Pressemeldungen der Stadt Schwäbisch Gmünd

Mai
01
2006
Kommen und Gehen

Schwäbisch Gmünd (sv) Wie sehr das kulturelle Leben vom "Kommen und Gehen" der Menschen in einer Region geprägt wird, zeigt ein Vorhaben der KulturRegion Stuttgart im Frühjahr und Sommer 2006. In Schwäbisch Gmünd wurde am Donners-tag eine Ausstellung eröffnet, in der gezeigt wird wie einerseits schon im Mittelalter – und das wird gezeigt am Beispiel der Familie Parler, insbesondere an der Person des Peter Parler - das Kommen und Gehen sich kulturell auswirkte. Andererseits zeigt die Ausstellung mit vielen Beispielen, wie Schwäbisch Gmünd und seine Bewohner nach 1945 durch die nach hier gekommenen Vertriebenen aus Böhmen und Schlesien die Wirtschaft und die Kultur beeinflusst worden sind. Die Ausstellung ist bis 05.06. in der "Galerie im Chor" im Prediger zu sehen.

Schwäbisch Gmünd (sv)  Wie sehr das kulturelle Leben vom "Kommen und Gehen" der Menschen in einer Region geprägt wird, zeigt ein Vorhaben der KulturRegion Stuttgart im Frühjahr und Sommer 2006. In Schwäbisch Gmünd wurde am Donnerstag eine Ausstellung eröffnet, in der gezeigt wird wie einerseits schon im Mittelalter - und das wird gezeigt am Beispiel der Familie Parler, insbesondere an der Person des Peter Parler - das Kommen und Gehen sich kulturell auswirkte. Andererseits zeigt die Ausstellung mit vielen Beispielen, wie Schwäbisch Gmünd und seine Bewohner nach 1945 durch die nach hier gekommenen Vertriebenen aus Böhmen und Schlesien die Wirtschaft und die Kultur beeinflusst worden sind. Die Ausstellung ist bis 05.06. in der "Galerie im Chor" im Prediger zu sehen.
Oberbürgermeister Wolfgang Leidig, Vorstandsmitglied der KulturRegion, hatte bereits bei einem Pressegespräch im Vorfeld der Eröffnung auf die nach wie vor spür- und erkennbare Wirkung der Fähigkeiten der aus Böhmen und Schlesien nach Schwäbisch Gmünd gekommenen Menschen im Bereich von Kunsthandwerk und künstlerischem Wirken aufmerksam gemacht. Zugleich hatte er den Verantwortlochen der Arbeitsgemeinschaft Heimat und Kultur der Vertriebenen aus dem Osten für deren Einsatz bei dieser Ausstellung gedankt.
Burkhard Fichtner, Sprecher der Arbeitsgemeinschaft, wies sowohl auf die Leistung der Menschen aus den Vertreibungsgebieten beim Aufbau nach dem Krieg hin wie auf den aktuellen Anlass, der zum Vorhaben der KutlurRegion geführt habe, der Fußball WM im Juni. "So wie damals findet nun ein kulturelles Kommen und Gehen in unserer Region statt". Doris Raymann-Nowak - Obermeisterin der Gold- und silberschmiedeinnung, die zusammen mit dem Gestalter Robert Schöne die Ausstellung aufgebaut hat, machte deutlich, dass in der Vorbereitung der Ausstellung viele Fragen aufgetaucht seien, die eine Weiterarbeit an dem Thema forderten, dass zugleich aber eine Übersicht geboten werde, was an Schmuckschaffen, was an Glasgestaltung etwa in den vergangenen sechs Jahrzehnten durch die neu nach Schwäbisch Gmünd Gekommenen geleistet worden sei.
Kurt Scholze schlug den Bogen von der erzwungenen Rückwanderung der Menschen aus Böhmen, in das einst auch Peter Parler berufen worden sei und der dort bis heute geltendes geschaffen habe. Dies zeige ein Gang durch die virtuelle Ausstellung "Parler in Böhmen", die vom Büro Zoodesign gestaltet worden ist.
Wie Oberbürgermeister Leidig bereits beim Pressegespräch erwähnt hat, wird die Ausstellung außer in Schwäbisch Gmünd auch in Stuttgart im "Haus der Heimat" des Landes Baden-Württemberg gezeigt. Am Mittwoch, 03. Mai wird Professor Dr. Ulrich Müller in der Galerie über "Zum Gold und Silber kam das Glas - Vertriebene aus Böhmen und Schlesien belebten die Gmünder Wirtschaft und Kultur" sprechen.

 
 

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