Pressemeldungen der Stadt Schwäbisch Gmünd

Oktober
12
2017
Der Geologische Pfad rückt in den Blickpunkt

Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind herzlich zur Besichtigung am Samstag, 14. Oktober, um 11 Uhr, eingeladen...

Schwäbisch Gmünd (sv). Oberbürgermeister Richard Arnold lädt zusammen mit dem Naturkundeverein Schwäbisch Gmünd alle interessierten Bürgerinnen und Bürger am Samstag, 14. Oktober, 11 Uhr, zur Besichtigung der neuen Konzeption des Geologischen Pfads ein. Treffpunkt der Besichtigung ist die Ortsmitte von Metlangen, am Parkplatz des früheren Bahnhofs.

Die Wegstrecke es Geologischen Pfades vom Hölltal zum Hohenrechberg ist dieselbe geblieben – neu sind die Darstellungsformen der Stelen und der Erklärungstafeln. Der runderneuerte Pfad wird bei der Remstal Gartenschau 2019 eine naturkundlich und touristisch wichtige Rolle spielen. 394 Höhenmeter sind es vom Beginn am Parkplatz im Hölltal bis zur Spitze des Hohenrechbergs. Nirgendwo im Land sind auf 5.4 Kilometer so viele verschiedene Schichtfolgen zu durchwandern. Stubensandstein und Knollenmergel im Keuper, Unterjura, Mitteljura und Oberjura. Teils sind sie vor Ort sichtbar aufgeschlossen. Wo dies nicht der Fall ist, werden die Gesteinsschichten durch anschauliche Beispiele in den Vitrinen der Stelen gezeigt beziehungsweise auf den Tafeln anschaulich erklärt. Nicht nur die Erdgeschichte – auch der Landschaftscharakter und die Vegetation wird zu erklären versucht.

Die Tafel über den Angulatensandstein erläutert die rund 10 Meter mächtige Sandsteinschicht. Durch prägnante Bilder wird der Text ergänzt. Dem Betrachter wird es zugemutet, einige Fragen, die sich aus Text und Beispielen ergeben zu beantworten. Nach der Fertigstellung im Frühjahr 2019 wird der Pfad eine wesentliche Rolle im Konzept des Geoparks Schwäbische Alb spielen. „Der GeoPark Schwäbische Alb erhielt im vergangenen Jahr das UNESCO-Prädikat. Wenn die Erneuerung und Ergänzung unseres Pfades abgeschlossen ist, wird der Geologische Pfad Schwäbisch Gmünd unser Beitrag zum Geopark Schwäbische Alb sein“, sagte AG-Leiter Werner K. Mayer.
 
 

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