Viele Gebäude der Stadt Schwäbisch Gmünd, insbesondere im Schulbereich, entstammen den 60er und 70er Jahren. Meist verfügen diese über die damals installierten Heizungsanlagen. Der Austausch dieser in die Jahre gekommenen Anlagen ermöglicht der Stadt ein enormes Einsparpotential an Energie.
Eichenrainschule Lindach
So wurde in der Sporthalle der Eichenrainschule in Lindach beispielsweise die Heizungsverteilung modernisiert und eine solarthermische Anlage zur Brauchwassererwärmung und Heizungsunterstützung eingebaut.
Durch den Einsatz drehzahlgeregelter Pumpen, neuer Regeltechnik, der Optimierung der Warmwasserbereitung sowie der Optimierung der Heizkreisregelung waren Einsparungen in Höhe von ca. 25 MWh/a bzw. 4 t/a CO2 möglich. Unter Berücksichtigung der derzeitigen Energiepreise entspricht das einer jährlichen Kostenreduzierung um ca. 8 T€ .
Friedensschule Rehnenhof
Die Gesamtkonzeption sah vor, den gesamten Schul- und Sporthallenkomplex sowie die Feuerwehr von einer Heizzentrale aus zu versorgen. Als Standort bot sich der Heizraum in der Sporthalle an.
Die Optimierung der Heizungsanlage umfasste zwei Bauabschnitte. Beide Bauabschnitte tragen zur Effizienzerhöhung der Gesamtanlage und damit zur Energieeinsparung und Reduzierung der Bewirtschaftungskosten bei.
1. Bauabschnitt:
Optimierung der Heizzentrale in der Sporthalle
Optimierung der Warmwasserbereitung durch die Nutzung von Solarthermie
2. Bauabschnitt:
Optimierung der Heizungsverteilung in der Hauptschule durch den Einbau geregelter Pumpen
Zusammenführung der Heizzentralen in der Sporthalle
Durch den Einsatz drehzahlgeregelter Pumpen, neuer Regeltechnik, der Optimierung der Warmwasserbereitung, der Anpassung und Optimierung der Kessel- und Heizkreisregelung sowie der Aufbringung einer Wärmedämmung waren hier Einsparungen in Höhe von ca. 450 MWh/a bzw. 100 t/a CO2 möglich.