Pressemeldungen der Stadt Schwäbisch Gmünd

April
12
2018
Ausstellung „Impulse. 30 Jahre Stiftung Gold- und Silberschmiedekunst in Schwäbisch Gmünd“

15.4.-28.10., Silberwarenmuseum Ott-Pausersche Fabrik...

Schwäbisch Gmünd (sv). Impulse heißt vom 15. April bis 28. Oktober im Silberwarenmuseum Ott-Pauser die Ausstellung, mit der die Stiftung Gold- und Silberschmiedekunst Schwäbisch Gmünd ihr 30-jähriges Jubiläum feiert. Der Titel ist gleichsam Programm, initiierte die Stiftung in dieser Zeit doch vielfältige Projekte zur Förderung der Gold- und Silberschmiedekunst. Neben Ausstellungen, Wettbewerben und Ankäufen zählte dazu auch die Etablierung eines Stadtgoldschmieds. Mit dieser Auszeichnung gastierten seit 1989 insgesamt 15 renommierte Stadtgoldschmiede in Schwäbisch Gmünd. Zusammen mit Arbeiten der diesjährigen, 16. Stadtgoldschmiedin umfasst die Ausstellung 70 Stücke. Das Spektrum umfasst Schmuck und Gerät und reicht von der traditionell emaillierten Brosche bis zum unkonventionellen Halsschmuck aus unterschiedlichsten Materialien, vom klassischen Leuchter, Kaffee- und Mokkaservice bis zum Gefäß, das die Grenzen des Metallgusses auslotet. Obwohl individuell und in ihrer Zeit gestaltet, verliert sich bei den Arbeiten der Begriff Zeitgeist: neben Qualität und Kreativität zeugen sie von zeitloser Schönheit. Die Exponate stammen aus Künstler-, Privat- und Museumsbesitz, darunter insbesondere Stücke, die von der Stiftung für die Sammlungen des Gmünder Museums erworben wurden. Daneben vermitteln Arbeiten aus Workshops, Plakate, Bücher und weitere Dokumente die Intensität der Stiftungsaktivitäten in den vergangenen drei Jahrzehnten.
Zur Ausstellung erscheint im Verlag ARNOLDSCHE Art Publishers ein Katalog (Deutsch/Englisch, 144 Seiten, 34 Euro).

Eröffnung
Die Ausstellung wird am Sonntag, 15. April, um 11 Uhr durch Oberbürgermeister Richard Arnold und Landrat Klaus Pavel eröffnet. Zur Ausstellung spricht Dr. Christianne Weber-Stöber, Geschäftsführerin der Gesellschaft für Goldschmiedekunst e. V. Hanau. Das Trompetenduo Jannis Barth und Samuel Knies spielt klassische und moderne Stücke für Bläser.

Zur Ausstellung
Seit 1989 beruft die Stiftung Gold- und Silberschmiedekunst in Schwäbisch regelmäßig einen Stadtgoldschmied, seiner Zeit eine einmalige Einrichtung in Deutschland. Die Ernennung verfolgt das Ziel, dem eigenen Edelmetallhandwerk in Kursen und durch Ausstellungen mit herausragenden Silberschmieden oder Schmuckgestaltern Impulse zu geben. Erster Schwäbisch Gmünder Stadtgoldschmied war 1989 Max Fröhlich aus Zürich. Seither brachte die Einrichtung regelmäßig international renommierte Gestalter nach Schwäbisch Gmünd. In der Folge wurden dazu berufen: Nikolaus Kirchner, Nürnberg (1989/90), Johann Müller, Pforzheim (1991), Klaus D. Eichler, Nürnberg (1991/92), Marianne Schliwinski, München (Mai 1993), Walter Storr, Bremen (Sept. 1993), Deganit Stern-Schocken, Jerusalem (1994), Berthold Hoffmann, Nürnberg (1995), Bettina Maier, Bremen (1996), Brigitte Moser, Baar (1998), Ulrike Knab, Hannover (2002), Petra Dömling, Paris (2004), Norman Weber, Kaufbeuren (2011), Peter Bauhuis, München (2014) und Paul De Vries, Niederlande (2017).
Mit Simone ten Hompel (Jg. 1960) wird diese Tradition in diesem Jahr fortgesetzt: Die aus Bocholt stammende und in London lebende Silberschmiedin erhält vom 8. Juli bis 28. Oktober im Silberwarenmuseum Ott-Pausersche Fabrik eine Einzelausstellung; zudem gibt sie vom 9. bis 13. Juli einen Workshop.

Öffnungszeiten
Di, Mi, Fr 14-17, Do 14-19, Sa, So und Feiertage 11-17 Uhr, montags geschlossen,

Führungen
Auf Anfrage bei Ulrike Kleinrath, Stiftung Gold- und Silberschmiedekunst in Schwäbisch Gmünd im Kulturbüro, ulrike.kleinrath@schwaebisch-gmuend.de, Telefon 07171 603-4118

Adresse und Informationen
Milchgässle 10, 73525 Schwäbisch Gmünd, Telefon 07171 38910
museum@schwaebisch-gmuend.de
www.museum-galerie-fabrik.de


Goldschmiede
 
 

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