum Leichtbau in Kooperation mit der HTW Aalen eine Einrichtung geschaffen, die strukturell die Entwicklungen im Leichtbau für Firmen ergänzen soll.

In der anschließenden Besichtigung konnten die Ortschaftsräte unter Leitung von Werkleiter Cornelius Fink einen Eindruck von den Produktionsprozessen gewinnen. Die Pressstraßen bearbeiten mit hoher Präzision Teile namhafter Hersteller wie Audi, Mercedes, BMW oder auch Rolls Royce. Ortsvorsteherin Weiß bedankte sich bei der Geschäftsführung von voestalpine und beim Wirtschaftsbeauftragten Alexander Groll für die gewonnenen Eindrücke und machte auch deutlich, dass dies für den Ortschaftsrat sehr hilfreich sei, um künftig Entscheidungen über Grundstücksverkäufe zu treffen.

 
 

Mit einem Stern * gekennzeichnete Felder bitte unbedingt ausfüllen.


Datenschutz