Eugène Delacroix, Duell zwischen Faust und Valentin-Duel de Faust et de Valentin, aus Faust-Illustrationen, Lithographie, 1825–1827, 230 x 290 mm

Museum im Prediger

Aufbruch in die Moderne. Silber aus Schwäbisch Gmünd, 11. Juni  – 10. Oktober 2010

Aufbruch in die Moderne. Silber aus Schwäbisch Gmünd

11. Juni  – 10. Oktober 2010

Schwäbisch Gmünd steht für eine große Gold- und Silberschmiedetradition. Und Silberwaren aus der ältesten Stauferstadt genießen traditionell weltweit den besten Ruf. Dass diese Tradition bis heute lebendig ist, lässt zum ersten Mal die Ausstellung „Aufbruch in die Moderne. Silber aus Schwäbisch Gmünd“ erleben. In bisher einmaliger Weise zeichnen rd. 400 ausgesuchte Objekte die Exklusivität und Qualität moderner Silberarbeiten aus Schwäbisch Gmünd über ein ganzes Jahrhundert nach. Im Mittelpunkt steht die breite Palette der sogenannten Korpuswaren sowie eine Auswahl feinster Bestecke. Exemplarisch wird so die Gestaltung von Silbergerät gegenwärtig, wie sie sich von der Eleganz des Art Déco über die vom Bauhaus propagierte sachlich-klare Form bis hin zum Formenvokabular unserer Tage entwickelt hat.

 
Koralle

Steine, Spuren und Spiralen. Der Unterjura in der Umgebung von Schwäbisch Gmünd

5. November 2010 – 30. Januar 2011
 
Seit Jahrhunderten ist die Gegend um Schwäbisch Gmünd bekannt für vielfältige und hochwertige Fossil-Fundstellen. Dies verwundert nicht, verfügt die Region doch zum einen über ein immenses Fossilienvorkommen: „30 Millionen auf einem Morgen Landes“, wie der renommierte Juraforscher Friedrich August Quenstedt (1809–1889) dazu über die fossilen Austern einmal formulierte. Zum anderen werden auch immer wieder spektakuläre und wissenschaftlich bedeutsame Funde gemacht. Nicht zuletzt konnten weltweit wichtige Forschungsergebnisse durch Fossilfunde aus einer Tonlinse bei Schechingen begründet werden.
Die Ausstellung zeigt alte und neue Funde, exotische Gerölle, Großkrebse aus Waldstetten, Böbinger Seelilien, eine bisher unbekannte Koralle, nicht zuletzt die Ammoniten, die „gmuendense“ als Artnamen tragen. Darüber hinaus gibt die Arbeitsgruppe „Geologie“ im Naturkundeverein Einblicke in ihre Arbeit. Zur Ausstellung erscheint ein Buch.

 
 

Gmünd direkt

Museum und Galerie im Prediger

Museum und Galerie im Prediger
Johannisplatz 3
73525 Schwäbisch Gmünd
Telefon 07171 603-4130
Telefax 07171 603-4129
museum
@schwaebisch-gmuend.de

Leitung:
Dr. Gabriele Holthuis
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