
Aktuelle Ausstellung
26. Februar – 25. April 2010
Seit annähernd fünf Jahrzehnten ist Eckhart Dietz als freischaffender Bildhauer in Schwäbisch Gmünd tätig. Am 31. Oktober 2008 feierte er seinen 75. Geburtstag. Zwei gewichtige Gründe also für eine Ausstellung zum Werk des Künstlers, dessen charakteristische Skulpturen aus dem Gmünder Stadtbild nicht mehr wegzudenken sind: Dazu gehören beispielhaft die Figurengruppe auf dem Bahnhofsplatz und der Rückentorso in der Leicht-Passage.
Mit Blick auf die überaus reiche Fülle, die das Œuvre von Eckhart Dietz aufweist, und dessen bis heute ungebrochener Schaffenskraft, ist die Werkschau nicht retrospektiv angelegt, sondern zeigt neue Arbeiten des Künstlers. Acht großformatige Skulpturen bilden das Zentrum der Präsentation in der Galerie im Prediger. Parallel dazu sind in der Galerie im Chor Zeichnungen und Entwurfsarbeiten des Künstlers zu sehen.
Große Werkzyklen zeichnen das Werk von Eckart Dietz aus. Im Mittelpunkt steht die menschliche, durch Vereinfachung, Verdichtung und Abstraktion veränderte Gestalt. Dem vordergründig kantig wirkenden Metallguss Bewegung abzuringen, ist ein Wesenszug des Schaffens von Eckhart Dietz. Unzählige Zeichnungen begleiten die plastischen Werdegänge.
Nach seinem Staatsexamen studierte Eckhart Dietz von 1955 bis 1961 an der Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart unter anderem bei Prof. Otto Baum. Er unterrichtete an mehreren Hochschulen, war Berater der Kunstkommission in Baden-Württemberg und ist Ehrenmitglied des Gmünder Kunstvereins. Zahlreiche Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland begleiten seine künstlerische Arbeit.
Zur Ausstellung erscheint ein Katalog (64 Seiten, 18 Euro).