Pressemeldungen der Stadt Schwäbisch Gmünd

Februar
14
2011
Premiere für den Römerspielfilm: „A.D. 235 – Schatten über dem Limes“ war am Sonntag, 13. Februar im Turm Theater

Erster Bürgermeister Dr. Joachim Bläse begrüßte den Rektor der Hochschule für Medien, Professor Dr. Alexander Ross, Stuart Marlow, Professor für Dramaturgie und Inszenierung und dankte allen Beteiligten für das große Engagement und Produktion des Römerspielfilms...

Schwäbisch Gmünd (sv). Erster Bürgermeister Dr. Joachim Bläse begrüßte den Rektor der Hochschule für Medien, Professor Dr. Alexander Ross, Stuart Marlow, Professor für Dramaturgie und Inszenierung und dankte allen Beteiligten für das große Engagement und Produktion des Römerspielfilms.

Die Stadt nahm das UNESCO-Weltkulturerbe zum Anlass, der Öffentlichkeit die Limesabschnitte nahe der Stadt anschaulich darzustellen. Michael Schaumann, Leiter der Zentralstelle Kultur der Stadt Schwäbisch Gmünd trat daraufhin an die Hochschule heran, die römische Provinzgrenze in Form eines Medienprojekts anschaulich zu verwirklichen.

Zum ersten Mal wurde das Gemeinschaftsprojekt mit der Stadt Schwäbisch Gmünd und der Stuttgarter Hochschule der Medien der Öffentlichkeit präsentiert. Nach einer einjährigen Produktionszeit wurde das 85-minütige historische Dokumentationsdrama „A.D. 235 – Schatten über dem Limes“ im Turm Theater uraufgeführt.

Der Historienspielspielfilm handelt um den Aufenthalt von Kaiser Alexander und seiner Mutter Mamaea am obergermanisch-rätischen Limes. Nach dem Ausbruch von Unruhen im Grenzgebiet sind beide mit der gesamten kaiserlichen Armee in den Norden gereist, um die Lage vor Ort unter Kontrolle zu bringen. Sie strebten eine friedliche Lösung des Konflikts mit den Germanen an. Der Offizier Maximinus Thrax und seine verbündeten Zenturionen haben jedoch eine andere Vorstellung, die Stammesunruhen zu bändigen.

Die friedliche Konfliktlösung des römischen Kaisers Alexander Severus und seiner bemerkenswerten Mutter Mamaea wurden ihr Verhängnis. Sie wurden an der germanischen Front hintertückisch Ermordet.

Die Grenzkonflikte am Limes untersuchte Stuart Marlow und nahm sich des Themas im Rahmen eines Hochschulprojekts an. Die filmische Aufarbeitung war naheliegend. Die Inszenierung des Spielfilms schien eine neue und spannende Herausforderung, denn komplizierte Zusammenhänge sollten nicht trocken und langweilig dargestellt werden. Professor Stuart Marlow war es wichtig, die in Deutschland vorhandenen historischen Rekonstruktionen zu nutzen und zu einer Filmkulisse zu verschmelzen, er schrieb das Drehbuch. Im November 2009 begannen die internationalen Dreharbeiten in South Shields, England. Zwischen Januar und April 2010 entstanden weitere 24 Drehtage in Deutschland und Italien. Das Projektteam wurde durch Studenten der Hochschule der Medien gestellt. Je nach Drehphase waren zwischen zehn und 25 Studierende beteiligt. Gemeinsam wählten Sie die archäologischen Rekonstruktionsdrehorte aus, führten Regie, spielten Darsteller und waren für die Produktionsleitung verantwortlich.

Neben der Unterstützung durch Laienschauspieler wurde das Projekt insbesondere durch das engagierte Mitwirken zahlreicher so genannter Reenactment-Gruppen ermöglicht. Diese haben es sich zum Ziel gesetzt, Lebensweisen und militärische Bräuche historisch detailgetreu nachzustellen. Auch zahlreiche Museen und Einrichtungen entlang des Limes unterstützten das Projekt mit Kostümen und Kulissen. Die wissenschaftliche Beratung übernahmen Archäologen des Landesamtes für Archäologie Baden-Württemberg und vom Germanisch-Römischen Museum in Köln. Der Film wird in begrenzter Auflage als DVD ab nächster Woche im i-Punkt der Stadt Schwäbisch Gmünd sowie über die Hochschule der Medien gegen eine Schutzgebühr erhältlich sein.

Informationen über folgende Links:
www.schwaebisch-gmuend.de/ - die Stadt
www.hdm-stuttgart.de – die Hochschule
www.ad235derfilm.de/ - der Film
 
 

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