14. Kinder-Kino-Festival: 08.-11. März 2007

Schwäbisch Gmünd, 2012


Die Filme beim 14. Kinder-Kino-Festival (8. bis 11. März) sind abgedreht, die Preise vergeben – was bleibt ist der Blick zurück auf vier glanzvolle Kinotage mit faszinierenden, teils vielfach prämierten Beiträgen des nationalen und internationalen Kinderfilms: 32 Veranstaltungen und 17 Filme brachten rund 3.000 Besucher in das Gmünder Turm-Theater. Die Veranstalter, namentlich die Pädagogische Hochschule, das Turm-Theater und das Kulturbüro Schwäbisch Gmünd, sind mit diesem Ergebnis sehr zufrieden. Darüber hinaus sehen sie das hohe Ansehen bestätigt, welches das Festival mittlerweile in der Filmszene wie in der Öffentlichkeit genießt.

„Das Kinder-Kino-Festival, und damit der Kinderfilm und das Kinderkino, ist nicht nur bei den Schulen angekommen, sondern ist Teil der Gmünder Kultur mit überregionaler Ausstrahlung“, so Wolfgang Maier von der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd. Maier ist dort zuständig für Medienpädagogik, hat das Festival mit aus der Taufe gehoben und zusammen mit Studierenden die Filme im abgelaufenen Programm wieder ausgewählt und pädagogisch betreut. Geboten wurden nicht nur qualitätsvolle und unterhalt-same Filmproduktionen, die im üblichen kommerziellen An-gebot nur schwer zu finden sind. Durch spielpädagogische Ideen und interaktive Aktionen gab es darüber hinaus viele Anregungen, sich mit dem Erlebten auseinander zu setzen. Das junge Publikum konnte erfahren, mit welchen filmischen Mitteln erzählt wird, und lernte viele der Macher persönlich im Kino kennen.

Auf besondere Resonanz stieß bei den Kindern erneut das Kurzfilm-Projekt, bei dem der Berliner Regisseur Gerhard Weber viele schauspielerische Talente ausgemacht hat. Große Beachtung und Interesse fand auch die Kinderjury, die sich aus zehn gewählten jungen Filmexperten zusammengesetzt hat. Diese hatte die ehrenvolle wie schwierige Aufgabe, aus acht Beiträgen, die im Rahmen eines Wettbewerbs liefen und um den Kinder-Kino-Festival-Preis konkur-riert haben, den Siegerfilm zu krönen. Die Wahl fiel auf „Kreuzzug in Jeans“ in der Regie von Ben Sombogaart. Mit „Ein Pferd für Winky“ hat ein mehrfach ausgezeichneter Streifen den Publikumspreis errungen, der sich in besonderer Weise mit dem Thema Integration auseinander setzt und es emotional erfassbar macht.

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