
...zum Gebrauch bestimmt, oft aus Porzellan, steht nach wie vor im Mittelpunkt meiner Arbeit.
Miteinander harmonierende Einzelstücke entstehen, die ich möglichst dünnwandig drehe, um die Erdenschwere des Materials Ton ein Stück weit aufzuheben und den Gebrauch zu einem Genuss zu machen.
Dazu eignet sich Porzellan besonders gut, weil auch ein sehr dünner „Scherben“ hart und wiederstandsfähig ist, obwohl er sehr zerbrechlich aussieht.
Seit meiner Ausbildung nutze ich die Feinheit und Weiße des Porzellans für Texte, meist Lyrik, die als Relief lesbar werden.
Zunehmend faszinieren mich aber auch andere freie Arbeiten und die Auseinandersetzung mit dem Werkstoff Glas, allein oder in Kombination mit Ton – das spielerische, experimentelle Element bekommt mehr Raum.