Pressemeldungen der Stadt Schwäbisch Gmünd

Mai
02
2006
"Am Limes grenzenlos"

Schwäbisch Gmünd (sv) 2005 wurde der Limes, die erste Staatsgrenze Mitteleuropas, von der UNESCO als Weltkulturerbe anerkannt. Um dessen Geschichte wieder lebendig zu machen, findet am 7. Mai erstmalig der Erlebnistag "Am Limes grenzenlos" statt. über 80 Veranstaltungen auf 164 Kilometern von Walldürn bis Stödtlen verbinden die antiken Sehenswürdigkeiten entlang des Limes wie Perlen auf einer Schnur zu einem einzigartigen Event in Baden-Württemberg. Die "Römer"- und "Stauferstadt " Schwäbisch Gmünd beteiligt sich an diesem "Limes-Tag" mit einem attraktiven Programm.

Schwäbisch Gmünd (sv) 2005 wurde der Limes, die erste Staatsgrenze Mitteleuropas, von der UNESCO als Weltkulturerbe anerkannt. Um dessen Geschichte wieder lebendig zu machen, findet am 7. Mai erstmalig der Erlebnistag "Am Limes grenzenlos" statt. Über 80 Veranstaltungen auf 164 Kilometern von Walldürn bis Stödtlen verbinden die antiken Sehenswürdigkeiten entlang des Limes wie Perlen auf einer Schnur zu einem einzigartigen Event in Baden-Württemberg. Die
"Römer"- und "Stauferstadt "Schwäbisch Gmünd beteiligt sich an diesem "Limes-Tag" mit einem attraktiven Programm.
 
Im Mittelpunkt wird das Kleinkastell "Freimühle" stehen, das vom Parkplatz Rotenbach aus in wenigen Gehminuten zu erreichen ist. Dieses Kleinkastell war im römischen Imperium der westlichste Truppenstandort der Provinz Raetien. Die Anlage wurde in den letzten Monaten nach den neuesten Erkenntnissen der Denkmalpflege dokumentiert und konserviert. Erstmals vorgestellt wird dieses besondere Kleinkastell um 11:00 Uhr durch den Präsidenten des Landesamtes für Denkmalpflege, Professor Dr. Dieter Planck und seinem Mitarbeiter Dr. Obmann. Unter Federführung des Arbeitskreises Archäologie Schwäbisch Gmünd werden die Besucher danach während des gesamten Nachmittags über die Anlage informiert.
 
Einen weiteren wichtigen Part am Limes-Erlebnistag übernehmen die Limes-Cicerones, an der Spitze deren Vorsitzender, Dr. Manfred Baumgärtner. Die Cicerones bieten geführte Wanderungen und Radtouren entlang des Limes an. Das Weltkulturerbe Limes, den die Römer vor nahezu 2000 Jahren zur Abgrenzung und Absicherung ihres Imperiums errichteten, erstreckt sich auf insgesamt 550 km zwischen Rhein und Donau. Noch heute zeugen Grundmauern von Türmen und Kastellen, Reste der Grenzmauer des rätischen Limes, Wall und Graben des obergermanischen Limes, rekonstruierte Wachtürme und Kastelle und zahlreiche Grabungsfunde von der bedeutenden historischen Grenze. Auch die Grenze zwischen den ehemaligen Provinzen Obergermanien und Raetien wird gezeigt und erläutert.
 
Selbstverständlich ist auch an ein spannendes "römisches" Kinderprogramm gedacht. Die Mitarbeiter des Jugendhauses haben am Rotenbachparkplatz ihr Zelt aufgeschlagen und "entführen" die Kinder mit vielerlei Aktionen in die Vergangenheit. Es werden Lorbeerkränze gebunden, Lederbeutel und Schmuck gebastelt. Die Kinder können die römische Schreibweise probieren und die Kunst des Schminkens sehen. Der eine oder andere kleine Besucher soll an diesem Tag auch stilecht römisch eingekleidet werden.
 
Was wäre ein Limes-Erlebnistag ohne "römische" Bewirtung. Immerhin war Lukullus ein römischer Feldherr. So sind zwar nicht ‚lukullische" Genüsse, aber doch kulinarische Angebote am kommenden Sonntag zu erwarten, wie sie einfache römische Soldaten und die Bewohner der Lagerdörfer nicht alle Tage serviert bekamen.
 
Am 7. Mai, die römische Vergangenheit neu zu entdecken sind alle eingeladen. Ein 44-seitiges Programmheft, das alle Veranstaltungen dieses Tages von Walldürn im Odenwald bis Stödtlen an der bayerischen Grenze enthält, ist im i-Punkt am Marktplatz kostenlos erhältlich.

 
 

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