Pressemeldungen der Stadt Schwäbisch Gmünd

März
08
2001
Gmünder Museum bleibt im Prediger

Neues Zentrum für die Volkshochschule am Münsterplatz

Schwäbisch Gmünd (sv) Das Museum für Natur und Stadtkultur Schwäbisch Gmünd wird weiter im Prediger seine Schätze zeigen. Das hat der Gemeinderat am Mittwoch beschlossen und damit einen Beschluss von Ende 1999 für einen Museumsneubau an der Brandstatt aufgehoben. Die Gmünder Volkshochschule, die derzeit ebenfalls im Prediger ihr Zentrum hat, erhält entsprechend dem jetzigen Grundsatzbeschluss am Münsterplatz ein neues großes Zentrum. Umfangreiche städtebauliche Untersuchungen hat Baudezernent Frieser vorgenommen in Vorbereitung der jetzt getroffenen Entscheidungen. Dabei hatte Gmünds Erster Bürgermeister Zonen für innerstädtische Geschäftsflächen wie für das kulturelle, bürgerschaftliche Leben aufgezeigt. Zudem hat er die Entwicklung der zentralen innerstädtischen Grundschule und einer Förder-schule in die Prüfung einbezogen. Mit dem nun vom Gemeinderat zugestimmten Szenario sind die berührten Einrichtungen und Schulen im Grundsatz einverstanden. Das Museum erhält im Prediger nach diesem Szenario eine Nutzfläche von 3.900 Quadratmeter und betreut wie bisher im gleichen Hause die 'Galerie im Prediger' mit 400qm Nutzfläche.

Das bisher von der Pestalozzischule genutzte Gebäude am Münsterplatz und der Hauptbau der benachbarten Klösterleschule wird für die Volkshochschule umgebaut. Dabei wird der neu zu schaffende Zugang vom Münsterplatz nach Überzeugung von Stadtverwaltung und Gemeinderat zu einer Belebung dieses zentralen Platzes der Stadt beitragen.

Die Klösterleschule als zentrale Innenstadtgrundschule wird zukünftig, so die Erwartung, als vierzügige Schule in dem bereits heute genutzten und unmittelbar benachbarten Bau der Maria-Kahle-Schule und dem einstigen Kirchenbau des Klösterle die Unterrichts- und Betreuungsangebote machen können. Die Pestalozzischule wird, wie seit langer Zeit in Aussicht genommen, im Stadtteil Herlikofen zusammengeführt, in dem bereits heute die älteren Jahrgänge der Förderschule unterrichtet werden.

Nach den nun gefassten grundsätzlichen Beschlüssen wird bis zum September 2001 ein Architektenwettbewerb für den Umbau des Prediger vorbereitet. Für die Nutzung der bisherigen Schulräume am Münsterplatz durch die VHS wird ein Plangutachten von mehreren Architektenbüros eingeholt.

Für die weiteren Detailentscheidungen, ist die Finanzierung der jeweiligen Projekte zu klären, zumal die Gesamtkosten des jetzt für die Weiterbearbeitung gewählten Szenario E auf 24,11 Millionen Mark geschätzt werden. Zugesagt vom Baudezernenten sind weitere eingehende Gespräche mit den berührten Nutzern der Gebäude. Die ein-zelnen Vorschläge an den jeweils neu zu befassenden Gemeinderat werden von der Stadtverwaltung mit den zukünftigen Nutzern abgestimmt.
 
 

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