Schwäbisch Gmünd, 2009

Schwäbisch Gmünd, 2010
Schwäbisch Gmünd, 2010

Flaches, farbiges, transparentes Glas wird geschnitten, gelegt und im Ofen zwischen 800° und 900°C miteinander verschmolzen. In einige Arbeiten wird Feingold und Feinsilber eingeschmolzen.

Die massiven Skulpturen werden aus Glasbrocken und Kröseln geformt. Zunächst wird ein Ton- oder Wachsmodellhergestellt. Dieses wird abgeformt  und in der nun entstandenen Negativform wird das Glas geschichtet und sehr langsam in die Form geschmolzen.

 

Häuser aus klarem Glas, allein oder als Gruppe eine Wagenburg bildend, rasten an einem guten Weideplatz.

Aber sie streben weiter.

Sie werden weiterfahren.

Die fahrenden Häuser bewegen sich im „dazwischen"

zwischen Himmel und Erde

und zwischen einem Ort und einem anderen.

Wohnen heißt bleiben, verharren am besten an einem freundlichen behaglichen, wohlwollenden Ort, auch an einem geruhsamen.

Aber dann streben wir weiter, wünschen uns an einen anderen Ort in andere Gesellschaft oder wir werden vertrieben, müssen weiter, um uns an einem anderen Ort einzurichten und zu gewöhnen.

Die Häuser sind massiv und gleichzeitig licht. Sie sind hier weniger Schutzraum als vielmehr Raum und Wohnung der Seele.

 

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