Pressemeldungen der Stadt Schwäbisch Gmünd

Juni
19
2017
Gmünder ART - Plattform für Kunst und Kultur

Schwäbisch Gmünd (sv) – Verrückt, genial und irgendwie anders – dieses Event sollte man sich rot im Kalender markieren: Die fünfte „Gmünder ART“ lädt am 23. und 24. Juni zum Schauen, Lauschen und Staunen in die Innenstadt und in den Remspark ein. Bei freiem Eintritt spielen Gmünder Kunstschaffende ihr enormes Spektrum aus. Sie präsentieren auf Straßen, Plätzen und in besonderen Räumen der historischen Innenstadt Kunstformen und Kultur aller Art. Dabei treten einige Künstler in den Dialog mit genreübergreifenden Kolleginnen und Kollegen und schaffen somit neue Synergien, die den Festivalgästen einmalige und kostbare Momente schenken. Die Bandbreite reicht von Bildender Kunst über Crossover-Projekte, Musikshows, Performance und Tanz bis hin zur Lesung und zum Straßentheater. Parallel finden die „Gmünder Schmucktage“ im Prediger statt. Oberbürgermeister Richard Arnold eröffnet die „Gmünder ART“ am Freitag, 23. Juni, um 20 Uhr auf dem Johannisplatz...

Achtung, Kunst!
Vom Remspark über den Fünfknopfturm bis in die Innenstadt zeigen rund 30 Künstlerinnen und Künstler neue Arbeiten: Ragnhild Becker und Gunar Seitz stellen mit ihrer Installation die Frage „Was wissen Gmünder noch?“. Unweit vom Forum Gold und Silber verfangen sich neugierige Goldnuggets im Geländer „5 unzige Zwerfe“ von Martina Ebel, und eine Intervention im öffentlichen Raum ist das Projekt „Am seidenen Faden im goldenen Käfig“ von Elke und Jens Grundschock. In die Weiten des Weltraums entführt Anita Hiebers Bilderserie „Kitchen Art“. Eine Installation zum Fremdsein im eigenen Körper präsentiert Anna Ivanova mit „Padded Cell“, und ebenfalls im Remspark ist die Hommage „Der Palast um 4 Uhr früh“ von Kreta K. zu sehen. Vreni Krieger widmet sich mit „Wasserglanz“ Life-Collagen und Cut Ups von Mollyrokk, „Zaungäste“ sind lebensgroße Figuren des Kunstateliers 7, und Hubert Minsch nennt seine Installation unter der Brücke „SchwäNisch GmüBd“. Wilhelm Schall lässt die Würfel fallen, Ines Tartler vergoldet die Rems mit ihrer Aktion „Gmünder Arbeit 2017“, und Amy Wolf begeistert die Festivalbesucher mit ihrer Tanz-, Akrobatik-, Musik- und Lichtshow. In der Innenstadt wird der Untere Marktplatz zur „Wa(h)lheimat“ von Ira Grau, Oliver Krieger hat „Liebe Grüße nach Schwäbisch Gmünd“ in die Stadt zurückgeholt, und Gerd Martin Wahl setzt „zeitzeichen_kreuzzeichen“ an die Außenwand der Johanniskirche. Installationen und Objekte von Waltraud Pfitzer-Stütz („GD IV“), Christian Schott und Uli Stephan („Obsolete Systems“) sowie Marlis Ulrich („Pfauenrad“) finden sich auf dem Johannisplatz neben Aktionen von Udo Schurr und dem Kunstraum Sonnentag Architektur. „Make ART not WAR“ lautet das Motto der offenen Werkstatträume der Gmünder Jugendkunstschule, und im Spital-Innenhof sind Stanislaus Müller-Härlin und seine Studierenden der Pädagogischen Hochschule mit ihrem Projekt „WeltBilder“ zu entdecken. Rund um den Fünfknopfturm versammeln sich zur „Gmünder ART“ außerdem die Künstler Bodo Huber („klopf klopf“), Manfred Martin („Der Verrückte“), Jan-Hendrik Pelz mit Johanna Mangold („Wache“) und Reiner Schmid („Relief und Gestenstudio II“). Ausstellungen in der Rinderbacher Gasse 28, im Fünfknopfturm, im Kornhaus, in der Galerie Sören Lührs und im Schmiedturm ergänzen das Portfolio des Festivals.

Kultur für alle!
Die Programmvielfalt der „Gmünder ART“ 2017 lässt keine Wünsche offen – und wem doch noch ein Wunsch einfällt, kann diesen Prinz Shmookshtyk stecken. Er ist ab 18 Uhr als „MotoCityWorldmusicDJ“ in der Innenstadt unterwegs. Musik aller Stilrichtungen gibt es auch im Buhlgässle: „Bärbel Schmid & Schmaz“ machen mit „Zara“ den Auftakt. Singer und Songwriter Raimund Elser zaubert Lagerfeuer-Romantik auf die Bühne, die „Else“ im Anschluss mit ihren expressionistischen Liedern rockt. Am Samstag steht „Eigenes & Angeeignetes“ mit Katrin Sabath-Härlin und Richard Buchner auf dem Programm, als „StageJumper“ ist Raimund Elser unterwegs, und „Süschiant“ trifft mit Weltmusik im Buhlgässle auf den Gmünder Autorenkreis. „Hispanova Rítmica“ entführt die Festivalbesucher nach Südamerika und „TRAD+“ lädt zum Genuss gut gereifter Folkmusic ein. Im Kornhaus darf im „Archiv Nagel“ gestöbert werden, im Glockgässle erkennen Annabella Akcal und Alkie Osterland den Augenblick, und im Café Exlibris (Spitalhof) liest der Literarische Kreis ?99. Einen literarisch-musikalischen Nachtisch gibt es mit den „Crazy Ladies“ in der VHS-Cafeteria, und im Predigergässle zeigt die Theatergruppe „Mumpitz dell’Arte“ fünf improvisierte Szenen. Das Experiment „Hotel Babylon“ von Gerburg Maria Müller findet im Bettenhaus GD Krauss statt, und im Schwörhaus widmen sich Natalia Brokop und Kristina Mateescu sowie Marcus Englert und Stephan Gora poetisch-musikalischen Projekten. Die Theaterwerkstatt wird am Freitag von drei Schauspielerinnen in 16 Rollen bespielt („Ensemble SMS“), und am Samstag zeigen Marleen Streicher, Britta Gutbrod und Peter Nickel ihre Performance „WeAVe“. Darüber hinaus ist die Uraufführung „ME TA WHACKA! – ein Hörspiel in drei Gesängen“ in der Theaterwerkstatt zu erleben. Karren Foster hat mit ihrem Team die Choreographie „Red! Rot! Rouge!“ kreiert, und „KulGong“ mit dem Straßentheater „Special Transports“ sowie der Zauberer und Gaukler Amadeus garantieren höchst amüsante Unterhaltung in der Innenstadt. Drei Musiker und Maler verbinden live auf dem Johannisplatz Malerei und Musik („Cooperations“), und in den Abendstunden wird die dortige Bühne zum Treffpunkt internationaler Stars: Hellmut Hattler mit Band („HATTLER“) und das Javier Herrera Trio („Cubanissimo“) zählen zu den großen Acts der fünften „Gmünder ART“, die am Freitag mit „The Renates & Donnie Ross“ und am Samstag mit elektrischen Clubsounds im Kulturbetrieb Zappa in die Nacht ausklingt.

Informationen: www.schwaebisch-gmuend.de


Weblinks:
www.schwaebisch-gmuend.de
 
 

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