Pressemeldungen der Stadt Schwäbisch Gmünd

Februar
14
2018
Duftende Herzen für den Schulterblick

Schwäbisch Gmünd verteilte Herzen zum Valentinstag...

Schwäbisch Gmünd (sv). Am Mittwoch, 14. Februar, war Valentinstag und somit Zeit, seiner Liebsten oder seinem Liebsten etwas Gutes zu tun. Damit aber nicht nur im heimischen Wohnzimmer, sondern auch auf den Straßen ein wenig Liebe in der Luft liegt, verteilte der Erste Bürgermeister Dr. Joachim Bläse mit dem Arbeitskreis Mobilität und Verkehr in Schwäbisch Gmünd Herzen an Autofahrer. Sie sollen an etwas erinnern, das so simpel wie wirkungsvoll ist: den Schulterblick – für ein liebevolles Miteinander im Straßenverkehr.
Denn auch wenn man gerade keinen anderen Verkehrsteilnehmer sieht, heißt das nicht gleich, dass auch wirklich keiner in der Nähe ist. Immer wieder geschehen Unfälle, weil Radfahrer sich im toten Winkel von Fahrzeugen befinden und damit beim Abbiegen übersehen werden. Und das, obwohl dies durch einen kurzen Blick über die Schulter zu ändern wäre, zum Beispiel beim Abbiegen oder beim Öffnen der Autotür.

Das AGFK-Duftherz ist dazu gedacht, es an den Rückspiegel ins Auto zu hängen und so an den Schulterblick erinnert zu werden. Eigentlich ist das AGFK-Herz vollkommen geruchsneutral. Die Idee ist, dass Liebende es auch mit ihrem Parfum besprühen und es ihrem Liebsten oder ihrer Liebsten schenken. Er oder sie kann es sich dann an den Rückspiegel ins Auto hängen und wird so nicht nur durch den Duft an den Partner, sondern passend zum Valentinstag auch liebevoll an den Schulterblick erinnert. Mit dem Weitergeben des AGFK-Duftherzes tun Liebende also nicht nur ihrer besseren Hälfte, sondern auch Radfahrern und Fußgängern etwas Gutes. Neben Schwäbisch Gmünd verteilen auch viele andere Mitglieder der AGFK-BW die Duftherzen an Autofahrer.

Bereits 2015 und 2016 haben sich zahlreiche Mitgliedskommunen und -Landkreise der Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundlicher Kommunen in Baden-Württemberg e. V. (AGFK-BW) mit ihrer Kampagne „Tu’s aus Liebe“ dem Thema Verkehrssicherheit gewidmet. Die Verkehrssicherheitskampagne der AGFK-BW wirbt für mehr gegenseitige Rücksichtnahme im Straßenverkehr. Die Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundlicher Kommunen in Baden-Württemberg e. V. (AGFK-BW) ist ein Netzwerk von zurzeit 66 Städten, Landkreisen und Gemeinden. Unterstützt und gefördert vom Land, wollen die Kommunen das Radfahren als selbstverständliche, umweltfreundliche und günstige Art der Fortbewegung fördern, mehr Menschen sicher aufs Rad bringen und ihnen die Freude am Radfahren vermitteln – für eine neue Radkultur in Baden-Württemberg.

Um auch Radfahrer vor dem toten Winkel zu warnen, wird aktuell als Ergänzung zu dem Duftherz ein Aufkleber entwickelt, den sich Fahrer von LKWs, Bussen und Pkws auf das Heck kleben können. Er warnt Radfahrer davor rechts am Fahrzeug vorbeizufahren und so in den toten Winkel zu geraten. Ausführliche Informationen zur Kampagne gibt es auf der entsprechenden Projektseite https://www.agfk-bw.de/projekte/tus-aus-liebe/ .

Weitere Informationen zum Schulterblick und Lockerungsübungen für den Schulter- und Nackenbereich gibt es unter
https://www.agfk-bw.de/presse/news-single/locker-machen-fuer-den-schulterblick/vom/20/4/2015/ .




 
 

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